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Birta rettet das Weihnachtsfest (2021)

Birta

Familienfilm: Eine Schülerin will ihre Mutter unterstützen, um gemeinsam ein schönes Weihnachtsfest verbringen zu können.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Die 11-jährige Birta (Kristín Erla Pétursdóttir) lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter (Salka Sól Eyfeld) und ihrer jüngeren Schwester Kata (Margrét Júlía Reynisdóttir) in Island. Ihr Vater ist mit seiner neuen Frau nach Schweden gezogen und viel beschäftigt. Birtas Mutter ist als Krankenschwester tätig und hat trotz etlicher Spät- und Doppelschichten die Befürchtung, dass es in diesem Jahr zum Weihnachtsfest finanziell eng werden könnte. Als Birta zufällig mitbekommt, wie ihre Mutter einer Freundin am Telefon mitteilt, dass ihr 100.000 Kronen fehlen würden, um den Töchtern ein fröhliches Fest zu bereiten, will Birta das Geld selbst beschaffen.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Auf Basis eines Drehbuchs von Helga Arnardóttir erzählt die Regisseurin Bragi Þór Hinriksson in "Birta rettet das Weihnachtsfest" von einer 11-Jährigen, die schon sehr früh lernen musste, selbstständig zu sein und sich auch um ihre kleine Schwester zu kümmern. Mit ihrer alleinerziehenden, im Krankenhaus arbeitenden Mutter lebt sie in einem isländischen Mietshaus, in einem hilfsbereiten nachbarschaftlichen Umfeld.

Der Film entwirft einen glaubhaften Kosmos und schildert die Handlung in vielen Szenen aus der Kinderperspektive. Dabei bietet er dem jungen Publikum mit der von Kristín Erla Pétursdóttir überzeugend gespielten Titelheldin eine gute Identifikationsfigur. Doch auch den Erwachsenen und deren Gefühlen wird der nötige Raum zur Entfaltung zugestanden. Die finanziellen Sorgen von Birtas Mutter kommen nachvollziehbar zur Sprache – und die Bemühungen der Protagonistin, das Geld für ein gelungenes Weihnachtsfest selbst zu beschaffen, werden mit Situationskomik eingefangen. So versucht Birta (mit durchwachsenem Erfolg) etwa, durch den Verkauf von Keksen und durch Haustürgeschäfte mit frischem Fisch ihr Ziel zu erreichen.

Während Weihnachtsfilme, von alten Klassikern wie "Ist das Leben nicht schön?" (1948) bis hin zu moderneren Erzählungen wie "Das Wunder von Manhattan" (1994) oder "Santa Clause – Eine schöne Bescherung" (1994), oft auf Fantasy-Elemente zurückgreifen, setzt "Birta rettet das Weihnachtsfest" nicht auf übernatürliche Kräfte, sondern bleibt in seiner Darstellung des Alltags der Figuren angenehm bodenständig.

Fazit: Ein souverän erzählter Film über eine beharrliche junge Heldin, die sich voller Energie für ihre Familie einsetzt.




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Land: Island
Jahr: 2021
Genre: Kinderfilm
Länge: 75 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 01.12.2022
Regie: Bragi Thor Hinriksson
Darsteller: Harald G. Haraldsson, Kristín Erla Pétursdóttir, Ragga Ragnars
Verleih: Der Filmverleih GmbH

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