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Salmas Geheimnis (2018)

Dia de Muertos

Mexikanischer Animationsfilm über die Abenteuer einer jungen Frau, die am Tag der Toten den Besuch ihrer unbekannten Eltern herbeisehnt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Salma ist ein kleines Waisenmädchen, das mit ihren Pflegebrüdern Jorge und Pedro in der mexikanischen Stadt Santa Clara aufwächst. Am alljährlich gefeierten Tag der Toten schmücken die Bewohner kleine Altäre, mit denen sie die Geister verstorbener Angehöriger zum Besuch einladen. Die alte Nana, bei der Salma lebt, verbietet dem Mädchen nach einem gefährlichen Zwischenfall jedoch kategorisch, je wieder mitzumachen. Zehn Jahre später aber lässt sich die 16-Jährige nicht mehr aufhalten. Sie will nun herausfinden, wer ihre Eltern waren.

Salma begibt sich in Begleitung von Jorge und Pedro zu dem geheimnisvollen Schloss, in dem sie Antworten auf ihre Fragen vermutet. Mit Hilfe eines alten magischen Buchs kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das mit ihrer Geburt zusammenhängt. Dahinter steckt die Geschichte eines Mannes, der den Tod zu überlisten versuchte. Salma muss versuchen, die Dinge in Ordnung zu bringen, auch wenn ihr Leben in Gefahr gerät.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Der in Mexiko alljährlich groß gefeierte Día de los Muertos oder Tag der Toten ist bereits wiederholt Gegenstand fantasievoller Animationsfilme geworden. Der bekannteste und vielleicht sogar schönste von ihnen ist "Coco" von Disney/Pixar aus dem Jahr 2017. Zwei Jahre vorher fand der von Guillermo del Toro produzierte Animationsfilm "Manolo und das Buch des Lebens" den Weg in deutsche Kinos. Nun startet hierzulande auch ein neues Animationsabenteuer aus mexikanischer Produktion, das der Regisseur Carlos Gutiérrez Medrano inszeniert hat.

Die Geschichte, um die es in diesem Film geht, mutet reichlich verworren an. Ein Mann hat sich mit dem Tod persönlich angelegt und die Dinge in Unordnung gebracht. Er wollte ihn mit Magie überlisten. Salma erfährt, was die alte Nana, bei der sie aufwuchs, damit zu tun hat und auch, dass ihre Verbindung zum Reich der Toten enger ist, als sie wusste. In dem actionlastigen Abenteuer wird viel gekämpft, vor allem gegen Skelettwesen, die Rüstungen, Kutten oder andere Bekleidung tragen. Jorge und der gewitzte, vorlaute Pedro landen sogar in der Stadt der Toten und liefern sich dort in Wildwestmanier eine Saloon-Schlägerei mit Skelettwesen. Magie kommt ins Spiel in Form von leuchtenden Spiralkreiseln und auch eine antike Pyramide der Ureinwohner wird ins Geschehen einbezogen. Wenn sich Steinmauern wie von Zauberhand verschieben und Öffnungen freigeben, fühlt man sich an die "Indiana Jones"-Abenteuer erinnert.

Weder die komplizierte Geschichte an sich, noch der etwas überdrehte Aktionismus der Figuren zählen zu den Pluspunkten des Films. Seine Stärke liegt eindeutig in der visuellen Gestaltung. Die Stadt der Toten mit ihren hohen Häusern erstrahlt in hellen Farben. Es gibt im Jenseits eine Eisenbahn und Pferde – natürlich skelettiert – zum Reiten. Das Licht und die Farben der Kulissen sorgen für eine magische Atmosphäre. Auch die düsteren Schauplätze im Diesseits mit ihren alten Gemäuern, an denen Salma um die Wahrheit und die Zukunft ringt, sind stimmungsvoll gezeichnet. An visueller Fantasie und Gestaltungsfreude fehlt es diesem Film nicht. Eine ähnliche Sorgfalt hätte auch der Charakterzeichnung und dem Timing gutgetan.

Fazit: Das Animationsabenteuer von Regisseur Carlos Gutiérrez Medrano stellt den alljährlich in Mexiko groß gefeierten Tag der Toten in den Mittelpunkt einer turbulenten, aber auch reichlich komplizierten Geschichte. Die Titelfigur versucht mit der Hilfe ihrer beiden Pflegebrüder herauszufinden, wer ihre Eltern waren. Mit viel Tatendrang stürzen sich die Charaktere in eine Action, welche die Grenzen der diesseitigen Welt durchbricht. Die Stärke des Films liegt recht einseitig in der fantasievollen visuellen Gestaltung.




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Land: Mexiko
Jahr: 2018
Genre: Animation
Länge: 88 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 24.10.2019
Regie: Carlos Gutiérrez Medrano
Darsteller: Camila Amezcua, Rocco Amezcua, Connor Andrade als Pedrito
Verleih: Kinostar

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