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Night School
Night School
© Universal Pictures International

Kritik: Night School (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Hauptdarsteller Kevin Hart, der den Film auch produzierte, wurde durch Komödien wie "Central Intelligence" und "Ride Along" berühmt. Seine ersten Rollen spielte der 39-jährige Comedian und Schauspieler in den mittleren 00er-Jahren. In Werken wie "Jungfrau (40), männlich, sucht…" (2005) und "Scary Movie 4" (2006) konnte er sein humoristisches Talent beweisen. Die Regie bei "Night School" übernahm Malcolm D. Lee, der seinen größten Erfolg mit dem fünften Teil der "Scary Movie"-Reihe (2013) feierte. "Night School" wurde für ein Budget von 30 Millionen US-Dollar realisiert.

"Night School" ist genau jene Art von anspruchsloser Komödie, von der man sich nach einem harten, stressigen Arbeitstag wunderbar berieseln lassen kann. Die Story ist altbacken und vorhersehbar, die Figuren haben kaum Tiefe und machen im Verlauf der Handlung (abgesehen höchstens von Teddy und Carrie) kaum eine nennenswerte Wandlung durch. Hinzu kommt, dass man bei dem lauten, schrillen Brachial-Humor teils Nerven aus Stahl benötigt. Gerade wenn ebenso unerwartete wie überdrehte Tanzeinlagen und halsbrecherische Explosionen hinzukommen.

Als aufgedrehte Quasselstrippe macht es Kevin Hart einem zudem nicht immer ganz leicht. Wer jedoch schon ein Faible für den hyperaktiven Eddie Murphy zu seinen besten Zeiten Mitte der 80er-Jahre hatte, wird sich daran kaum stören. Ebenso wenig an der resoluten und (etwas übertrieben) strengen Abendschullehrerin Carrie, die insgesamt einen passenden Gegenpart zu Hauptfigur Teddy darstellt. Beide stehen sich im Kampfsportunterricht häufiger im Ring direkt gegenüber, dabei kommt es zu einigen tatsächlich sehr ulkigen (und extrem körperbetonten) Szenen – nicht zuletzt weil die Lehrkraft die geistige Beschränktheit ihres "Problemschülers" gekonnt nutzt, um ihm die ein oder andere Abreibung zu verpassen.

In diesen Momenten spielt der Film seine Stärken aus: Gut aufgelegte Darsteller und von entwaffnender Spontaneität geprägte Situationskomik sowie munterer Slapstick. Über diese Zutaten verfügt "Night School" durchaus und sorgt auf diese Weise alles in allem für Kurzweil und sorgenfreie Unterhaltung.

Fazit: Eine von einer einfach gestrickten, schemenhaften Handlung durchzogene Over-the-Top-Komödie, die dank der spielfreudigen Darsteller für kurzweiliges Amüsement sorgt.




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