
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
Hoppers (2026)
Pixars 30. abendfüllendes Animationsabenteuer entführt sein Publikum an die Grenze zwischen der Tier- und Menschenwelt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 8 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Mabel hatte schon als Grundschülerin ein Herz für Tiere. Mit inzwischen 19 Jahren setzt sich die rebellische Studentin für den Erhalt einer Lichtung ein. Der Ort ist nicht nur ein kleines Biotop, einen Steinwurf von der hektischen Großstadt Beaverton entfernt, hier hat Mabel auch viele kontemplative Stunden an der Seite ihrer vor Kurzem gestorbenen Großmutter verbracht. Doch Beavertons Bürgermeister Jerry will sein Wahlversprechen einhalten und eine Umgehungsstraße mitten durch die Lichtung bauen.
Verhindern könnte das Bauvorhaben nur eine Rückkehr der Wildtiere, die über Nacht von der Lichtung verschwunden sind. Um herauszufinden, warum sich die Fauna aus diesem wunderschönen Flecken Erde zurückgezogen hat, greift Mabel auf die ungewöhnliche Erfindung ihrer Professorin Sam zurück: Sie schlüpft in einen Roboter-Biber, erkundet in diesem Avatar die Natur – und trifft auf den Biber George, den König der Säugetiere.
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Filmkritik
"Hoppers": Ein Herz für Tiere
Die Pixar Animation Studios sind so etwas wie die Geheimwaffe der Walt Disney Company. Seit 2006 gehört das Unternehmen, das mit Filmen wie "Toy Story" (1995), "Findet Nemo" (2003) oder "Ratatouille" (2007) Meilensteine setzte, zum Haus mit der Maus. Damit kaufte sich der mächtige Konzern vor allem Kreativität ein. Denn während die eigenen Animationsfilme zwar weiterhin ein hohes technisches Niveau besitzen, lassen sie erzählerisch zu wünschen übrig. Pixar hingegen steht für die perfekte Mischung aus einer Prise Witz, einer ordentlichen Portion Herz und jeder Menge Seele. Selbst eine schlechte Pixar-Produktion liegt (weit) über dem internationalen Durchschnitt.
Einen richtigen Hit hat die kalifornische Pixelschmiede allerdings schon länger nicht mehr gelandet. Zwischen dem enttäuschenden Spin-off "Lightyear" (2022) und der hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Fortsetzung "Alles steht Kopf 2" (2024) schlagen originäre Stoffe zu Buche, die diese perfekte Mischung nicht mehr erreichen. "Luca" (2021), "Rot" (2022), "Elemental" (2023) und "Elio" (2025) beginnen allesamt wunderbar, es gelingt ihnen aber nicht, die eingangs entfachte Euphorie bis über die Ziellinie zu tragen. Beim nunmehr 30. abendfüllenden Animationsfilm aus dem Hause Pixar verhält es sich nicht anders.
Starker Start, einfallsloses Ende
Das ist selbstredend Meckern auf hohem Niveau. Denn dass die Menschen bei Pixar ihr Handwerk beherrschen, beweist auch "Hoppers". Was das Erschaffen von Welten und die elegant verkürzte Einführung in selbige anbelangt, lässt sich Pixar nach wie vor nichts vormachen. Der Prolog, in dem die Protagonistin Mabel Tanaka von der kleinen zur großen Heldin heranwächst, ihr Verhältnis zu ihrer geliebten Großmutter und zur Natur vermittelt und die Prämisse des Films gesetzt wird, ist eine Blaupause für gelungenes Geschichtenerzählen. Flankiert wird die aufmüpfige Umweltaktivistin von einer ulkigen Truppe an Menschen und Tieren, die im besten Sinne den Pixar-Geist atmen. Und doch fehlt auch diesem Film das gewisse Etwas, um an die ganz großen Pixar-Produktionen heranzureichen.
Zum einen liegt das an einem narrativen Problem. Wie in den eingangs erwähnten Filmen – von "Luca" bis "Elio" – geht auch "Hoppers" irgendwann die erzählerische Luft und mit ihr die Kreativität aus. Vor allem das furiose Finale wirkt erschreckend einfallslos. Zum anderen wurde der Film, was seine Thematik anbelangt, in der jahrelangen Produktionsphase von der Konkurrenz überholt. "Der wilde Roboter" (2024) erzählt eine vergleichbare Geschichte über Naturschutz, Familie, Technik und die Tierwelt, allerdings viel erfrischender und vor allem herzergreifender als dies "Hoppers" gelingt.
