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Eine Handvoll Wasser (2020)

Jakob Zapf inszeniert "Eine Handvoll Wasser" als gefühlvoll-nachdenklichen Arthouse-Film zwischen Tragikomödie und politischem Drama. Der Film nimmt dabei die relevanten Themen unserer Gegenwart um Krieg, europäische Flüchtlings- und Asylpolitik, deutsche Abschiebepraxis, Gender- und Geschlechterrollen in den Fokus und bewegt sich dabei konsequent abseits von "Culture-Clash". Er stellt dabei die Frage nach den Konsequenzen aus dem Zusammentreffen ganz unterschiedlicher Menschen für unser Leben, für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.5 / 5

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Der knorrige Konrad, 85, hat meist verhagelte Laune. Und nun will seine Tochter auch noch die Kinder ihrer Freundin adoptieren – furchtbar. Am anderen Ende der Stadt hat Thurba, 11, andere Probleme: Die Polizei steht vor der Tür und will ihre Familie abschieben. Doch das geht nur, wenn alle Kinder dabei sind. Also springt Thurba aus dem zweiten Stock und rennt davon.
Mitten in der Nacht wacht Konrad auf. Da war doch was? Leise bewaffnet er sich mit einer Nagelschusspistole, feuert in die Dunkelheit in Richtung des vermeintlichen Einbrechers und verletzt zu seinem Entsetzen die kleine Thurba. Gegen seinen Willen bleibt sie bei ihm. Doch aus der anfänglichen Ablehnung wird eine zarte Freundschaft die zu einem gemeinsamen Abenteuer führt.


Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2020
Genre: Drama
Länge: 94 Minuten
Regie: Jakob Zapf
Darsteller: Jürgen Prochnow als Konrad

Zusatzinformation

Weltpremiere auf den 54. Internationalen Hofer Filmtagen 2020


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