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Five Nights at Freddy's
Five Nights at Freddy's
© Universal Pictures International

Five Nights at Freddy's (2023)

Videospiel-Verfilmung um eine heruntergekommene Pizzeria aus den 80ern, in der außer Kontrolle geratene, tierische Riesen-Roboter ihr Unwesen treiben.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 1 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 2.8 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 9 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Um die Vormundschaft für seine kleine Schwester Abby (Piper Rubio) nicht zu verlieren, braucht Mike (Josh Hutcherson) dringend einen Job. Also geht er auf das Angebot des Jobcenter-Mitarbeiters Steve (Matthew Lillard) ein: Als Nachtwächter soll er dafür sorgen, dass in der Nacht niemand in das frühere Restaurant "Freddy Fazbear's Pizza" einbricht. Das verlassene, heruntergekommene Gebäude hat eine lange, düstere Geschichte: In den 80er-Jahren war das Diner eine Art Erlebnis-Entertainment-Gastronomie mit überlebensgroßen und bei den Kindern beliebten Pizzeria-Maskottchen. Bis es zu einer Reihe geheimnisvoller Verbrechen kam. Und schon während seiner ersten Nacht im "Freddy’s" wird dem jungen Mann klar, dass er sich an einem verfluchten Ort befindet. Der Kampf ums Überleben beginnt.

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Animatronische Tier-Roboter – echt jetzt?

Im Kern geht es in "Five Nights at Freddy’s" vor allem darum, dass Mike Nacht für Nacht an seinen unheilvollen Arbeitsort zurückkehrt, um sich todbringenden Fallen und den animatronischen, tierischen Robotern entgegenzustellen, die ein Eigenleben entwickelt haben. Das klingt nicht nur weit hergeholt und höchst bizarr, die Geschehnisse auf der Leinwand sind es letztlich auch.
Als Motivation, wieso Mike (gibt sich redlich Mühe: Josh Hutcherson) das Geheimnis hinter dem schaurigen Ort lösen will, liefert man dem Zuschauer ein ziemlich konstruiertes, traumatisches Kindheitstrauma. Dieses steht in direktem Zusammenhang mit den in den 80er-Jahren im Restaurant vorgefallenen Verbrechen. Das damals Erlebte durchläuft Mike in Form von Tag- oder nächtlichen Träumen im Film allerdings so oft, dass sich spätestens nach dem vierten Flashback in die Vergangenheit deutliche Abnutzungs- und Ermüdungserscheinungen einstellen.

Inhaltliche Nuancen und Emotionen fehlen

"Five Nights at Freddy’s", das auf einem Survival-Horror-Game für PC und Spielkonsolen basiert, möchte unbedingt mehr sein als nur ein weiterer durchwachsener Horror-Film mit (billigen) Schockeffekten und abstruser Story. Doch es fehlt bei dem Versuch, der Story und ihren Figuren mehr Tragik, Emotionen oder zumindest inhaltliche Nuancen zu verleihen, an Glaubwürdigkeit und Einfallsreichtum. Allein die Grusel-Szenen ähneln einander viel zu sehr. Meist geht es darin um Funken sprühende, elektrische Kurzschlüsse der Roboter und ihrer Körperteile. Oder die außer Kontrolle geratene (Licht-) Technik im Inneren des Restaurants. Kurzum: Als Familien-Drama ist der Film zu beliebig und oberflächlich, als Horror-Schocker viel zu harmlos und berechenbar.

Ein weiterer großer Nachteil: Die Handelnden lassen einen ziemlich kalt. Ein entscheidender Grund dafür ist die eindimensionale, schlampige Figurenzeichnung. Allen voran der Nebencharaktere. So bleibt eine umherstreifende lokale Polizistin, die zufällig immer dann auftaucht, wenn es gerade brenzlig wird, ebenso blass und verzichtbar wie Mikes nervige Tante, die ihm seine Schwester wegnehmen will.

Fazit: Was als Computerspiel noch funktionieren mag, scheitert auf der Kinoleinwand als Mix aus Familien-Drama und Survival-Horror auf ganzer Linie. "Five Nights at Freddy‘s" ist ein ambitionsloser und erzählerisch dürftiger Film mit konstruierten Elementen, der weder als Gruselschocker gelungen ist noch mit seinen dramatischen Untertönen oder als Drama Akzente setzen kann.




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Zum Video: Five Nights at Freddies

Besetzung & Crew von "Five Nights at Freddy's"

Land: USA
Weitere Titel: 5 Nights at Freddy's, 5 Nights at Freddie's
Jahr: 2023
Genre: Horror
Kinostart: 26.10.2023
Regie: Emma Tammi
Darsteller: Josh Hutcherson als Mike Schmidt, Matthew Lillard als William Afton, Elizabeth Lail als Vanessa, Mary Stuart Masterson, Jophielle Love
Kamera: Lyn Moncrief
Verleih: Universal Pictures International

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