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Die Kordillere der Träume
Die Kordillere der Träume
© Real Fiction

Die Kordillere der Träume (2020)

La cordillera de los sueños

Dokumentarfilm: Das chilenische Hochgebirge strahlt Erhabenheit aus; die Historie des Landes ist indes von Grausamkeit geprägt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Das Anden-Massiv, die Kordillere, macht 80 Prozent der Oberfläche Chiles aus. Die Berge können mit ihrem abschottenden Charakter auch für die vergangene Landespolitik und deren Verdrängung stehen. Während der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet zwischen 1973 und 1990 wurden zahllose Menschen verschleppt, gefangen genommen, gefoltert und getötet. Demonstrationen endeten immer wieder in staatlicher Gewalt und führten dazu, dass Demonstrierende nach ihrer Festnahme als vermisst galten. Die jahrzehntelange Repression hat ihre Spuren in der Gesellschaft hinterlassen.


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Nach seinen Werken "Heimweh nach den Sternen" (2010) und "Der Perlmuttknopf" (2015) hat der Regisseur Patricio Guzmán, Jahrgang 1941, mit "Die Kordillere der Träume" den Abschluss seiner (zweiten) persönlich erzählten Trilogie über sein Geburtsland Chile geschaffen. Erneut verbindet er eine dokumentarische Betrachtung mit essayistischen Elementen. So widmet er sich der Landschaft – und [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Frankreich
Jahr: 2020
Genre: Dokumentation
Länge: 84 Minuten
FSK: 6
Kinostart/Streaming: 16.07.2020
Regie: Patricio Guzmán
Darsteller: Jorge Baradit, Vicente Gajardo, Francisco Gazitúa
Verleih: Real Fiction



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