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Winterland (2019)

Abenteuerliche Abfahrten, unglaubliche Natur und Extremsportler, die die eigenen physischen wie psychischen Grenzen ausloten: Die Action-Adventure-Doku "Winterland" zelebriert die Ski- und Snowboardkultur.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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Die Ursprünge der "freien Bewegungen" auf Skiern reichen zurück bis in die 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. In den letzten 100 Jahren hat sich das Extreme- sowie Freestyle-Skiing stark verändert: hinsichtlich der Techniken, Materialen und Ausrüstungen. Dasselbe gilt für das Snowboarding, das sich ab den späten 80er-Jahren langsam zu einem Massenphänomen entwickelt hat. Die Dokumentation "Winterland" zeigt, welche Entwicklungen die populären Trendsportarten durchlaufen haben. Außerdem begleiten die Regisseure und Produzenten Todd Jones, Steve Jones und Jon Klaczkiewicz einige der besten Freestyler ihrer Altersgruppe in außergewöhnliche Schneegebiete.

Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Seit fast 20 Jahren realisieren Todd Jones, Steve Jones und Jon Klaczkiewicz Action-Adventure-Dokus über die unterschiedlichsten (Winter-) Sportarten. Während dieser Zeit begleiteten sie immer wieder Profisportler bei ihren Reisen an abgeschiedene Orte (zu sehen etwa im Film "The Fourth Phase"). "Winterland" führte sie in die einsamen Höhen und malerischsten Gebirgsketten mehrerer Länder und Regionen. Darunter British Columbia in Kanada, Skandinavien, Österreich und die USA.

"Winterland" bietet Schneesport- und Adventure-Doku-Fans genau das, was diese Art von Subgenre ausmacht: überwältigende Landschaftsaufnahmen sowie hochtalentierte und mutige Menschen, die sich Täler und steile Abfahrten hinunterstürzen oder sensationelle Stunts zeigen. Zu sehen gibt es komplexe Sprungfiguren, mehrfache Umdrehungen, Grätschen, waghalsige Manöver, Saltos und variantenreiche Kunstsprünge verschiedenster Art.

"Winterland" legt zügig los und steigt ohne viel Vorlauf nahezu unmittelbar ins sportliche Geschehen ein. Dabei hält sich der Film nicht lange mit den beteiligten Figuren auf: Eine ausführliche Einführung und Etablierung der Protagonisten erfolgt nicht. Nur die Namen der jeweils im Bild befindlichen Sportler werden eingeblendet. Die Botschaft ist klar: Es geht hier weniger um Charaktere, eine ausgefeilte Dramaturgie oder lehrreiche Informationsvermittlung. Im Zentrum stehen stattdessen die spektakulären Aufnahmen der Stunts, Sprünge und Abfahrten. Die Bilder dazu liefern mal die an den Helmen der Freestyle-Könige befestigten Action-Camcorder, mal die Steadicam, die Handkamera oder die über den Sportlern kreisenden Drohnen.

Dank eines atemlosen Inszenierungsstils, der an rasante Auto-Verfolgungsjagden erinnert, spürt auch der Zuschauer die Gefahr und wird mitten ins Geschehen manövriert. Dafür sorgen schnelle Schnitte, Zeitraffer-Sequenzen, der druckvolle Rock-Soundtrack und ein unvermittelter Wechsel der Schauplätze. Kleinere Verschnaufpausen für zwischendurch liefern die historischen Bewegtbilder beim Blick zurück in die Skisport-Vergangenheit (ein paar Infos über die Geschichte und Wandlungen dieser Extremsportarten wäre schön gewesen) und die Superzeitlupenaufnahmen der Sprünge.

Fazit: In "Winterland" versammeln sich die weltbesten Wintersportler zum Freestyling auf ihren Skiern und Snowboards. Die bildgewaltige Adventure-Doku zollt der Ski- und Snowboardkultur ihren Tribut und ist für ein interessiertes Publikum in jedem Fall empfehlenswert.




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Land: USA
Jahr: 2019
Genre: Dokumentation
Länge: 78 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 05.12.2019
Verleih: Rise and Shine Cinema

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