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Paolo Conte - Via Con Me (2021)

Paolo Conte, via con me

Dokumentarfilm: Paolo Conte zählt zu den bedeutendsten Cantautori Italiens.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Der italienische Liedermacher Paolo Conte wurde im Januar 1937 in Asti, Piemont geboren. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft war er bis zur Mitte der 1970er Jahre juristisch tätig, ging zusätzlich aber schon immer seiner musikalischen Leidenschaft nach. Er lernte diverse Instrumente und spielte in lokalen Bands. U.a. mit seinem Bruder Giorgio Conte gründete er ein Quartett. Als Songwriter und Arrangeur arbeitete er für Musikgrößen wie Adriano Celentano, dessen Welthit "Azzurro" aus dem Jahre 1968 er mit einem Text von Vito Pallavicini schuf.

Nach seiner ersten Soloplatte im Jahre 1974 gelang Conte mit dem Album "Un gelato al limon" fünf Jahre später der endgültige Durchbruch als Sänger. Viele seiner Songs avancierten zu Jazzklassikern; er wurde zu einem international anerkannten Star.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

In seinem dokumentarischen Porträt "Paolo Conte – Via Con Me" widmet sich der italienische Regisseur Giorgio Verdelli dem Werdegang des berühmten, jazzgeprägten Musikers. "Eine letzte Zigarette, dann geht es los", heißt es zu Beginn des Interviews mit Conte – und in dieser angenehm gelassenen Stimmung erzählt der als medienscheu geltende Sänger und Songwriter im Folgenden von seinen Erfahrungen und Einflüssen.

Conte schildert seine Eigenwahrnehmung, wie er sich etwa als "ein Dichter der Landschaften" betrachte, und seine Arbeitsweise – wie er zum Beispiel dem Autobiografischen im seinem Schaffen eher ausgewichen sei. Neben Conte selbst, der von Verdelli im Atelier in seiner nordwestlichen Heimatstadt Asti gefilmt wird, kommen Personen aus seinem persönlichen und kreativen Umfeld zu Wort, darunter der Schauspieler und Regisseur Roberto Benigni, der Conte einen "Fürsten der italienischen Musik" nennt, sowie die Leinwand-Stars Isabella Rossellini und Jane Birkin, der Songwriter Vinicio Capossela und die Sängerin Caterina Caselli.

Das Werk, das im September 2020 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig im Wettbewerb außer Konkurrenz seine Premiere feierte, bietet Archivmaterial, lässt uns Auftritte auf den großen internationalen Konzertbühnen miterleben und vermittelt durch Auszüge aus älteren dokumentarischen Arbeiten, Fernsehberichten und Preisverleihungen, wie sich Conte ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Bemerkenswert sind vor allem die persönlichen Momente, wenn Conte etwa über seine Mutter spricht oder sich Fotografien ansieht.

Fazit: Ein sympathischer Einblick in das Leben und Werk des italienischen Musikers Paolo Conte mit einer umfangreichen Sammlung an Aufnahmen und intimen Interviewpassagen.




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Land: Italien
Jahr: 2021
Genre: Dokumentation
Länge: 100 Minuten
Kinostart: 16.09.2021
Regie: Giorgio Verdelli
Darsteller: Roberto Benigni, Jane Birkin, Stefano Bollani
Verleih: Prokino

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