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G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge (2026)
Goat
Animationsfilm über einen kleinen Ziegenbock, der in das Roarball-Sportteam großer und starker Tiere aufgenommen wird.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Schon als kleiner Junge träumte der Ziegenbock Will davon, im Roarball-Team der Thorns mitzuspielen. Nun ist Will erwachsen, aber seinem großen Vorbild, der Schwarzen Pantherin und bester Thorns-Spielerin Jett, ist er noch nicht begegnet. Weil ihn beim Üben mit dem Basketball immer der Hengst Mane Attraction vom Platz jagt, meldet sich Will zum Ball-Duell gegen diesen eingebildeten Star des Magma-Teams. Als wendiger, talentierter Spieler kann er das Pferd eine Weile übertrumpfen und wird dabei von den Zuschauenden gefilmt. Das Video geht viral und Flo, die Eigentümerin der Thorns, nimmt Will in die Mannschaft auf.
Jett jedoch ist außer sich – noch nie hat ein so kleines und schmächtiges Tier Roarball mit Leuten wie ihr, dem Nashorn, der Giraffe, dem Komodowaran gespielt. Wie soll sie dann die Meisterschaft gewinnen, bei der ihr Team gegen Bären und Gorillas antreten muss? Will kommt auf die Ersatzbank, doch schon bald beweist er, dass er nicht nur gut wirft, sondern auch mehr Teamgeist als Jett besitzt.
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Filmkritik
"G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“: Gehörntes Balltalent
Diese actionreiche Komödie von Sony Pictures Animation kombiniert Gegensätze auf originelle Weise. Sie spielt in der Welt des Ballsports, aber alle Figuren sind Tiere. Regisseur Tyree Dillihay und Co-Regisseur Adam Rosette lassen eine klassische Geschichte über einen Neuling und Außenseiter, der sich im Team bewähren muss, erfrischend ungewöhnlich wirken. Wer führt das eigene Team zum Sieg bei der Meisterschaft im Roarball – einer fiktiven Version von Basketball, bei der es ruppig wie im Rugby zugeht – und wird "Greatest of All Time“? Der Filmtitel "G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ verweist auf den jungen Ziegenbock – auf englisch Goat -, aber nicht nur dieser glaubt, dass die Ehre des oder der Besten aller Zeiten einzig Jett gebührt.
Rankendes Grün, urbanes Grau
Interessanter als die Geschichte selbst mit ihrem Konflikt zwischen einem alternden Sport-Star und einem jungen Aufsteiger ist die in Bild, Sprache und Musik hervorragend geschilderte Lebenswelt. Der schlaksige Ziegenbock und eine bunte Vielfalt anderer Tiere tummeln sich in einer Stadt namens Vineland. Dort geht es zu wie in einem New Yorker Stadtteil, man liebt HipHop und teure Sneaker, spielt Streetball, wohnt beengt in Blocks.
Für Vineland und seine Sportarena typisch sind die grünen Kletterpflanzen, die überall emporranken und den Boden während eines Spiels in einen Hindernisparcours verwandeln. Es gibt noch fünf andere Regionen – von arktisch bis vulkanisch - mit jeweils einem Roarball-Team. In einer Arena kann der vereiste Boden aufbrechen, in der anderen wird es steinig. Die Hintergründe sehen wie mit Wasserfarben gemalt aus und mischen Natur mit schmutzig-grauer Architektur, Graffiti, schummrigem Licht.
Flotte Sprüche, ständig was los
In zügigem Erzähltempo hat die Handlung ständig viel zu bieten, schaut auch links und rechts des Weges. Die kleinen Töchter des Nashorns sind zu Streichen aufgelegt, der Vermieter hat so viele Hamsterkinder, dass sie kaum noch ins Wohnzimmer passen, zwei Sportidole liefern sich live ein Streitduell auf Social Media. Überhaupt dreht sich vieles ums "Viral gehen“, um das Image im Netz. Wer mit Kindern ins Kino gehen will, sollte sich fragen, ob sie mit Anglizismen gespickte Sprüche wie "Das hat dich deinen Drive gekostet“ oder "Du hast viele tolle Leute, die dich supporten“ schon verstehen. Geredet wird ohnehin viel und schnell, die Figuren sind mit Rap-Musik aufgewachsen.
