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Fuoco sacro - Suche nach dem heiligen Feuer des Gesangs
Fuoco sacro - Suche nach dem heiligen Feuer des Gesangs
© PARS Media GmbH

Fuoco sacro - Suche nach dem heiligen Feuer des Gesangs (2021)

Fuoco sacro

Dokumentarfilm: Ermonela Jaho, Barbara Hannigan und Asmik Grigorian zählen zu den drei größten Opernsängerinnen unserer Zeit.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
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Die Sopranistin Ermonela Jaho wurde 1974 in Albanien geboren. Sie trat nach ihrer Ausbildung unter anderem in Bologna in "La Bohème" auf und feierte sowohl in Europa als auch Amerika große Erfolge. Barbara Hannigan, Jahrgang 1971, stammt wiederum aus Kanada. Sie ist nicht nur als Sopranistin, sondern auch als Dirigentin tätig und widmet sich vorwiegend zeitgenössischer Musik. Asmik Grigorian, geboren 1981, aus Litauen begeisterte derweil etwa bei den Salzburger Festspielen in "Wozzeck" und "Salome" die Kritik und das Publikum.

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In seinem neuen Dokumentarfilm "Fuoco sacro – Suche nach dem heiligen Feuer des Gesangs" porträtiert Jan Schmidt-Garre die drei Opernsängerinnen Ermonela Jaho, Barbara Hannigan und Asmik Grigorian. Ende der 1990er Jahre hatte der Regisseur in seinem Werk "Opera Fanatic" große Opern-Diven auf deren Karriere zurückblicken lassen; dem Geheimnis des expressiven Singens wurde in der Vergangenheit nachgespürt. Hier bietet sich Schmidt-Garre nun die Möglichkeit, seinen Protagonistinnen hinter die Kulissen zu folgen und sie im Hier und Jetzt, in der Blüte ihres Erfolges zu befragen.

Die Szenen beim Proben sind dabei ebenso interessant wie die Einzelinterviews mit Jaho, Hannigan und Grigorian – zumal sich hier zeigt, dass die drei Frauen recht unterschiedliche Arbeitsweisen haben und sich auf ganz individuelle Art und Weise mit ihrer Kunst auseinandersetzen. Unter anderem geht es darum, wie sie emotional schwierige Arien bewältigen und welche Rituale sie an einem Aufführungstag pflegen. Es lässt sich erkennen, dass sich zwischen dem Filmemacher und den drei Sängerinnen ein Vertrauensverhältnis entwickelt hat, wodurch ein intimes Porträt entsteht, das sich nicht nur aus oberflächlichen Aussagen und Bildern zusammensetzt.

Hinzu kommt ein spannendes Experiment, das Schmidt-Garre mit Jaho, Hannigan und Grigorian durchführt: Er lässt die drei Künstlerinnen jeweils den eigenen Gesang über Kopfhörer hören. Dabei schildert das Trio, was während der Darbietung in ihnen vorgeht. Eine ungewöhnliche Methode, die das Persönliche und Intime noch hervorhebt.

Fazit: Ein inniger Blick auf die Kunst der Opernsängerinnen Ermonela Jaho, Barbara Hannigan und Asmik Grigorian, voller Herzblut und Hingabe.




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Land: Italien
Jahr: 2021
Genre: Dokumentation
Länge: 93 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 21.04.2022
Streamingstart: 21.04.2022
Regie: Jan Schmidt-Garré
Darsteller: Asmik Grigorian, Ermonela Jaho, Barbara Hannigan
Verleih: PARS Media GmbH

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