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Mortal Kombat II (2025)
Bombast-Score: Härter als jeder KämpferKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Nach seiner Niederlage überzeugt Shang Tsung (Chin Han) seinen Meister Shao Kahn (Martyn Ford) von einem weiteren Mortal Kombat-Turnier im Outworld. Kahn fordert Lord Raiden (Tadanobu Asano) und seine Krieger auf, sich der Herausforderung stellen, um eine Übernahme der Erde zu verhindern. Dabei treten der Mönch Liu Kang (Ludi Lin), die Elite-Soldatin Sonya Blade (Jessica McNamee), ihr Mentor Jax Briggs (Mehcad Brooks) und der frühere Martial Arts-Champion Cole Young (Lewis Tan) gegen die Kämpfer des Tyrannen an. Unterstützung erhoffen sie sich von dem abgehalfterten Actionstar Johnny Cage (Karl Urban), der zunächst wenig gewillt ist, sich einem Kampf auf Leben und Tod zu stellen. Shao Kahn versucht derzeit schon im Vorfeld, potenzielle Gegner auszuschalten.
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Filmkritik
In seinem in Australien gedrehten Debüt "Mortal Kombat“ adaptierte Simon McQuoid 2021 das langlebige Fantasy-Action-Videogame, von dem inzwischen ein Dutzend Auflagen existieren. Dabei setzten er und seine Autoren auf stete Kloppereien, pathetische Kampfregeln, drastische Splattereinlagen, reichlich CGI-Monster und markige Sprüche. Zumindest konnte der überraschungsarme Plot mit kompetenten Actionsequenzen aufwarten. Das angekündigte Turnier vermisste man zwar, doch das Projekt war ohnehin auf mehrere Teile angelegt. Trotz reduzierter Kinoeinsätze während der Pandemie spielte der parallel auf HBO Max veröffentlichte Actionkracher seine Kosten ein, so dass weiteren Teilen nichts im Weg stand.
Ergänzt um neue Charaktere kehrten die meisten Darsteller aus dem ersten Teil zurück. Im Mittelpunkt steht nun der muskelbepackte Despot Shao Kahn, der einst den Vater von Prinzessin Kitana (Adeline Rudolph) im Zweikampf erschlug. Während er das Mädchen zur Kriegerin erzog, will die Amazone nun das Mortal Kombat-Turnier nutzen, um für die Gegenseite zu spionieren und ihren Vater zu rächen. Simon McQuoid und Autor Jeremy Slater ("Moon Knight“) nutzen dabei die Figur des bleichen Necromancers, um Charaktere aus dem Vorgänger aus dem Totenreich zu holen. Da der psychopathische Söldner Kano (Josh Lawson) im ersten Teil beim Publikum bestens ankam, erweckte man ihn wieder zu Leben. In "Terminator“-Art darf er nun zur Seite der Erdverteidiger wechseln.
Schon am Ende des Vorgängers wurde die Ankunft von Fanliebling Johnny Cage angekündigt. McQuoid nutzen den Auftritt des fast vergessenen Hollywoodstars, um eine witzige Hommage und Parodie auf das Actionkino der Neunziger vom Schlag eines Jean-Claude van Damme einzubauen. Darsteller Karl Urban darf zudem witzige Sprüche mit popkulturellen Verweisen abliefern. Natürlich kann dabei ein Scherz zu "Herr der Ringe“ als sein Kinodurchbruch nicht fehlen. Ebenso erfolgt ein Seitenhieb auf die "John Wick“-Serie - Altstar Hiroyuki Sanada, hier erneut als tragischer Kämpfer Hanzo Hasashi vertreten, erhielt im vierten Teil dieses Franchises einen Part.
Kaum jemand ist hier lange tot
In der Fatality-Manier des Games werden erneut Köpfe zermatscht, Leiber zerteilt und Köperteile abgetrennt. Die Trickqualität erweist sich dabei als unterschiedlich: Zwar bietet der Zweikampf zwischen Liu Kang und seinem inzwischen untoten Gefährten Kung Lao mit wirbelndem Metallhut im Mittelteil einen virtuosen Actionhöhepunkt. Der Hintergrund wirkt allerdings, als habe man den Fight vor der Videowand des Frankfurter Filmmuseums gedreht.
