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SEIN - gesund, bewusst, lebendig
SEIN - gesund, bewusst, lebendig
© Die FILMAgentinnen © Spuren-Pfade-Filme

SEIN - gesund, bewusst, lebendig (2020)

Dokumentarfilm über den Einsatz von Methoden wie Fasten und Yoga zur Förderung des Wohlbefindens und der Selbstheilungskräfte.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Fünf Menschen erzählen, wie sie sich, ausgelöst durch eine schwere Erkrankung, auf einen Prozess der Selbstheilung eingelassen haben. Ranja hatte einen Tumor und behandelte ihn alternativ. Dann begann sie mit Yin Yoga, das sie als "tiefe Seelenarbeit" bezeichnet. Mittlerweile gibt die alleinerziehende Mutter selbst Unterricht.

Stephan hatte schwere Arthrose. Als er Fleisch von seinem Speiseplan strich, wurde er nach sieben Wochen schmerzfrei. Doch es fehlten ihm Energie und Lust am Essen, welche er wiederfand, als er die Kraft der Wildkräuter entdeckte. Am liebsten pflückt er sie selbst und legt sie sich frisch auf den Teller.

Dominique lebt mit der Diagnose einer unheilbaren Krebserkrankung. Sie stärkt sich selbst durch viel Sport, beispielsweise bei der "Initiative Rudern mit Krebs" in Frankfurt. Auch lebt sie viel bewusster als früher und hat sich ein positives Lebensgefühl aufgebaut.

Mona litt an einer Form der Schuppenflechte, die im Inneren ihres Körpers Schaden anrichtete. Sie fing mit Yoga an, begab sich in psychologische Behandlung, stellte auf vegane Ernährung um und machte eine Ausbildung zur Klangschalentherapeutin. Ihre Lebensqualität hat sich radikal verbessert.

Christian hatte einen schweren Autounfall und litt danach lange unter heftigen Nervenschmerzen. Durch Yoga wurde er schmerzfrei. Heute ist Christian Yoga- und Achtsamkeitslehrer.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Dieser Dokumentarfilm von Bernhard Koch ist von einer positiven Botschaft geprägt, die Mut macht. Sie lautet, dass jeder Mensch über starke Selbstheilungskräfte verfügt, die sich durch einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper und Geist aktivieren lassen. Hier erzählen Protagonisten, wie eine schwere Krankheit oder ein Unfall sie aus der gewohnten Lebensbahn warf. Sie begannen, ihren Alltag umzustellen und zu experimentieren, mit Yoga, Meditation, Sport, neuen Ernährungsformen.

Ihre Erzählungen sind eindrucksvolle Belege dafür, dass Menschen mit solchen Methoden von Schmerzen, körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen befreit werden können. Flankierend kommen auch eine große Anzahl von Medizinern, Therapeuten und anderen Experten zu Wort, die in verschiedenen Einrichtungen von der Fastenklinik bis zum Meditationszentrum tätig sind.

In den Schilderungen der Protagonisten und der Experten ist wiederholt von einigen ungesunden Faktoren der modernen Lebensweise die Rede. Die Hektik des städtischen Alltags, die Leistungsanforderungen im Beruf, die Reizüberflutung verursachen den Aussagen zufolge einen hohen Stresspegel bei sehr vielen Menschen. Mehr als einmal ist aus Expertenmund zu hören, für solche Lebensbedingungen sei der Mensch nicht geschaffen. So wie Stephan haben auch andere Protagonisten den Beruf gewechselt, tun sich selbst Gutes mit Aufenthalten in der Natur und dem Hineinhorchen in sich selbst.

Visuell ist der Film ansprechend gestaltet. Die Kamera begleitet beispielsweise Stephan auf seinen Streifzügen in der Natur, schaut ihm beim Probieren von Wildkräutern zu. Vögel singen, aus dem Off erklingt sanfte Instrumentalmusik. Auch die Aufnahmen in den verschiedenen Kliniken und Meditationszentren strahlen Ruhe und Erholsamkeit aus. Wer auf der Suche nach Einrichtungen ist, die Fasten, Yoga und Selbsterfahrung anbieten, kann hier wie in einem Prospekt wählen.

Die schiere Anzahl der Therapeuten und Wissenschaftler aber ist so groß, dass diese einzeln gar nicht vertiefend zu Wort kommen können. Auch ist die thematische Gliederung unklar, immer wieder springt der Film beispielsweise zwischen Meditation und Ernährung hin und her. Dennoch ist Koch ein ausgesprochen inspirierender Dokumentarfilm gelungen, der glaubhaft demonstriert, wie viel der Mensch selbst für mehr Wohlbefinden und seine Gesundheit tun kann.

Fazit: Indem der Dokumentarfilm von Bernhard Koch Menschen von ihren positiven Erfahrungen mit Meditation, Yoga, bewusster Ernährung und Fasten berichten lässt, übt er selbst eine wohltuende Wirkung aus. Kranke, die mit solchen Methoden schmerz- und symptomfrei wurden, Experten in Kliniken und Heilzentren schildern glaubhaft und beeindruckend, wie sich die Selbstheilungskräfte fördern lassen. Eine Kultur der Achtsamkeit, die auf Überfluss, Hektik und Reizüberflutung verzichtet, kann auch gesunden Menschen eine ganz neue Lebensqualität bieten. Schon kleine Inseln der Selbstbesinnung im Alltagsstress stärken die Widerstandsfähigkeit.




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Land: Deutschland
Jahr: 2020
Genre: Dokumentation
Länge: 90 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 06.08.2020
Regie: Bernhard Koch
Verleih: Die FILMAgentinnen, Spuren-Pfade-Filme

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