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3 from Hell (2019)

Three From Hell

14 Jahre nach "The Devil’s Rejects" beschließt Rob Zombie mit "3 from hell" seine bluttriefende Trilogie über die Firefly-Familie.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Kaum zu glauben aber wahr: Die Serienkiller Otis (Bill Moseley), Baby (Sheri Moon Zombie) und der Horror-Clown Captain Spaulding (Sid Haig) haben die in einer unermesslichen Blut-und Gewaltorgie gipfelnde Schießerei am Ende von "The Devil’s Rejects" tatsächlich überlebt. Sie wurden verhaftet und wurden inhaftiert. Zehn Jahre später gelingt den letzten verbliebenen Mitgliedern der psychopathischen Firefly-Familie die Flucht. Außerhalb der Gefängnismauern hat sich in der Zwischenzeit ein regelrechter Fankult um die Mörder entwickelt. Sie werden verehrt wie Popstars. Gemeinsam mit dem "Midnight Wolfman" (Richard Brake), der Otis zur Flucht verhalf, morden sich Baby und Otis bis nach Mexiko.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Drei Jahre nach seinem Horrortrip "31" kehrt Musiker und Regisseur Rob Zombie mit dem letzten Teil seiner "Firefly"-Trilogie zurück. Wie schon in den ersten beiden Filmen besetzte er seine Frau Sherri Moon Zombie in der weiblichen Hauptrolle. Der von März bis April vergangenen Jahres gedrehte Film debütierte auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest.

Obwohl die Geschichte am Ende von "The Devil’s Rejects" eigentlich bereits auserzählt war, wagt Rob Zombie einen erneuten Anlauf. Seine siebte Regie-Arbeit erweist sich dabei als weniger zynisch und originell als die ersten beiden Werke, dennoch kann man "3 from hell" einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Das beginnt bereits bei der vielversprechenden Eröffnungsviertelstunde, in der Zombie seinem Film einen (pseudo-) dokumentarischen Anstrich verleiht ("Natural Born Killer" lässt grüßen) – und in Form von Zeitungsausschnitten, Szenen aus Nachrichtensendungen sowie TV-Interviews eine Art mediale Aufarbeitung der vergangenen zehn Jahre im Schnelldurchlauf nachliefert.

Auch die knackigen One-Liner und fiesen Kommentare, die die "Drei aus der Hölle" ihren Opfern kurz vor den Hinrichtungen noch um die Ohren hauen, sorgen für Schmunzeln – vorausgesetzt man teilt Zombies Sinn für morbiden, grotesken und schwärzesten Humor im Angesicht des baldigen Ablebens. Langeweile kommt zudem keine auf, da Zombie in seinem mal mit Action- und Thriller-, mal mit Road-Movie- und dann wieder mit klassischen Gefängnisfilm-Elementen gespeisten Film ein gehöriges Tempo vorlegt. Fans werden außerdem das Wiedersehen mit dem triebgesteuerten, unberechenbaren und völlig durchgeknallten Schlächter Otis abfeiern, der optisch wie gewohnt als Mischung aus Charles Manson und Alice Cooper daherkommt.

Der Exzentriker übertreibt es diesmal jedoch mit seinen ausufernden Gewaltdarstellungen, die oft als reines Mittel zum Zweck fungieren und in Sachen Radikalität sowie Erbarmungslosigkeit alles bisher Dagewesene der vorherigen Filme in den Schatten stellen. Man kann sich folglich des Eindrucks nicht erwehren, als diene Zombie die überzogene, irrsinnige Brutalität nur dazu, zu provozieren und bewusst über die Stränge zu schlagen.

Fazit: Der Abschluss der "Firefly"-Trilogie ist nicht ohne Charme und profitiert von einem erstklassigen, äußerst kreativen ersten Drittel, im weiteren Verlauf aber ergeht sich Zombie in übertrieben reißerischen, plakativen Gewaltexzessen.




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Land: USA
Jahr: 2019
Genre: Horror
Länge: 116 Minuten
FSK: 18
Kinostart: 27.09.2019
Regie: Rob Zombie
Darsteller: Sheri Moon Zombie als Baby Firefly, Sid Haig als Captain Spaulding, Bill Moseley als Otis Firefly
Verleih: Studiocanal

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