VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Auch Leben ist eine Kunst - Max Emden
Auch Leben ist eine Kunst - Max Emden
© Real Fiction

Zum Video: Auch Leben ist eine Kunst - Max Emden

Auch Leben ist eine Kunst - Der Fall Max Emden (2018)

Auch Leben ist eine Kunst - Max Emden

Dokumentarfilm über den jüdischen Unternehmer und Kunstsammler Max Emden und den Kampf seines Enkels um Restitution und Entschädigung für in der NS-Zeit erlittene Verluste.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


1874 wurde Max Emden in eine alteingesessene Hamburger Kaufmannsfamilie hineingeboren. Als Jude konvertierte er später zum christlichen Glauben. Er verwandelte den Familienkonzern ab 1904 in ein Imperium großer Kaufhäuser wie dem KaDeWe in Berlin, dem Oberpollinger in München und über 30 weiteren Warenhäusern in Danzig, Budapest, Stockholm und anderen europäischen Städten. Emden besaß auch viele Grundstücke in Hamburg und Altona, er betätigte sich in der Hansestadt als Kunstmäzen, gründete außerdem einen Golf- und einen Poloclub.

1927 kaufte Max Emden die Brissago-Inseln im Schweizer Lago Maggiore und errichtete dort eine Villa. Ab 1928 lebte er in der Schweiz, führte das Unternehmen in Deutschland von dort aus weiter und wurde 1934 auch Schweizer Staatsbürger. Während des Naziregimes verlor Emden sein Unternehmen und Grundstücke in Deutschland, die er noch nicht vorher unter Wert verkauft hatte. Zwei Bilder von Canaletto ließ er verkaufen – sie gingen über Mittelsleute an Adolf Hitler. 1940 starb Emden in der Schweiz.

Sein Sohn und Alleinerbe Hans Erich Emden ging als Staatenloser nach Chile. Er ließ Gemälde aus der Sammlung des Vaters, darunter einen Monet, in der Schweiz verkaufen. Der erzielte Erlös stand in keinem Verhältnis zum Wert. Der Enkel Juan Carlos Emden bemüht sich seit vielen Jahren in Deutschland und der Schweiz um Entschädigung und Restitution.

FilmkritikKritik anzeigen

Der Dokumentarfilm von Eva Gerberding und André Schäfer begibt sich in Hamburg und der Schweiz auf die Spuren des 1940 verstorbenen Unternehmers und Kunstsammlers Max Emden. Nachdem er in den 1920er Jahren von Hamburg aus den größten europäischen Konzern von Warenhäusern aufgebaut hatte, widmete sich Emden ab 1928 am Schweizer Lago Maggiore auch vermehrt den schönen Seiten des Lebens. Im alten [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2018
Genre: Dokumentation
Länge: 90 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 25.04.2019
Regie: Eva Gerberding, André Schäfer
Verleih: Real Fiction

Verknüpfungen zum FilmAlle anzeigen





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.