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Facing Down Under - Die Doku eines Backpackers
Facing Down Under - Die Doku eines Backpackers
© Busch Media Group GmbH & Co KG

Facing Down Under - Die Doku eines Backpackers (2022)

Facing Down Under - A Backpackers Documentary

Dokumentarfilm: Ein 19-Jähriger verbringt nach dem Abitur sieben Monate in Australien.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Chris Hartung wuchs in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen auf. Nach dem Schulabschluss entscheidet er sich für ein Work-&-Travel-Jahr in Australien. Zusammen mit seinem Schulfreund Johannes reist er nach Sydney, wo die beiden zunächst in einem Hostel und später in einer Zwölfer-WG wohnen, bis sich ihre Wege trennen. Chris arbeitet vorübergehend auf einer Farm in Mildura; später unternimmt er Roadtrips und verbringt einige Zeit in Perth. Die beginnende Coronapandemie sorgt schließlich dafür, dass Chris nach sieben Monaten nach Deutschland zurückkehrt.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

In seinem Film "Facing Down Under – Die Doku eines Backpackers" verarbeitet der aus Bielefeld stammende Chris Hartung seinen siebenmonatigen Australienaufenthalt, den er mit seiner Kamera eingefangen hat. Ziel seines Werks ist es, die Anziehungskraft dieses Ortes insbesondere auf junge Menschen aus der ganzen Welt zu ergründen. Die Bilder, die der Regisseur uns dabei bietet, sind weit über dem Niveau von Amateuraufnahmen: Sowohl die Eindrücke des städtischen Treibens in Sydney oder Perth als auch die Ansichten der freien Natur auf Roadtrips quer durchs Land vermitteln den Reiz des sogenannten Roten Kontinents auf eindrückliche Weise. Hinzu kommen etliche originelle Gestaltungsideen, die dem Ganzen stets etwas Abwechslungsreiches verleihen.

Via Voice-over schildert Chris seine Erlebnisse – auch Musik wird häufig eingesetzt. Die Inszenierung ist stimmig, verhindert in einigen Momenten aber auch, dass das Zwischenmenschliche spürbar werden kann: Längere Unterhaltungen zwischen Chris und seinen Mitreisenden sind nur selten zu hören; wirklich nah kommen uns die gezeigten Personen dadurch nicht. Wenn sich etwa die Wege von Chris und dessen Schulfreund Johannes nach den ersten Wochen in Sydney trennen, weil sie, wie es heißt, "nicht dieselben Ziele" haben, können wir uns von diesem Konflikt kein wirkliches Bild machen und deshalb nur bedingt mitfühlen.

Die Herausforderungen und Hürden, mit denen sich Chris als Backpacker etwa bei der Suche und Ausübung von Arbeit konfrontiert sieht, werden wiederum sehr nachvollziehbar erzählt – zum Beispiel als in Mildura plötzlich alle Leute, die beinahe wie eine Familie in einem Haus untergebracht sind, gefeuert werden und das Anwesen verlassen müssen, weil sie angeblich zu unordentlich sind. "Facing Down Under" erfasst die vielen positiven, aber auch die negativen Seiten eines Work-&-Travel-Abenteuers und ist somit ohne Zweifel eine perfekte Vorbereitung für alle, die ebenfalls über eine eigene Freiheitssuche in Australien nachdenken.

Fazit: Ein audiovisuelles Tagebuch, das den Zauber Australiens zeigt und dabei auch die Hindernisse, die es bei einer Reise zu überwinden gilt, nicht ausklammert.




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Land: Deutschland
Jahr: 2022
Genre: Dokumentation
Länge: 84 Minuten
Kinostart: 11.08.2022
Regie: Chris Hartung
Verleih: Busch Media Group GmbH & Co KG

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