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Rudi Assauer - Macher. Mensch. Legende.
Rudi Assauer - Macher. Mensch. Legende.
© mindjazz pictures

Rudi Assauer - Macher. Mensch. Legende. (2018)

Dokumentation über den ehemaligen Fußballprofi und langjährigen Schalke-04-Manager Rudi Assauer.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.5 / 5

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Auf Schalke wird er auch 13 Jahre nach seinem Ausscheiden als Manager verehrt wie ein Gott: Rudi Assauer. Schon als Profi bewies Assauer, der über 300 Bundesligaspiele absolvierte, dass er ein harter Hund ist und sich leidenschaftlich für seine Vereine aufopfert. Die große Liebe seines Lebens war der Fußballverein Schalke 04, dem er von 1993 bis 2006 als Manager vorstand. Während dieser Jahre erlebte er das Auf und Ab des Profifußballs, Höhepunkt war der UEFA-Cup-Sieg 1997 gegen den FC Valencia. 2005 änderte sich sein Leben schlagartig, als er die Diagnose Parkinson erhielt. Die Doku "Rudi Assauer - Macher. Mensch. Legende" widmet sich dem ereignisreichen Leben des heute 74-Jährigen.

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Rudi Assauer - Macher. Mensch. Legende.


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

Inszeniert wurde die Doku von Don Schubert, der für seinen Film auf eine Fülle an Archivaufnahmen zurückgreifen konnte. Assauer selbst stand für Interviews zwar nicht mehr zur Verfügung, dafür sprach Schubert aber mit einer Vielzahl an Freunden, Kollegen und Wegbegleitern. Darunter Olaf Thon, Huub Stevens, Mike Büskens, Marcelo Bordon, Gerald Asamoah, seine Zwillingsschwester Karin oder auch Sabine Söldner, Assauers "rechte Hand". Uraufführung feierte der Film am 04.05. vor 25 000 Zuschauern in der Gelsenkirchener Veltins-Arena.

Regisseur Schubert ("Unter Verdacht") gelingt mit "Rudi Assauer – Macher, Mensch, Legende" eine akkurat recherchierte und mit reichlich tollem Archivmaterial angereicherte Liebeserklärung an den Publikumsliebling Assauer. Die Original- bzw. Archivaufnahmen zahlreicher wichtiger, unvergessener (beruflicher) Ereignisse im Leben von Assauer, rufen dem Zuschauer auf diese Weise jene hoch emotionalen Augenblicke nochmals ins Gedächtnis. Für den gemeinen Fußballfan, der in den neunziger Jahren alt genug war, um die Bundesliga-Geschehnisse zu verfolgen, sind diese – teils ikonografischen –Szenen ohnehin noch präsent.

Zu den ergreifendsten Momenten zählen die Szenen rund um den UEFA-Cup-Triumph 1997 sowie die tragischen Ereignisse am letzten Spieltag der Saison 2000/2001, als Schalke wenige Sekunden vor Schluss im Fernduell von Bayern München noch die deutsche Meisterschaft entrissen wurde. Zu sehen gibt es aber auch die legendären Aufnahmen kurz nach Fertigstellung des letzten Prestige-Projekts von Assauer: Der hochmodernen und Millionen-schweren Veltins-Arena. In dieser inszenierte er sich als großer Zampano und Macher gern selber, auch daran weckt der Film freudige Erinnerungen.

Der Charakter von Assauer, der sich in der Öffentlichkeit mit Zigarre und pomadigem Haar gern als Macho inszenierte, wird durch die vielen Gespräche mit Weggefährten und ehemaligen Kollegen greifbar. Sie alle schwärmen vom enthusiastischen Wesen und der temperamentvollen Persönlichkeit ihres Mentors, Entdeckers, Chefs, Bruders oder väterlichen Freundes. Das heimliche Highlight des Films sind die charmanten, aufwendig umgesetzten Animatics, also die Einzelbilder des Storyboards, die zusammengeschnitten wurden. Sie stehen für den szenischen Teil der Doku und erwecken unter anderem entscheidende private Momente von Assauer zum Leben, etwa wenn er zum ersten Mal auf seine damals 17-jährige Tochter trifft.

Fazit: Liebevolle und aufwendig umgesetzte Hommage an eine der prägenden Persönlichkeiten in der Geschichte des deutschen Fußballs.




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Land: Deutschland
Jahr: 2018
Genre: Drama, Dokumentation
Länge: 92 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 10.05.2018
Regie: Don Schubert
Darsteller: Gerald Asamoah, Karin Assauer, Klaus Berster
Verleih: mindjazz pictures

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