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MindGamers (2016)

Sci-Fi-Thriller: Elitestudenten verbinden mit Hilfe eines Quantencomputers ihre Gehirne und müssen bald feststellen, dass sie selbst Teil eines größeren Experiments sind.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 1 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.5 / 5

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Es ist ein großartiger wissenschaftlicher Durchbruch der einer Gruppe von hochbegabten Studenten gelingt: Die jungen Leute schaffen es, mit der Hilfe eines leistungsstarken Quantencomputers ihre Gehirne miteinander zu verbinden und somit ein neuronales Netz zu bilden. Dank dieses Netzwerks soll die Menschheit in Zukunft effizienter Wissen, Bildung sowie Erfahrungen austauschen können. Doch der Teamleiter Jaxon gerät zunehmend unter Einfluss des mysteriösen Wissenschaftlers Kreutz und verliert seine Ideale aus dem Blick. Als schließlich die labile Agnes aus Jaxons Team Selbstmord begeht, wird deutlich, welche Gefahren die neue Technologie birgt. Nicht weniger als die Willensfreiheit steht auf dem Spiel.

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"MindGamers" ist ein Film, dessen Prämisse unter Sciene-Fiction-Fans durchaus positive Erwartungen wecken kann: Wissenschaftlicher Fortschritt sowie die Folgen der Digitalisierung sollen hier schließlich auf unterhaltsame Weise mit den Mitteln des Kinos beleuchtet werden und eventuell sogar philosophische Fragen aufwerfen. Und mit Sam Neill ist zumindest ein Star von internationalem Kaliber an dieser mit österreichischen Geldern finanzierten Produktion beteiligt.

Doch schon ein Blick auf das bisherige Schaffen des Regisseurs Andrew Goth lässt erahnen, dass das Publikum mit "MindGamers" kein kultverdächtiger Genrebeitrag à la "Matrix" (1999) oder "Equilibrium" (2002) erwartet. Goth hat mit "Gallowwalkers" (2012) bereits einen miesen Horror-Western gedreht und unterbietet diesen filmischen Tiefpunkt nun noch einmal. Denn wo sein mit Wesley Snipes besetzter Cowboy-Grusel zumindest Freunden des Trashfilms etwas zu bieten hatte, da ist sein Ausflug ins Sci-Fi-Genre bloß langweilig und konfus.

Aus einem im Prinzip reizvollen Gedankenspiel macht der Regisseur gemeinsam mit seiner Ko-Autorin Joanne Reay ein umständlich erzählter Thriller, für dessen Ausgang man sich zu keinem Zeitpunkt ernsthaft interessiert. Das liegt neben dem oberflächlichen Drehbuch auch an den schwachen Darstellern, die allesamt farblos bleiben. Für zusätzliche Qualen sorgen die wirre Montage sowie das in jeder Hinsicht enttäuschende Finale.

Fazit: Andrew Goths Versuch eines Science-Fiction-Thrillers macht aus einem im Prinzip reizvollen Gedankenspiel eine Tortur. Farblose Darsteller, die wirre Montage sowie ein oberflächliches Drehbuch strapazieren die Nerven statt zu unterhalten. "MindGamers" ist daher nicht einmal Trash-Fans zu empfehlen.




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Land: Österreich
Jahr: 2016
Genre: Science Fiction
Länge: 93 Minuten
Kinostart: 06.04.2017
Regie: Andrew Goth
Darsteller: Sam Neill als Kreutz, Tom Payne als Jaxon, Melia Kreiling als Stella
Verleih: Warner Bros.

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