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Streetdance New York
Streetdance New York
© Universum Film © SquareOne

Kritik: Streetdance: New York (2015)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

"StreetDance: New York" will sich nicht bloß in die Serie erfolgreicher Tanzfilme der letzten Jahre einreihen, sondern scheint zumindest dem deutschen Verleihtitel nach ein direkter Nachfolger von "StreetDance 3D" (2010) sowie "StreetDance 2" (2012) zu sein. Dem ist allerdings nicht so, aber dennoch weist "High Strung" wie die amerikanisch-rumänische Produktion im Original heißt, einige Parallelen zu den britischen "StreetDance"-Filmen auf.

Der Regisseur und Drehbuchautor Michael Damian erzählt hier nämlich gemeinsam mit seiner Ko-Autorin Janeen Damian erneut eine stereotype Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen aus unterschiedlichen Welten, die über die Musik zueinander finden und dabei allerlei Widrigkeiten trotzen. Das ist durch und durch vorhersehbar und dürfte das anvisierte Publikum wohl dennoch zufriedenstellen: Ein junges Publikum, das nicht mit "Fame – Der Weg zum Ruhm" (1980), "Flashdance" (1983) oder "Footloose" (1984) aufgewachsen ist, wird sich sicherlich gerne auf dieses einfach gestrickte Liebesdrama voller Klischees einlassen.

Der naive Charme des Films sowie die vor allem tänzerisch überzeugenden Darsteller machen "StreetDance: New York" bei aller Einfallslosigkeit dabei erstaunlich unterhaltsam – zumindest für Zuschauer, die über die allzu geleckten, steril wirkenden Schauplätze hinwegsehen können. New York City ist hier nämlich kein lebendiger Ort, sondern kaum mehr als eine Pappkulisse, die als Hintergrund für die zahlreichen Tanzperformances dient. Diese sind meist abwechslungsreich choreografiert, können aber letztlich nicht an die beeindruckenden Tanzszenen in 3D aus den britischen "StreetDance"-Filmen heranreichen.

Fazit: Der einfach gestrickte Tanzfilm richtet sich an ein junges Publikum, das sich nicht an dem klischeehaften Plot sowie stereotypen Figuren stört. Im Mittelpunkt von "StreetDance: New York" stehen ganz die gelungenen Tanzszenen, die gemeinsam mit dem naiven Charme des Liebesdramas für erstaunlich gute Unterhaltung sorgen.




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