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Der Ost-Komplex (2016)

Die eindringliche Doku "Der Ost-Komplex" porträtiert den früheren DDR-Bürger Mario Röllig, der die Willkür des diktatorischen Staates nach seiner missglückten Flucht, am eigenen Leib erfuhr.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Über 25 Jahre liegt der Mauerfall jetzt zurück und bis heute wird bei der Frage nach der Rechtmäßigkeit des Staates und seiner Vorgehensweisen, leidenschaftlich gestritten. Die einen sind der Überzeugung, bei der DDR handelte es sich zweifelsfrei um eine (Partei-) Diktatur. Andere wiederum vertreten die Ansicht, dass im Arbeiter- und Bauernstaat doch weitestgehend alles nach rechtsstaatlicher Ordnung verlief. Der 49-jährige Mario Röllig ist eindeutig ein Anhänger der ersten These, zumal er die Schikanen des Staates am eigenen Leib erfahren musste. Aus einem konservativen SED-Elternhaus stammend und sich früh seiner Homosexualität bewusst, wagte er Ende der 80er-Jahre den Fluchtversuch. Doch die Flucht misslang. Was folgte waren schlimme Monate der Ungewissheit im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Erlebnisse, die er bis heute nicht verkraftet hat und die er auch durch seine Arbeit als aufklärerischer "DDR-Zeitzeuge", zu verarbeiten versucht.

FilmkritikKritik anzeigen

Regisseur Jochen Hick ist stets hautnah bei Hauptfigur Röllig. Egal ob bei Radio-Talkshows, Parteiveranstaltungen, Demos, hitzigen Diskussionen oder in den eigenen vier Wänden – für die Zeit der Dreharbeiten wurde die Kamera in gewisser Weise ein Teil von Rölligs Leben, der hier auch ganz offen über sein Schwulsein spricht. Homosexualität – ein Thema, dem sich auch Jochen Hick in [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2016
Genre: Dokumentation
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 10.11.2016
Regie: Jochen Hick
Darsteller: Kurt Biedenkopf, Mario Röllig, Sahra Wagenknecht
Verleih: Basis-Film

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