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Spell (2020)

Horrorfilm: Nachdem er mit seiner Familie in einem Privatflugzeug abgestürzt ist, erwacht ein Mann auf einer abgelegenen Farm.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.7 / 5

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Marquis T. Woods (Omari Hardwick) stammt aus einem Bergdorf in Kentucky. Vor vielen Jahren hat er seine Heimat verlassen. Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und hat mit seiner Ehefrau Veora (Lorraine Burroughs) zwei Kinder im Jugendalter: Tydon (Kalifa Burton) und Samsara (Hannah Gonera). Als er die Nachricht erhält, dass sein Vater gestorben ist, macht er sich mit seiner Familie im Privatflieger auf den Weg zur Beerdigung.

Durch ein Unwetter kommt es jedoch zu Turbulenzen. Als er nach dem Absturz der Maschine aufwacht, befindet sich Marquis auf der Farm des alten Ehepaares Eloise (Loretta Devine) und Earl (John Beasley). Er ist schwer verletzt, wird von Eloise aber dazu gezwungen, im Bett zu bleiben, statt sich ins Krankenhaus zu begeben und nach seiner verschwundenen Familie zu suchen. Rasch muss Marquis feststellen, dass er in großer Gefahr ist – und dass Eloise mit dunkler Magie zu tun hat.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Hinter "Spell" stehen zwei Macher mit Genre-Erfahrung. Der Drehbuchautor Kurt Wimmer hat etwa die Skripts zum Science-Fiction-Film "Sphere – Die Macht aus dem All" (1998) und zum dystopischen "Equilibrium" (2002), den er auch inszenierte, verfasst. Und von Regisseur Mark Tonderai stammt unter anderem der Teen-Grusel "House at the End of the Street" (2012). Hier kombiniert das Duo nun die Prämisse der Stephen-King-Adaption "Misery" (1990) mit Hoodoo-Horror in der tiefen Provinz von Kentucky.

Das Werk greift sowohl dramaturgisch als auch inszenatorisch auf diverse Standardsituationen und Klischees zurück. Von den deutlichen Warnsignalen, die von den Hauptfiguren missachtet werden, bis hin zu einer äußerst stereotyp gezeichneten Antagonistin setzt "Spell" nicht unbedingt auf subtile Töne. Wenn der Protagonist Marquis jedoch im strömenden Regen der Gefahr zu entkommen versucht oder wenn er Zeuge eines bizarren Rituals in einer Scheune wird, kommt durchaus Spannung auf. Obendrein ist die Bildsprache gelungen; die Kamera gerät immer wieder in die Schräglage, wodurch eine bedrohliche Atmosphäre entsteht. Das Spiel mit dunklem Zauber ist indes wenig originell und mündet im Finale in ein zuweilen recht albernes Effekte-Gewitter.

Als Film, dessen Figuren fast ausschließlich People of Color sind, ist "Spell" noch immer eine Ausnahme im Mainstream-Kino. Bemerkenswert sind zudem die Schauspielleistungen von Omari Hardwick ("Army of the Dead") und Loretta Devine ("Düstere Legenden"), die beide tapfer gegen den holprig erzählten Plot ankämpfen.

Fazit: Ein unterhaltsamer, jedoch unausgegorener Genrefilm, der mit etlichen Klischees aufwartet, aber gut besetzt ist.




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Land: USA
Jahr: 2020
Genre: Thriller, Horror
Länge: 91 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 22.07.2021
Regie: Mark Tonderai
Darsteller: Omari Hardwick als Marquis T. Woods, Loretta Devine als Eloise, Lorraine Burroughs als Veora Woods
Verleih: Paramount Pictures Germany

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