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Die Geister die mich riefen
Die Geister die mich riefen
© barnsteiner-film © Indi Film GmbH

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Die Geister die mich riefen (2016)

Dokumentarfilm über den Besuch eines Deutschtürken in seinem Heimatdorf Yildirim.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.5 / 5

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Der Deutschtürke Engin lebt im Berliner Viertel Neukölln, wo er Obst und Gemüse verkauft. Seine Eltern hatten ihn als Baby zurück in die Türkei zu den Großeltern geschickt, weil sie in Deutschland beide zur Arbeit gingen. Engin wuchs im Dorf Yildirim bei Edirne auf und kam erst mit zehn Jahren nach Berlin zu den Eltern. Inzwischen ist sein Vater gestorben, seine Mutter lebt in Yildirim. Er selbst war 24 Jahre lang nicht mehr dort, auch weil er sich dem Dienst beim türkischen Militär entziehen wollte.

Aber nun besorgt er sich ein Attest, das ihn als Diabetiker ausweist, damit er die Mutter in der Türkei unbehelligt von den Behörden besuchen kann. Denn auf dem Grundstück, das sie vom Vater geerbt hat, hat sich ein Mann ein Haus gebaut und weigert sich, wieder fortzuziehen. Dabei hatte er dort auf dem Grund nur vorübergehend wohnen sollen, um eine Notlage zu überbrücken. Engin erkennt das Dorf seiner Kindheit kaum wieder. Überall entstehen schmucke Häuser, aber es heißt, dass die Jugend Drogen konsumiert. Ein paar Männer erzählen von Gräueltaten, die sie im Kampf gegen die PKK beim Militär begingen. Engin ist die Heimat fremd geworden.

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FilmkritikKritik anzeigen

Die Dokumentarfilmerin Diana Näcke ("Meine Freiheit, Deine Freiheit") porträtiert einen Mann, der seit seinem zehnten Lebensjahr in Berlin wohnt und doch zwischen zwei Kulturen zu stehen scheint. Indem sie ihn für den Film auf eine Besuchsreise in das türkische Dorf seiner Kindheit begleitet, versucht Näcke, die psychische Belastung, aber auch die Prägung dieses innerlich einsamen Mannes näher zu [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2016
Genre: Dokumentation
Länge: 100 Minuten
Kinostart: 09.11.2017
Regie: Diana Naecke
Verleih: barnsteiner-film, Indi Film GmbH

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