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How to Party with Mom (2017)

Life of the Party

Erneute Zusammenarbeit zwischen Regisseur Ben Falcone und seiner Gattin Melissa McCarthy: Komödie über eine Frau, die nach ihrer Scheidung zurück ans College geht um sich selbst zu finden.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.4 / 5

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Hausfrau Deanna (Melissa McCarthy) hat ihr Leben ihrer Familie, Tochter Maddie (Molly Gordon) und Ehemann Dan (Matt Walsh), gewidmet und ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten angestellt. Daher empfindet sie es als Schlag ins Gesicht als ihr Dan eines Tages eröffnet, sie wegen einer jüngeren Frau zu verlassen. Deanna fällt zunächst in ein tiefes Loch, da sie nicht weiß wie es weitergehen soll. Doch dann beschließt sie etwas zu tun, worauf sie aufgrund der Familie ihr Leben lang verzichtet hat: sie will ihren Hochschulabschluss nachholen und das College besuchen. Gesagt, getan. Wenig später teilen sich Maddie, die ebenfalls studiert, und ihre Mum tatsächlich den Campus. Und allmählich blüht Deanna in ihrem neuen Leben so richtig auf. Sie schließt neue Freundschaften, lebt ihre Bedürfnisse und und wird unter dem Spitznamen "Dee Rock" sogar zum Zentrum jeder Studentenparty.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse2 / 5

Zum dritten Mal nach "Tammy" und "The Boss" realisierten Regisseur Ben Falcone und Schauspielerin Melissa McCarthy zusammen eine Komödie. Mit einem Einspielergebnis von 100 Millionen Dollar erwies sich vor allem "Tammy" vor vier Jahren als Kassenerfolg. "How to Party with Mum" wurde im Sommer 2016 in und um Atlanta gedreht und mit einem Budget von 30 Millionen Dollar realisiert. Die Pop-Sängerin Christina Aguilera hat im Film einen Gastauftritt.

Der thematische Kern des Films ist eigentlich grundsympathisch und verdient Beachtung: Falcone stellt in seiner College-Komödie unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale, Reifegrade und Eigenschaften einander gegenüber, die sich aus dem Alter und der Lebenserfahrung der Figuren ergeben. Auf der einen Seite die Endvierzigerin Deanna, die – als Mutter und langjährig verheiratete Frau – weiß, wie das Leben spielt und die über Weisheit sowie Weitblick verfügt. Auf der anderen Seite die unreifen, hier oft etwas naiv auftretenden Studenten, die in den Tag hinein leben und das Leben zu einer Dauerparty machen.

Dieser spannende Clash der Gegensätze und Unterschiedlichkeit birgt reichlich Potential und "How to Party with Mom" nutzt diese komödiantischen Möglichkeiten, die die Story bietet, an manchen Stellen durchaus. Der Film ist nämlich immer dann am besten, wenn Deanna sich eben genauso verhält wie ihre im Schnitt 25 Jahre jüngeren Kommilitonen, weil ihr all dies in ihren frühen Zwanzigern verwehrt blieb. Die Botschaft des Films an dieser Stelle: Stehe zu deinen Bedürfnissen und nimm dir, wonach dir der Sinn steht. Und dies tut Deanna mit einer verblüffenden Selbstverständlichkeit und gewaltigem Selbstbewusstsein. Die schönsten Momente spielen sich dabei in der Uni-Bibliothek ab, wenn sich Deanna und ihr neuer Freund zwischen den Regalen näher kommen sowie auf einer 80er-Jahre-Mottoparty, auf der Deanna so richtig aufdreht. Eine Szene, die mit einer gelungenen Anspielung auf eine der erfolgreichsten TV-Serien der Dekade gespickt ist.

Darüber hinaus ist "How to Party with Mum" aber leider sehr vorhersehbar, bieder und entschieden zu brav geraten. Dem Film fehlt die Spitzzüngigkeit und Schärfe von Filmen wie "Tammy". Zudem ist ein Großteil der Nebenfiguren zu schematisch und klischeehaft angelegt, darunter etwa die von Debby Ryan gespielte kratzbürstige, blasiert-großspurig auftretende Uni-Zicke. Und da der Film in Sachen Humor deutlich sanftere und mildere Töne anstimmt als die früheren Werke mit Melissa McCarthy, wirken gerade die immer wieder eingestreuten, brachialen Slapstick-Momente etwas fehl am Platz.

Fazit: Melissa McCarthy liefert eine solide Leistung in dieser mit sympathischer Botschaft und spannender Grundprämisse garnierten Komödie, die alles in allem aber deutlich zu bieder, brav und viel zu vorhersehbar daherkommt.




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Land: USA
Jahr: 2017
Genre: Komödie
FSK: 12
Kinostart: 05.07.2018
Regie: Ben Falcone
Darsteller: Gillian Jacobs als Helen, Adria Arjona als Amanda, Melissa McCarthy
Verleih: Warner Bros.

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