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Erde (2018)

Earth

Gravierende Verschiebung: österreichischer Dokumentarfilm über menschengemachte Eingriffe in die Natur.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Wir leben im Anthropozän, also in einem Zeitalter, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten, wenn nicht zum wichtigsten Einflussfaktor auf unserem Planeten geworden ist. Er bewegt allein 156 Millionen Tonnen Erde täglich. Um das Ausmaß dieser Umwälzungen zu verdeutlichen, hat der Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter sieben verschiedene Abbaugebiete bzw. Großbaustellen in Europa und Nordamerika besucht und mit Arbeitern vor Ort gesprochen.

Im San Fernando Valley in den USA werden Berge versetzt, um Platz für neue Wohngebiete zu schaffen. Am Brenner zwischen Österreich und Italien treiben Ingenieure den längsten Eisenbahntunnel der Welt durch den Berg. Im ungarischen Gyöngyös geht der Braunkohletagebau in einem prähistorischen Sumpfzedernwald vonstatten. Um die hohe Nachfrage zu decken, tragen die Arbeiter im Marmorsteinbruch im italienischen Carrara die hundertfache Menge ab als vor 30 Jahren. Geyrhalter filmt in der spanischen Kupfermine Minas de Riotinto, die schon die Römer nutzten, im ehemalige Salzbergwerk im niedersächsischen Wolfenbüttel, in dem Atommüll eingelagert ist, und im kanadischen Fort McKay, in dem Ölsand abgebaut wird.

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"Ich widme mich als Filmemacher Themen, wie sie sich anbieten, und wie ich sie gerade als relevant empfinde", beschreibt Nikolaus Geyrhalter seine Arbeitsweise. Oft begibt er sich dabei an Orte, die nur schwer zugänglich sind. Bislang hat das unter anderem zu Dokumentarfilmen über die Sperrzone um Tschernobyl ("Pripyat", 1999), über die industrielle Lebensmittelproduktion ("Unser täglich Brot", [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Österreich
Jahr: 2018
Genre: Dokumentation
Länge: 115 Minuten
Kinostart: 04.07.2019
Regie: Nikolaus Geyrhalter
Verleih: Real Fiction

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