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Ostwind - Aufbruch nach Ora
Ostwind - Aufbruch nach Ora
© Constantin Film

Kritik: Ostwind - Aufbruch nach Ora (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Auch der dritte Part der "Ostwind"-Saga verlässt sich auf Altbewährtes: Neben der konventionellen Story um eine jungen Heldin und ihr Pferd dürfte Fans der beiden Vorgänger hier noch so einiges mehr bekannt vorkommen. In der Hauptrolle ist selbstverständlich erneut Hanna Binke zu sehen, die zwar nicht herausragend spielt, aber als Sympathieträgerin für das junge Publikum passend besetzt ist. Als ähnlich solide lässt sich die Inszenierung beschreiben, für die sich erneut Katja von Garnier ("Bandits", 1997) verantwortlich zeigt. Bemerkenswerte Einfälle sollte man hier nicht erwarten, von Garniers Regie stellt sich ganz in den Dienst der Erzählung.

Zu den klaren Stärken von "Ostwind – Aufbruch nach Ora" zählen wie schon bei den vorhergehenden Teilen die beeindruckenden Bilder: Wenn die Protagonistin Mika Schwarz auf ihrem Hengst Ostwind durch traumhafte Landschaften reitet und dazu der von Annette Focks ("Vier Minuten", 2006) komponierte Soundtrack aufspielt, reißt das sicherlich nicht bloß die passionierten Pferdenärrinen im Kinosaal mit.

Als Pferdefilm und sinnvolle Fortführung der "Ostwind"-Reihe kann dieser dritte Teil so gleichermaßen überzeugen, ohne wirklich Bahnbrechendes zu leisten. Kleine Makel wie die mitunter kitschige Inszenierung sowie allzu aufdringliche Popsongs lassen sich allerdings verschmerzen. Denn von Garnier und ihr Team nehmen nicht nur das Genre, sondern auch sein Zielpublikum ernst und erfüllen dessen Erwartungshaltungen auf angemessene Weise.

Fazit: Der dritte Teil der "Ostwind"-Reihe bietet erneut solides Kino für Pferdefreunde. Während Konvention und Mittelmaß den Film über weite Strecken prägen, so können zumindest die stark gefilmten Reitszenen sowie Annette Focks' Soundtrack für kleine Höhepunkte sorgen.





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