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Delfine (2018)

Blue

Die Disneynature-Doku widmet sich dem Dasein des jungen Delfins Echo, der lernen muss, in der ebenso wunderschönen wie gefährlichen Welt der Ozeane zu überleben.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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"Delfine" widmet sich den Meeren der Welt und einigen ihrer außergewöhnlichsten tierischen Bewohner: Buckelwalen, Tintenfischen, Tigerhaien und vor allem den Delfinen. Mit hochauflösenden, modernsten 4k-Kameras dringen die Tierfilmer ganz tief in die Lebenswelten der Säuger und Fische ein. Im Zentrum von "Delfine" steht das junge Delfinmädchen Echo, das noch nicht so weit ist, ein eigenständiges, selbstverantwortetes Leben zu führen. Viel lieber treibt das verspielte Jungtier Unsinn und stürzt sich in so manch aufregendes Abenteuer, denn: der Ozean mit seiner vielfältigen Tierwelt und den unendlichen Weiten, ist eine riesengroße Unterwasser-Spielwiese. Das Zusammenleben in dieser bunten und mannigfaltigen Welt gelingt nur, wenn jedes Lebewesen seine ihm zugedachte Rolle im System und Kreislauf des Lebens erfüllt.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

"Delfine" ist die neueste naturdokumentarische Arbeit von Regisseur und Produzent Alastair Fothergill, der sich schon häufiger dem Thema "Ozean" widmete. Bekannt wurde er mit seiner achtteiligen Serie über die Fauna der Weltmeere, Unser blauer Planet", der bis dahin nie zuvor gesehene Unterwasseraufnahmen präsentierte. Wenige Jahre später brachte er diese Bilder als "Deep Blue" auf die große Leinwand. Ein Film, der sich zu weiten Teilen aus den schönsten Szenen und erhabensten Impressionen der Serie "Unser blauer Planet" zusammensetzte. Die Musik von "Delfine" wurde von Stephen Price komponiert, der mit seinem Soundtrack zu "Baby Driver" vor kurzem einen Erfolg feierte.

Es wird bei nahezu jeder hochauflösenden, neuesten Tier- oder Naturdoku angepriesen, doch diesmal scheint es tatsächlich zu stimmen denn die prächtigen Bilder auf der großen Leinwand legen den Verdacht in jedem Fall sehr nahe: noch in keiner Doku über die Welt der Meere hatte man das Gefühl, man würde beim Betrachten quasi direkt vor einem Aquarium stehen. Das rasante und spannende Treiben spielt sich quasi direkt vor einem bzw. um einen herum ab und man ist mitten im Geschehen. Derart plastisch, messerscharf und atemberaubend realistisch sind die Aufnahmen geraten. Wundervolle Bilder, die u.a. vor Hawaii und Tahiti eingefangen wurden. Diese beeindruckende Visualität macht den größten Reiz des Films aus.

Wie es für Disneynature ganz typisch ist, hat man mit dieser Produktion wieder die ganze Familie als Zielgruppe im Auge. An den prachtvollen Tier- und Natur-Impressionen werden sich vor allem die Erwachsenen nicht satt sehen können, das Heranwachsen des niedlichen Jungtiers in der Weite des Ozeans spricht dagegen in erster Linie die jüngsten Zuschauer an. Gut ist, dass die Macher ihren Film inhaltlich dann eben nicht nur mit Szenen rund um die Delfine anreichern sondern u.a. auch den Tigerhai und die Buckelwale ausgiebig Bestandteil der Narration werden lassen. Das sorgt für Abwechslung und bringt den Zuschauern neben den Delfinen auch noch andere beeindruckende Meeresbewohner sehr nah.

Allzu informativ ist der Film allerdings nicht geraten. Er liefert kaum neue Infos bzw. wenig Überraschendes was z.B. die Lebensweise oder den "tierischen Alltag" der Säuger, Fische und Co. betrifft. Außerdem verspielt Disneynature mit diesem Werk wieder einmal die Chance, noch ausgiebiger und dringlicher auf Aspekte wie den Klimawandel, die Überfischung und die damit einhergehende Bedrohung der Weltmeere und unseres Ökosystems zu verweisen.

Fazit: Optisch brillante, atemberaubend gefilmte Doku über einige der liebenswürdigsten Bewohner der Weltmeere, die jedoch ihre aufklärerischen Möglichkeiten verspielt und an manchen Stellen zu weichgespült daherkommt.




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Land: USA
Jahr: 2018
Genre: Dokumentation
Länge: 75 Minuten
Kinostart: 24.06.2018
Regie: Alastair Fothergill, Keith Scholey
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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