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Wagenknecht (2020)

Der Dokumentarfilm begleitet die Spitzenpolitikerin der Linken vom Wahlkampfjahr 2017 bis Anfang 2019.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Im Wahlkampfjahr 2017 eilt Sahra Wagenknecht als Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke von einem Auftritt zum nächsten. Ihre Reden unter freiem Himmel sind gut besucht. Zwischen den Terminen sitzt sie im Bundestag, gibt Interviews, jede Minute ist verplant. Nach der Bundestagswahl ist sie trotz des zweitbesten Ergebnisses in der Geschichte der Linken geknickt. Denn die Partei hat im Osten viele Stimmen an die AfD verloren.

Der Presse bleibt das gestörte Verhältnis zu den beiden Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger nicht verborgen. Bei gemeinsamen Auftritten redet man nicht miteinander. Sahra Wagenknecht liest in der Zeitung, dass ihre Entmachtung bevorsteht. Sie wird jedoch zur Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt, gemeinsam mit Dietmar Bartsch. Auf dem Bundesparteitag der Linken stellt sie sich der Kritik von Abgeordneten, die ihre Haltung in der Migrationspolitik ablehnen. Wagenknecht spricht sich gegen einen ungeregelten Zuzug nach Deutschland aus und kritisiert auch die Bundeskanzlerin.

Sahra Wagenknecht ruft mit anderen eine neue politische Bewegung für mehr soziale Gerechtigkeit ins Leben. Die überparteiliche Sammlungsbewegung erhält den Namen "Aufstehen". Die Angriffe aus den Reihen der Partei gehen weiter. Sahra Wagenknecht erklärt Anfang 2019, dass sie bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Herbst nicht mehr kandidiert.

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Als Motivation für ihren Dokumentarfilm nennt die Regisseurin Sandra Kaudelka ("Einzelkämpfer") ein Interesse an "Menschen in Extremsituationen". Sie liefert keine filmische Biografie über Sahra Wagenknecht, sondern will ihren Arbeitsalltag abbilden. Dafür begleitet sie die damalige Fraktionsvorsitzende der Linken zwischen 2017 und Anfang 2019 mit der Kamera. Wagenknecht geht im [...mehr]

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Land: Deutschland
Jahr: 2020
Genre: Dokumentation
Länge: 100 Minuten
Kinostart/Streaming: 12.03.2020
Regie: Sandra Kaudelka
Verleih: Salzgeber & Co. Medien GmbH

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