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Kleiner Aladin und der Zauberteppich
Kleiner Aladin und der Zauberteppich
© 24 Bilder © Just Bridge Entertainment © Little Dream Entertainment GmbH

Kritik: Kleiner Aladin und der Zauberteppich (2018)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

"Kleiner Aladin und der Zauberteppich" beruht auf dem dänischen Buch "Hodja im Orient" von Ole Lund Kirkegaard. Für die deutsche Kinofassung wurde Hodja in Aladin umbenannt. Inszeniert wurde der Film vom ebenfalls aus Dänemark stammenden Drehbuchautor und Regisseur Karsten Kiilerich, der Erfahrung mit der Adaption von Kinder- und Jugendbüchern hat. Der 64-Jährige zeichnete bereits für (TV-)Produktionen wie Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg und Willi Wiberg verantwortlich.

Nur auf den ersten Blick gleicht "Kleiner Aladin und der Zauberteppich" dem bekannten Abenteuer aus dem Hause Disney, "Aladin", das vor Kurzem eine Live-Action-Neuauflage mit Will Smith in der Rolle des Dschinni erfuhr. Diese Figur – der Geist aus der Wunderlampe – fehlt in "Kleiner Aladin…", wodurch dem Werk ein klein wenig das Magische und Märchenhafte von "Aladin" fehlt. Darüber hinaus ist "Kleiner Aladin" erzählerisch und inhaltlich wesentlich kompakter und einfacher gehalten, da er sich an eine andere, wesentlich jüngere Zielgruppe (die Vier- bis Siebenjährigen) richtet.

Und die werden hier bestens unterhalten, da der Film eine gelungene, ausgewogene Mischung aus Action (so gibt es u.a. einige Verfolgungsjagden auf dem Teppich), Spannung und viel (Dialog-) Witz bietet. Für den Humor sind in erster Linie die – tierischen – Nebenfiguren verantwortlich, darunter Aladins etwas tölpelhafte aber jederzeit liebenswürdige Ziege oder auch zwei besonders hungrige Krokodile. Als Antagonist fungiert mit dem Sultan ein fieser Gegenspieler, der jedoch kindgerecht und damit nie zu düster oder unheilvoll angelegt ist.

Zwar können die Animationen in Sachen Plastizität und Pracht nie mit den computergenerierten Effekten der Disney- oder Dreamworks-Produktionen mithalten, dennoch: Die Macher gaben sich bei der detailversessenen Ausarbeitung der unterschiedlichen Handlungsorte und Schauplätze redlich Mühe, allen voran bei der Stadt Petto, die in hellen Farben erstrahlt. Hinzu kommt die wichtige und lehrreiche Botschaft, dass Freundschaft, Vertrauen sowie Zusammenhalt zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen und dazu, die eigenen Ziele zu erreichen.

Fazit: Lehrreiches, mit viel Liebe zum Detail umgesetztes Abenteuer-Märchen für die Erstkinogänger und ganz jungen Zuschauer zwischen Kindergarten und Grundschule.




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