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Cody - Wie ein Hund die Welt verändert (2019)

Cody - the dog days are over

Dokumentarfilm: Martin Skalsky möchte mehr über das bisherige Leben seines Hundes erfahren.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Im Jahre 2014 adoptierte Martin Skalsky gemeinsam mit seiner Frau Selina den Hund Cody. Dieser hatte zuvor in Rumänien auf der Straße gelebt. Seit dem 2013 im Land eingeführten Tötungsgesetz sind Straßenhunde dort in ständiger Gefahr. Cody wurde damals von der Tierschützerin Cristina Paun gerettet und landete schließlich bei der Schweizer Familie Skalsky, die von der Stadt aufs Land zog und bald noch Zuwachs durch Tochter Mila erhielt. Als Skalsky damit beginnt, Codys Vergangenheit zu recherchieren, erfährt er, dass Cody in Rumänien eine Hündin namens Blanche als Gefährtin hatte, die nun in London lebt.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Der Schweizer Filmkomponist Martin Skalsky legt mit "Cody – Wie ein Hund die Welt verändert" sein Regiedebüt vor. Er geht darin auf intensive Spurensuche, um die frühen Jahre seines titelgebenden Hundes in den Straßen von Rumänien zu beleuchten. Damit schildert er die individuelle Hintergrundgeschichte eines Tieres – gibt jedoch auch einen größeren Einblick in die bedrohliche Situation von rumänischen Straßenhunden. Außerdem geht es ihm um die Frage, wie wir Menschen mit Hunden umgehen sollten und wie wir diese womöglich besser verstehen können.

Zur Beantwortung dieser Fragen lässt Skalsky etwa die Sachbuchautorin Maike Maja Nowak zu Wort kommen, deren zehn "Grundrechte der Hunde" im Laufe des Films eingeblendet werden. Auch der Philosophieprofessor Mark Rowlands und die Hunde-Shelter-Gründerin Lya Battle zählen zu den Interviewten. In der rumänischen Stadt Târgoviște trifft sich Skalsky mit der engagierten Tieraktivistin Cristina Paun, die neben Cody und dessen einstiger Gefährtin Blanche schon circa 6000 bis 8000 Hunden das Leben gerettet hat.

Skalskys Ambition ist es, seinem Hund stets auf Augenhöhe und mit entsprechendem Respekt zu begegnen. Dieses Bemühen ist dem filmischen Ergebnis deutlich anzusehen. So hinterfragt der Regisseur seine eigenen Gedanken und sein Vorgehen immer wieder kritisch – und beutet seinen Hund nie für rührselige, kitschige Momente aus. In kurzen Szenen wird spürbar, dass Cody zu einem wichtigen Mitglied der Familie geworden ist; ansonsten steht der Wille, mehr über Codys Vergangenheit in Erfahrung zu bringen, ganz im Zentrum des dokumentarischen Porträts.

Fazit: Ein empathischer Dokumentarfilm, der sich einer Hundebiografie widmet und mehr über das Miteinander von Mensch und Tier herausfinden will.




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Land: Schweiz
Jahr: 2019
Genre: Dokumentation
Länge: 90 Minuten
FSK: 12
Regie: Martin Skalsky
Verleih: Filmwelt

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