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Gundermann Revier (2019)

Auf ganz und gar ungewöhnliche Weise nähert sich Grit Lemke in ihre Doku Gerhard Gundermann am, dem "singenden Baggerfahrer" aus der DDR.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5
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Für ihre dokumentarische Annäherung an den Liedermacher Gerhard Gundermann fuhr Regisseurin Grit Lemke ins Lausitzer Revier und die einstige "sozialistische Wohnstadt" Hoyerswerda, der Heimat Gundermanns. Dort traf sie auf ehemalige Weggefährten und Freunde des Musikers und Baggerfahrers, der 2018 mit dem Andreas-Dresen-Film im Westen erst so richtig bekannt wurde. Diese Interviewsequenzen mischt sie in "Gundermann Revier" mit Archivaufnahmen sowie gegenwärtigen Szenen, die den Bürgerchor Hoyerswerda zeigen. Der Chor intoniert unter anderem die Lieder Gundermanns – und überführt ihn so in die Gegenwart des Reviers.

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Gundermann Revier



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Der Liedermacher Gerhard Gundermann, in den Medien oft als "Bob Dylan vom Tagebau" oder "Stimme des Ostens", bezeichnet, galt als Sprachroher der Menschen und Arbeiter im Lausitzer Braunkohlerevier. Seine erste Solo-LP entstand 1988, zuvor war er aber bereits viele Jahre in Bands und Singclubs aktiv. Der Musiker, der 1998 im Alter von nur 42 Jahren starb, befasste sich in seinen Texten oft mit [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2019
Genre: Dokumentation
Länge: 97 Minuten
FSK: 0
Kinostart/Streaming: 12.12.2019
Regie: Grit Lemke
Verleih: barnsteiner-film

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