VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Grace Jones: Bloodlight and Bami - Das Leben einer Ikone
Grace Jones: Bloodlight and Bami - Das Leben einer Ikone
© 24 Bilder © Ascot Elite Filmverleih GmbH

Kritik: Grace Jones: Bloodlight and Bami - Das Leben einer Ikone (2017)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Wie nähert man sich einem Phänomen wie Grace Jones, diesem schillernden Wesen, dieser Pop-Explosion, an? Die britische Filmemacherin Sophie Fiennes hat sich dieser einschüchternden Aufgabe gestellt und versucht mit ihrer Dokumentation dem Chamäleon Jones auf die Schliche zu kommen.

Überraschenderweise verzichtet Fiennes dabei komplett auf Archivmaterial und hat die Titelheldin stattdessen über Jahre hinweg begleitet. Egal ob auf der Bühne, Backstage oder beim privaten Urlaub auf Jones' Heimatinsel Jamaika – die Kamera ist überall dabei und fängt in leider recht langweiligen Bildern den außergewöhnlichen Alltag der Musikerin ein. Jones präsentiert sich dabei unerschrocken und souverän, die Performerin ist auch als Star dieses Dokumentarfilms ganz in ihrem Element.

So lebt Fiennes Film förmlich von der mitreißenden Energie der Diva, deren Charisma auch die Zuschauer erreichen sollte, die bisher wenig mit dem Popstar anfangen konnten. So entschlossen und zielsicher wie seine Protagonistin ist "Grace Jones: Bloodlight and Bami" leider nicht. Der Verzicht auf Interviews sorgt gemeinsam mit der mitunter verwirrenden Inszenierung für Verständnisprobleme sowie einige zähe Momente. Das ist zwar bedauerlich, Jones' Strahlkraft tröstet allerdings etwas über diese Schwächen hinweg.

Fazit: Sophie Fiennes' Dokumentarfilm "Grace Jones: Bloodlight and Bami" lebt voll und ganz von der Strahlkraft und der mitreißenden Energie der Protagonistin. Leider kann der Film mit seiner Heldin nicht mithalten. Langweilige Bilder, eine verwirrende Inszenierung sowie einige zähe Momente trüben das Vergnügen an diesem filmischen Porträt deutlich.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.