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Furusato - Wunde Heimat (2017)

Dokumentarfilm über das Leben in der radioaktiv belasteten japanischen Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die japanische Stadt Minamisoma war nach dem Reaktorunfall von Fukushima am 11. März 2011 jahrelang geteilt. Ein Teil, der sich in der 20-Kilometer-Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk befindet, wurde komplett evakuiert. In den anderen Stadtteilen aber blieben viele Menschen in ihren Häusern, manche der Evakuierten zogen dorthin in ein Übergangsheim.

Die Stadt zählt nun noch knapp 57.000 Einwohner. Die Radioaktivität ist auch in den anderen Vierteln zum Teil so hoch wie in der Sperrzone. Mühsam und zögerlich wird in den Jahren nach dem Unfall der radioaktive schwarze Staub von den Straßen abgetragen und die oberste Bodenschicht in Mülltüten gesammelt, die sich auf freiem Feld stapeln. Die Bewohner, die geblieben sind, wissen um die Gesundheitsgefahr, in der sie leben, aber sie sehen keine Möglichkeit, fortzuziehen.

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Furusato - Wunde Heimat


FilmkritikKritik anzeigen

Der Dokumentarfilmer Thorsten Trimpop hat über mehrere Jahre hinweg beobachtet, wie das Leben in der japanischen Stadt Minamisoma in der Nähe von Fukushima den Folgen des Reaktorunfalls trotzt. Die Teile der Stadt, die sich außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone um das Atomkraftwerk befinden, wurden nicht evakuiert. Viele Bewohner zogen in Kenntnis der hohen Radioaktivität trotzdem fort, aber nicht [...mehr]

FBW-BewertungJurybegründung anzeigen

FBW: wertvollDas Land ist verwundet? und durch die Nuklearkatastrophe für immer geschädigt. Die meisten Menschen haben die Gegend rund um die Stadt Fukushima nach dem Unglück im März 2011 auch schon längst verlassen, wurden evakuiert oder zogen weg, weil die [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Japan, Deutschland, USA
Jahr: 2017
Genre: Dokumentation
Länge: 94 Minuten
Kinostart: 08.03.2018
Regie: Thorsten Trimpop
Verleih: imFilm

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