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Die feine Gesellschaft (2016)

Ma loute

Groteske: Eine Industriellenfamilie aus dem Norden Frankreichs gerät während ihres Sommeraufenthalts am Ärmelkanal ins Chaos.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


1910: Die Van Peteghems – eine wohlhabend-bürgerliche Sippe aus der Nähe von Lille – verbringt den Sommer, wie jedes Jahr, an der französischen Küste des Ärmelkanals. Zur Familie gehören das körperlich beeinträchtigte Oberhaupt André (Fabrice Luchini) und dessen Gattin Isabelle (Valeria Bruni Tedeschi) sowie die gemeinsamen adoleszenten Töchter Blanche (Manon Royère) und Gaby (Lauréna Thellier) und deren Cousine Billie (Raph), bei der zunächst unklar ist, ob es sich um ein Mädchen handelt, das sich gelegentlich wie ein Junge anzieht, oder umgekehrt. Ferner stoßen noch Andrés Schwester Aude (Juliette Binoche) – die Mutter von Billie – und Isabelles Bruder Christian (Jean-Luc Vincent) hinzu. Der Clan bewohnt zusammen mit dem jungen Dienstmädchen Nadège (Laura Dupré) eine Villa im ägyptischen Stil. Nicht weit davon entfernt befindet sich ein kleines Fischerdorf, wo die Familie Ruprecht (im Original: Brufort) ein karges Dasein fristet. Während der Vater (Thierry Lavieville) mit seinem ältesten Sohn (Brandon Lavieville), genannt "Lümmel" (im Original: "Ma Loute"), reiche Tourist_innen über die Bucht befördert und dabei hin und wieder einen Mord begeht, bereitet die Mutter (Caroline Carbonnier) den vier Söhnen Essen aus dem herbeigeschleppten Menschenfleisch zu. Das Ermittler-Duo Alfred Machin (Didier Després) und Malfoy (Cyril Rigaux) will dem Verschwinden der Leute nachgehen; "Lümmel" und Billie verlieben sich indessen ineinander.

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FilmkritikKritik anzeigen

Mit "Die feine Gesellschaft" präsentierte Bruno Dumont auf dem Festival de Cannes 2016 den vermutlich absurdesten und kühnsten Beitrag des filmischen Wettbewerbs. Während in den bisherigen Kino-Arbeiten des Franzosen – etwa in "Humanität" (1999) oder "Twentynine Palms" (2003) – überwiegend ein düsterer Ton herrschte, knüpft Dumont hier nun an die wilde Komik seiner Mini-Serie [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland, Frankreich
Jahr: 2016
Genre: Drama, Komödie
Länge: 122 Minuten
Kinostart: 26.01.2017
Regie: Bruno Dumont
Darsteller: Fabrice Luchini als André Van Peteghem, Juliette Binoche als Aude Van Peteghem, Valeria Bruni Tedeschi als Isabelle Van Peteghem
Verleih: Neue Visionen

Zusatzinformation

Der Film wird seine Weltpremiere im Rahmen des Wettbewerbs der 69. Internationalen Filmfestspiele von Cannes feiern.

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