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trans - I got life (2021)

Dokumentarfilm: Sieben trans Menschen berichten aus ihrem Leben.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Rikku stammt aus den USA. Im Laufe der Transition war es für Rikku immer wieder nötig, verständnislose Menschen aus dem Leben zu streichen, sogar die eigene Mutter. Die jugendliche Jana brach ebenfalls den Kontakt zu ihrem Vater ab, da dieser nicht in der Lage war, sie als Tochter zu sehen. Sie erhält jedoch große Unterstützung von ihrer alleinerziehenden Mutter. Auch Elisabeth hat mit ihrer Ehefrau und den gemeinsamen Kindern einen glücklichen Weg gefunden. Für die Werkstattbetreiberin Conny war es wiederum wichtig, ihre vergangene Identität komplett zu "vernichten", indem sie sämtliche Zeugnisse und Urkunden ändern ließ.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

In ihrem Dokumentarfilm "trans – I got life" porträtieren die Regisseurinnen Imogen Kimmel und Doris Metz sieben trans Menschen und geben auf feinfühlige Art und Weise einen Einblick in deren Geschichten und in deren Umfeld. Jede*r von ihnen hat ganz eigene Erfahrungen gesammelt, weshalb auch jede*r von ihnen ganz eigene Worte findet, um sich selbst zu definieren.

Wir begleiten die Protagonist*innen unter anderem in ihre Häuser und Wohnungen, sehen sie in der Innenstadt beim Flanieren, in einem Rennwagen oder auf einer Eishockeybahn. Wir lernen Familienmitglieder, Partner*innen, Freund*innen und Haustiere kennen. Ebenfalls vorgestellt werden Dr. Jürgen Schaff, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, und Dr. Marci Bowers, US-Gynäkologin und -Chirurgin, die beide schon zahlreichen Menschen eine geschlechtsangleichende Operation ermöglicht haben.

Der Film lässt die vielen Hürden und Kämpfe erkennen, mit denen trans Menschen auch heute noch konfrontiert werden, und ist zugleich erfreulich empowernd. Es wird deutlich, dass Kimmel und Metz das Vertrauen ihrer Protagonist*innen gewinnen konnten. So findet ein offener Austausch über Erlebnisse aus der Vergangenheit und über aktuelle Gefühle statt, wobei auch klare Grenzen gesetzt werden. Am Ende lädt uns "trans – I got life" zum Song "Feeling Good" zum Tanzen ein – ein überaus schöner und stimmiger Abschluss.

Fazit: Ein sehr empathischer Dokumentarfilm über die unterschiedlichen Lebensentwürfe von trans Menschen mit tollen und offenen Protagonist*innen.




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Land: Deutschland
Jahr: 2021
Genre: Dokumentation
Kinostart: 23.09.2021
Regie: Imogen Kimmel, Doris Metz
Verleih: mindjazz pictures

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