Fazit: Ein kleiner Ziegenbock tritt in die Roarball-Mannschaft, in der alle Tiere größer und stärker sind. Sein großes Vorbild, die Schwarze Pantherin, ist entsetzt und zeigt ihm die kalte Schulter. Der Sportfilm von Sony Pictures Animation verortet sich in einem Milieu urbaner Jugendkultur, zu der Streetball und HipHop gehören. In der Kombination mit Tierfiguren und einer Natur, die grün, felsig oder vulkanisch in die Wohnviertel und Sportstadien hineinregiert, entsteht ein reizvolles Universum, in dem es viel zu entdecken gibt. Die visuelle Gestaltung überzeugt mehr als das hohe erzählerische Tempo, in dem allzu viele Ideen um Aufmerksamkeit buhlen.
Diese actionreiche Komödie von Sony Pictures Animation kombiniert Gegensätze auf originelle Weise. Sie spielt in der Welt des Ballsports, aber alle Figuren sind Tiere. Regisseur Tyree Dillihay und Co-Regisseur Adam Rosette lassen eine klassische Geschichte über einen Neuling und Außenseiter, der sich im Team bewähren muss, erfrischend ungewöhnlich wirken. Wer führt das eigene Team zum Sieg bei der Meisterschaft im Roarball – einer fiktiven Version von Basketball, bei der es ruppig wie im Rugby zugeht – und wird "Greatest of All Time“? Der Filmtitel "G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ verweist auf den jungen Ziegenbock – auf englisch Goat -, aber nicht nur dieser glaubt, dass die Ehre des oder der Besten aller Zeiten einzig Jett gebührt.
Rankendes Grün, urbanes Grau
Interessanter als die Geschichte selbst mit ihrem Konflikt zwischen einem alternden Sport-Star und einem jungen Aufsteiger ist die in Bild, Sprache und Musik hervorragend geschilderte Lebenswelt. Der schlaksige Ziegenbock und eine bunte Vielfalt anderer Tiere tummeln sich in einer Stadt namens Vineland. Dort geht es zu wie in einem New Yorker Stadtteil, man liebt HipHop und teure Sneaker, spielt Streetball, wohnt beengt in Blocks.
Für Vineland und seine Sportarena typisch sind die grünen Kletterpflanzen, die überall emporranken und den Boden während eines Spiels in einen Hindernisparcours verwandeln. Es gibt noch fünf andere Regionen – von arktisch bis vulkanisch - mit jeweils einem Roarball-Team. In einer Arena kann der vereiste Boden aufbrechen, in der anderen wird es steinig. Die Hintergründe sehen wie mit Wasserfarben gemalt aus und mischen Natur mit schmutzig-grauer Architektur, Graffiti, schummrigem Licht.
Flotte Sprüche, ständig was los
In zügigem Erzähltempo hat die Handlung ständig viel zu bieten, schaut auch links und rechts des Weges. Die kleinen Töchter des Nashorns sind zu Streichen aufgelegt, der Vermieter hat so viele Hamsterkinder, dass sie kaum noch ins Wohnzimmer passen, zwei Sportidole liefern sich live ein Streitduell auf Social Media. Überhaupt dreht sich vieles ums "Viral gehen“, um das Image im Netz. Wer mit Kindern ins Kino gehen will, sollte sich fragen, ob sie mit Anglizismen gespickte Sprüche wie "Das hat dich deinen Drive gekostet“ oder "Du hast viele tolle Leute, die dich supporten“ schon verstehen. Geredet wird ohnehin viel und schnell, die Figuren sind mit Rap-Musik aufgewachsen.
Fazit: Ein kleiner Ziegenbock tritt in die Roarball-Mannschaft, in der alle Tiere größer und stärker sind. Sein großes Vorbild, die Schwarze Pantherin, ist entsetzt und zeigt ihm die kalte Schulter. Der Sportfilm von Sony Pictures Animation verortet sich in einem Milieu urbaner Jugendkultur, zu der Streetball und HipHop gehören. In der Kombination mit Tierfiguren und einer Natur, die grün, felsig oder vulkanisch in die Wohnviertel und Sportstadien hineinregiert, entsteht ein reizvolles Universum, in dem es viel zu entdecken gibt. Die visuelle Gestaltung überzeugt mehr als das hohe erzählerische Tempo, in dem allzu viele Ideen um Aufmerksamkeit buhlen.
Bianka Piringer
TrailerAlle "G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Abenteuer, Animation
Originaltitel: Goat
Kinostart: 19.02.2026
Regie: Tyree Dillihay
Darsteller: Rachna Vasavada
Verleih: Sony Pictures






