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Liftoff - Mit Dir Zum Mars (2022)

Moonshot

Science-Fiction-Romanze: Eine junge Frau und ein junger Mann kommen sich bei einer Fahrt zum Mars näher.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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College-Studentin Sophie (Lana Condor) führt seit acht Jahren eine Fernbeziehung mit Calvin (Mason Gooding), der auf dem Mars arbeitet. Um bei ihm sein zu können, hat sie sich ebenfalls für ein Marsprojekt angemeldet und macht sich auf den Weg zu ihm. Der chaotische Walt (Cole Sprouse) fasst kurzerhand den Entschluss, sich als blinder Passagier an Bord des Raumschiffes zu schleichen, um sich einen Traum zu erfüllen und seinen Schwarm Ginny (Emily Rudd) wiederzusehen. Widerwillig versteckt Sophie Walt in ihrer Kabine. Obwohl die beiden anfangs ständig aneinandergeraten, haben sie bald immer mehr Spaß miteinander und geben sich zur Tarnung als Paar aus.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Der Film "Liftoff – Mit dir zum Mars" erzählt im Grunde eine klassische Boy-meets-Girl-Story: Ein gegensätzliches, sich zankendes Duo, bestehend aus einem jungen Mann und einer jungen Frau, befindet sich auf einer turbulenten Reise und kommt sich dabei allmählich näher. So haben das etwa schon Clark Gable und Claudette Colbert in Frank Capras Screwball-Comedy "Es geschah in einer Nacht" im Jahre 1934 auf der Leinwand erlebt. Die Wortgefechte zwischen den beiden Hauptfiguren Walt und Sophie lassen zudem an die Hollywood-Romanzen "Bettgeflüster" (1959) und "Harry und Sally" (1989) denken.

Das von Christopher Winterbauer inszenierte Werk, zu dem Max Taxe das Drehbuch verfasste, wendet jedoch einen Kniff an, um der alten Geschichte etwas Neues zu verleihen: Der Plot spielt in der Zukunft, im Jahre 2049 – und die Figuren treten einen circa einmonatigen Trip zum Mars an. Indem der gängige Mix aus Roadmovie und Liebesfilm ins Weltall verlegt wird, kommt es tatsächlich teilweise zu einer interessanten Variation von Standardsituationen (wie es sie in ähnlicher Form auch schon im Science-Fiction-Beitrag "Passengers" aus dem Jahre 2016 gab, der allerdings einen deutlich düstereren Weg wählte). Die Romantik eines All-Trips wird in einigen Momenten clever genutzt; obendrein ist das World Building des Films in diversen Details recht originell. In der Zeichnung seiner Figuren bleibt "Liftoff" indes zu formelhaft. Der mittellose, gutherzige Träumer und die hochintelligente, aber etwas weltfremde und überambitionierte Studentin verfügen über zu wenige außergewöhnliche Eigenschaften, um sie zu spannenden Charakteren zu machen.

Cole Sprouse, bekannt als Jughead aus der 2017 gestarteten Jugendserie "Riverdale", und Lana Condor, Star der "To All the Boys"-Reihe auf Netflix, haben wiederum ausreichend Charme, um diese Schwäche aufzufangen. Kompetent unterstützt werden sie dabei von Zach Braff ("Scrubs") als Elon-Musk-artigem Initiator des Marsprojekts, Michelle Buteau ("Always Be My Maybe") als Raumschiff-Kapitänin und einem guten weiteren Nebenpersonal, aus dem Cameron Esposito und Sunita Deshpande besonders hervorstechen.

Fazit: Eine sympathisch gespielte Romanze, die von ihrem Schauplatz und dessen Möglichkeiten profitiert, jedoch eher stereotyp gestaltete Figuren bietet.




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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2022
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 105 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 05.05.2022
Regie: Christopher Winterbauer
Darsteller: Mason Gooding, Cole Sprouse, Zach Braff
Verleih: Warner Bros.

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