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Der Tod wird kommen (2024)
La Mort viendra
Krimi: Eine Auftragsmörderin nimmt einen komplizierten Fall an.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 5 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der Drogenkurier Yann (Pitcho Womba Konga) wird erschossen, kurz nachdem er zuerst verhaftet und dann auf Kaution freigelassen wurde. Sein Boss, der Brüsseler Gangster Charles Mahr (Louis-Do de Lencquesaing), engagiert daraufhin die Profikillerin Tez (Sophie Verbeeck), um die Person, die Yann getötet hat, zu finden und zur Strecke zu bringen. Bald muss Tez erkennen, dass überraschend viele Leute in die Sache verwickelt sind – und sie deshalb auch selbst in Gefahr schwebt.
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Filmkritik
"Der Tod wird kommen": Morde und Intrigen
Der 1972 in München geborene Regisseur Christoph Hochhäusler ("Unter dir die Stadt"), der der sogenannten Berliner Schule angehört, hat schon einige Male sein Faible fürs Spannungskino bewiesen – so etwa in seinem Beitrag zur TV-Krimi-Trilogie "Dreileben" (2011) oder in seinem Politthriller "Die Lügen der Sieger" (2014). Auf das Polizeidrama "Bis ans Ende der Nacht" (2023) um einen verdeckten Ermittler lässt er nun mit "Der Tod wird kommen" seine erste Arbeit in französischer Sprache folgen – und liefert damit einen atmosphärischen Neo-Noir mit einer Auftragsmörderin im Mittelpunkt.
(Nicht nur) Eiskalt
Etliche Film-noir- und Neo-Noir-Klassiker, beispielsweise "Tote schlafen fest" (1946) oder "L.A. Confidential" (1997), haben einen äußerst komplizierten Plot – und auch das von Hochhäusler und dessen Co-Autor Ulrich Peltzer verfasste Skript zu "Der Tod wird kommen" wartet mit vielen Figuren, Dialogen und Verstrickungen auf. Die betont distanzierte und reduzierte Inszenierung lässt wiederum vor allem an das Jean-Pierre-Melville-Meisterwerk "Der eiskalte Engel" (1967) denken. Hier folgen wir jetzt jedoch statt einem typischen einsamen Mann einer facettenreich gezeichneten Profikillerin, überzeugend verkörpert von Sophie Verbeeck.
Eine dichte Atmosphäre
Der Fall, den die Hauptfigur für einen alten Unterweltboss in Brüssel erledigen soll, führt ins Rotlichtmilieu hinein. Hier findet Hochhäusler vor allem in der Lichtsetzung stimmungsvolle Bilder, die zum Teil ganz klar Genreklischees bedienen, aber insbesondere durch die Protagonistin und durch diverse interessante Nebenfiguren auch etwas Eigenes entwickeln. Bemerkenswert ist etwa Delphine Bibets Darstellung einer blinden Bordellbesitzerin.
Fazit: Ein sehr unterkühlt in Szene gesetzter Genrebeitrag mit einer spannenden Figur im Zentrum.
Der 1972 in München geborene Regisseur Christoph Hochhäusler ("Unter dir die Stadt"), der der sogenannten Berliner Schule angehört, hat schon einige Male sein Faible fürs Spannungskino bewiesen – so etwa in seinem Beitrag zur TV-Krimi-Trilogie "Dreileben" (2011) oder in seinem Politthriller "Die Lügen der Sieger" (2014). Auf das Polizeidrama "Bis ans Ende der Nacht" (2023) um einen verdeckten Ermittler lässt er nun mit "Der Tod wird kommen" seine erste Arbeit in französischer Sprache folgen – und liefert damit einen atmosphärischen Neo-Noir mit einer Auftragsmörderin im Mittelpunkt.
(Nicht nur) Eiskalt
Etliche Film-noir- und Neo-Noir-Klassiker, beispielsweise "Tote schlafen fest" (1946) oder "L.A. Confidential" (1997), haben einen äußerst komplizierten Plot – und auch das von Hochhäusler und dessen Co-Autor Ulrich Peltzer verfasste Skript zu "Der Tod wird kommen" wartet mit vielen Figuren, Dialogen und Verstrickungen auf. Die betont distanzierte und reduzierte Inszenierung lässt wiederum vor allem an das Jean-Pierre-Melville-Meisterwerk "Der eiskalte Engel" (1967) denken. Hier folgen wir jetzt jedoch statt einem typischen einsamen Mann einer facettenreich gezeichneten Profikillerin, überzeugend verkörpert von Sophie Verbeeck.
Eine dichte Atmosphäre
Der Fall, den die Hauptfigur für einen alten Unterweltboss in Brüssel erledigen soll, führt ins Rotlichtmilieu hinein. Hier findet Hochhäusler vor allem in der Lichtsetzung stimmungsvolle Bilder, die zum Teil ganz klar Genreklischees bedienen, aber insbesondere durch die Protagonistin und durch diverse interessante Nebenfiguren auch etwas Eigenes entwickeln. Bemerkenswert ist etwa Delphine Bibets Darstellung einer blinden Bordellbesitzerin.
Fazit: Ein sehr unterkühlt in Szene gesetzter Genrebeitrag mit einer spannenden Figur im Zentrum.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Der Tod wird kommen"
Land: Deutschland, Luxemburg, BelgienJahr: 2024
Genre: Krimi
Originaltitel: La Mort viendra
Länge: 101 Minuten
Kinostart: 12.03.2026
Regie: Christoph Hochhäusler
Darsteller: Sophie Verbeeck, Louis-Do de Lencquesaing, Marc Limpach, Mourade Zeguendi, Nassim Rachi
Kamera: Reinhold Vorschneider
Verleih: W-Film






