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Thomas und seine Freunde - Große Welt! Große Abenteuer!
Thomas und seine Freunde - Große Welt! Große Abenteuer!
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Kritik: Thomas und seine Freunde - Große Welt! Große Abenteuer! (2018)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

Der kleine Thomas hat schon unzählige Kilometer hinter sich gelassen. Seit 1946 zieht die Lokomotive auf der fiktiven Insel Sodor ihre Kreise. Der britische Pfarrer und Eisenbahn-Enthusiast Wilbert Vere Awdry hatte sich die Geschichten für seinen an Masern erkrankten Sohn Christopher ausgedacht, der die Kinderbuchserie später von seinem Vater übernahm und 2011 mit dem 42. Band abschloss. Nach einer TV-Serie aus den 1980ern und diversen Animationsfilmen geht Thomas im Kino jetzt auf die nächste Abenteuerreise.

Visuell macht dieser Leinwandauftritt wenig her. Die Animationen sind flach und reichen nicht annähernd an die Plastizität und den Charme der alten Fernsehserie heran, die mit Modelleisenbahnen erschaffen und zum Teil auf 35-mm-Material gefilmt wurde. Der Zielgruppe wird das egal sein. Trotz der mäßigen Optik dürften "Thomas und seine Freunde" viele kleine Zuschauer von den Sitzen reißen.

Obwohl der Film keine Altersbeschränkung hat, scheint die Altersempfehlung ab drei Jahren, die der Verleih ausspricht, genau richtig. Die Geschichte ist spannend erzählt und flott inszeniert. Nette Songs peppen die ohnehin schon abwechslungsreiche Handlung auf. Und mitunter geraten die Actionsequenzen ganz schön turbulent. Hinter all den bunten Bildern steckt eine geerdete Botschaft. Es geht um falsche und echte Freunde, um Zusammenhalt und Teamwork und darum, Schwächen anzuerkennen, Fehler einzugestehen und Hilfe anzunehmen.

Fazit:"Thomas und seine Freunde" ist ein flott inszenierter, abwechslungsreicher Kinderfilm mit einer wichtigen Botschaft. Visuell fällt das Animationsabenteuer ziemlich mäßig aus. Der jungen Zielgruppe dürfte das aber egal sein.




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