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Ottolenghi und die Versuchung von Versailles
Ottolenghi und die Versuchung von Versailles
© MFA Film

Kritik: Ottolenghi und die Versuchung von Versailles (2021)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

In ihrem Dokumentarfilm "Ottolenghi und die Versuchung von Versailles" begleitet die Regisseurin Laura Gabbert den erfolgreichen Koch und Kochbuchautor Yotam Ottolenghi bei der Erfüllung eines aufwendigen Auftrags für das Metropolitan Museum of Art in New York. Für eine Ausstellung zum damaligen Leben auf dem Hof von Versailles soll er ein passendes Buffet, bestehend aus Kuchen und anderen Süßspeisen, liefern.

Der Film gibt Einblick in Ottolenghis Arbeit und Leben in London als Restaurant- und Spezialitätenladen-Inhaber. Zudem fängt er die Vorbereitungen für den Met-Auftrag in New York sowie die allmähliche Verwirklichung ein und widmet sich der Suche nach Inspiration, um die Atmosphäre auf dem Schloss von Versailles in all ihrer ambivalenten Opulenz zu treffen. Im Laufe der dokumentarischen Betrachtung erzählt Ottolenghi auch private Geschichten. Überdies lernen wir die Mitglieder des Teams kennen, die der bekannte Pâtissier engagiert, um ihm bei der Umsetzung des Vorhabens zu helfen. So werden wir Teil einer Welt, in der die Zubereitung von Süßspeisen eine ganz eigene Kunstform und nicht selten eine echte Herausforderung ist – stets verbunden mit dem Streben nach Innovation.

"Ottolenghi und die Versuchung von Versailles" stellt Bezüge zwischen Essen, Kunst und Historie her. Die musikalische Untermalung ist dabei zuweilen etwas zu aufdringlich. Das Werk lebt in erster Linie von der Leidenschaft für Kulinarik, die man Ottolenghi und seinem Team jederzeit anmerkt.

Fazit: Eine dokumentarische Reise, die uns die Kunst des Backens und die Entwicklung eines opulenten Buffets zeigt.




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