Fazit: Mit einem Pixar-Film kann man im Grunde nichts falsch machen. Und das ist auch beim 30. Abenteuer des weltberühmten Animationsstudios so. "Hoppers" macht Spaß, hat Hirn, Herz und eine Botschaft, reicht an die Weltklasse, die Pixar einst mit jedem neuen Film an den Tag legte, allerdings nicht heran.
Die Pixar Animation Studios sind so etwas wie die Geheimwaffe der Walt Disney Company. Seit 2006 gehört das Unternehmen, das mit Filmen wie "Toy Story" (1995), "Findet Nemo" (2003) oder "Ratatouille" (2007) Meilensteine setzte, zum Haus mit der Maus. Damit kaufte sich der mächtige Konzern vor allem Kreativität ein. Denn während die eigenen Animationsfilme zwar weiterhin ein hohes technisches Niveau besitzen, lassen sie erzählerisch zu wünschen übrig. Pixar hingegen steht für die perfekte Mischung aus einer Prise Witz, einer ordentlichen Portion Herz und jeder Menge Seele. Selbst eine schlechte Pixar-Produktion liegt (weit) über dem internationalen Durchschnitt.
Einen richtigen Hit hat die kalifornische Pixelschmiede allerdings schon länger nicht mehr gelandet. Zwischen dem enttäuschenden Spin-off "Lightyear" (2022) und der hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Fortsetzung "Alles steht Kopf 2" (2024) schlagen originäre Stoffe zu Buche, die diese perfekte Mischung nicht mehr erreichen. "Luca" (2021), "Rot" (2022), "Elemental" (2023) und "Elio" (2025) beginnen allesamt wunderbar, es gelingt ihnen aber nicht, die eingangs entfachte Euphorie bis über die Ziellinie zu tragen. Beim nunmehr 30. abendfüllenden Animationsfilm aus dem Hause Pixar verhält es sich nicht anders.
Starker Start, einfallsloses Ende
Das ist selbstredend Meckern auf hohem Niveau. Denn dass die Menschen bei Pixar ihr Handwerk beherrschen, beweist auch "Hoppers". Was das Erschaffen von Welten und die elegant verkürzte Einführung in selbige anbelangt, lässt sich Pixar nach wie vor nichts vormachen. Der Prolog, in dem die Protagonistin Mabel Tanaka von der kleinen zur großen Heldin heranwächst, ihr Verhältnis zu ihrer geliebten Großmutter und zur Natur vermittelt und die Prämisse des Films gesetzt wird, ist eine Blaupause für gelungenes Geschichtenerzählen. Flankiert wird die aufmüpfige Umweltaktivistin von einer ulkigen Truppe an Menschen und Tieren, die im besten Sinne den Pixar-Geist atmen. Und doch fehlt auch diesem Film das gewisse Etwas, um an die ganz großen Pixar-Produktionen heranzureichen.
Zum einen liegt das an einem narrativen Problem. Wie in den eingangs erwähnten Filmen – von "Luca" bis "Elio" – geht auch "Hoppers" irgendwann die erzählerische Luft und mit ihr die Kreativität aus. Vor allem das furiose Finale wirkt erschreckend einfallslos. Zum anderen wurde der Film, was seine Thematik anbelangt, in der jahrelangen Produktionsphase von der Konkurrenz überholt. "Der wilde Roboter" (2024) erzählt eine vergleichbare Geschichte über Naturschutz, Familie, Technik und die Tierwelt, allerdings viel erfrischender und vor allem herzergreifender als dies "Hoppers" gelingt.
Fazit: Mit einem Pixar-Film kann man im Grunde nichts falsch machen. Und das ist auch beim 30. Abenteuer des weltberühmten Animationsstudios so. "Hoppers" macht Spaß, hat Hirn, Herz und eine Botschaft, reicht an die Weltklasse, die Pixar einst mit jedem neuen Film an den Tag legte, allerdings nicht heran.
Falk Straub
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Besetzung & Crew von "Hoppers"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Abenteuer, Animation
Kinostart: 05.03.2026
Regie: Daniel Chong
Darsteller: Piper Curda als Mabel, Bobby Moynihan als King George, Jon Hamm als Mayor Jerry, Meryl Streep als The Insect Queen, Dave Franco als Titus
Verleih: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
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