Nicht immer vermag es der Humor, das Pathos der restlichen Dialoge und Benjamins Wallfischs Bombast-Soundtrack auszugleichen. Zudem verliert der erneut dünne Plot im Kampf um ein Unsterblichkeit verleihendes Amulett zwischenzeitlich den Fokus des tödlichen Turniers aus dem Blick. "Mortal Kombat 2“ erweist sich insgesamt geglückter als sein Vorgänger – von den Neunziger-Kinoausflügen ganz zu schweigen. Die Kenntnis der Vorgänger dürfte allerdings von Vorteil sein, zumal die Rückblenden nur sekundenkurz ausfallen.
Fazit: Fortsetzung der erfolgreichen Videogame-Adaption mit rasanten Stunts, ironischen Dialogen und popkulturellen Verweisen, aber auch reichlich Pathos nicht nur beim Score zu gewohnt dünnem Plot.
Ergänzt um neue Charaktere kehrten die meisten Darsteller aus dem ersten Teil zurück. Im Mittelpunkt steht nun der muskelbepackte Despot Shao Kahn, der einst den Vater von Prinzessin Kitana (Adeline Rudolph) im Zweikampf erschlug. Während er das Mädchen zur Kriegerin erzog, will die Amazone nun das Mortal Kombat-Turnier nutzen, um für die Gegenseite zu spionieren und ihren Vater zu rächen. Simon McQuoid und Autor Jeremy Slater ("Moon Knight“) nutzen dabei die Figur des bleichen Necromancers, um Charaktere aus dem Vorgänger aus dem Totenreich zu holen. Da der psychopathische Söldner Kano (Josh Lawson) im ersten Teil beim Publikum bestens ankam, erweckte man ihn wieder zu Leben. In "Terminator“-Art darf er nun zur Seite der Erdverteidiger wechseln.
Schon am Ende des Vorgängers wurde die Ankunft von Fanliebling Johnny Cage angekündigt. McQuoid nutzen den Auftritt des fast vergessenen Hollywoodstars, um eine witzige Hommage und Parodie auf das Actionkino der Neunziger vom Schlag eines Jean-Claude van Damme einzubauen. Darsteller Karl Urban darf zudem witzige Sprüche mit popkulturellen Verweisen abliefern. Natürlich kann dabei ein Scherz zu "Herr der Ringe“ als sein Kinodurchbruch nicht fehlen. Ebenso erfolgt ein Seitenhieb auf die "John Wick“-Serie - Altstar Hiroyuki Sanada, hier erneut als tragischer Kämpfer Hanzo Hasashi vertreten, erhielt im vierten Teil dieses Franchises einen Part.
Kaum jemand ist hier lange tot
In der Fatality-Manier des Games werden erneut Köpfe zermatscht, Leiber zerteilt und Köperteile abgetrennt. Die Trickqualität erweist sich dabei als unterschiedlich: Zwar bietet der Zweikampf zwischen Liu Kang und seinem inzwischen untoten Gefährten Kung Lao mit wirbelndem Metallhut im Mittelteil einen virtuosen Actionhöhepunkt. Der Hintergrund wirkt allerdings, als habe man den Fight vor der Videowand des Frankfurter Filmmuseums gedreht.
Nicht immer vermag es der Humor, das Pathos der restlichen Dialoge und Benjamins Wallfischs Bombast-Soundtrack auszugleichen. Zudem verliert der erneut dünne Plot im Kampf um ein Unsterblichkeit verleihendes Amulett zwischenzeitlich den Fokus des tödlichen Turniers aus dem Blick. "Mortal Kombat 2“ erweist sich insgesamt geglückter als sein Vorgänger – von den Neunziger-Kinoausflügen ganz zu schweigen. Die Kenntnis der Vorgänger dürfte allerdings von Vorteil sein, zumal die Rückblenden nur sekundenkurz ausfallen.
Fazit: Fortsetzung der erfolgreichen Videogame-Adaption mit rasanten Stunts, ironischen Dialogen und popkulturellen Verweisen, aber auch reichlich Pathos nicht nur beim Score zu gewohnt dünnem Plot.
Gregor Ries
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Besetzung & Crew von "Mortal Kombat II"
Land: USAWeitere Titel: Mortal Kombat 2
Jahr: 2025
Genre: Action, Fantasy
Länge: 116 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 07.05.2026
Regie: Ed Boon
Darsteller: Richard Divizio, Ho-Sung Pak, Carlos Pesina, Daniel Pesina, Katalin Zamiar
Verleih: Warner Bros.
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