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Der Astronaut (2026)

Project Hail Mary

In diesem Sci-Fi-Abenteuer begegnet ein einsamer Wissenschaftler im Weltall einem Alien.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
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Der Molekularbiologe Ryland Grace (Ryan Gosling) arbeitet als Lehrer an einer Schule, weil er der wissenschaftlichen Zunft mit seinen Arbeiten zu radikal erschien. Eva Stratt (Sandra Hüller), die eine Einsatzgruppe der Vereinten Nationen leitet, holt ihn ab für eine geheime Weltraum-Mission. Der sogenannte Petrowa-Strahl zieht von der Sonne zur Venus und schwächt das Licht des Sterns. Grace untersucht den Strahl und findet Astrophagen, die das Kohlendioxid auf der Venus zu ihrer Vermehrung brauchen. Im Weltall scheinen überall ähnliche Prozesse abzulaufen, nur beim Stern Tau Ceti nicht. Eine Mission soll dorthin reisen und die Ursache herausfinden, die auch die Erde retten könnte.

Grace muss schließlich selbst das Raumschiff für eine Reise ohne Wiederkehr besteigen. Die Mannschaft wird wegen der Länge des Weges ins künstliche Koma versetzt. Gezüchtete Astrophagen dienen als Treibstoff, doch der reicht nicht für den Rückweg – nur die Ergebnisse der Mission werden benötigt. Als Grace im System von Tau Ceti ankommt und aufwacht, sind seine beiden Mitreisenden tot und seine Erinnerung kehrt nur bruchstückhaft zurück. Ein zweites Raumschiff taucht auf. Dessen Passagier ist ein steinerner, krabbenförmiger Alien von einem fernen Planeten.

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"Der Astronaut“: Heldenhaft locker im All

Der Molekularbiologe Ryland Grace (Ryan Gosling) erwacht in seinem Raumschiff und weiß nicht, wo er ist. Die anderen beiden Passagiere, für Navigation und Technik zuständig, sind tot und auch für ihn ist keine Rückkehr auf die Erde eingeplant. Aber von ihm allein hängt das Überleben der Menschheit ab. Er muss hier in den Tiefen des Alls ein Mittel gegen die bösen Astrophagen finden. Der düsteren Ausgangslage zum Trotz erweist sich "Der Astronaut – Project Hail Mary“ nach dem Roman von Andy Weir ("Der Marsianer“) als filmische Mission, dem Sci-Fi-Genre und seinen Helden die philosophische Schwere weitgehend auszutreiben. Unter der Regie von Phil Lord und Christopher Miller spielt Ryan Gosling – wie Andy Weir auch einer der Produzenten des Spektakels – den Wissenschaftler Grace als zu Scherzen aufgelegten, coolen Typen. Er will seine Aufgabe gewissenhaft erfüllen und verzagt vielleicht nur deswegen nicht, weil er die Dinge lieber leicht nimmt.

Einer allein muss es richten

Über fast die gesamte Filmlänge von 156 Minuten geht es vor allem um Ryan Goslings Charakter, wie er toll jongliert mit Gefahren, Gegenständen, Wortwitz. Wenn er dann doch mal eine Träne verliert, hat man womöglich Mühe, emotional umzuschalten. Mit viel naturwissenschaftlich-technisch verbrämter Fabulierkunst behauptet das poppige Sci-Fi-Abenteuer Dinge, die man nicht glauben muss. Es gibt Leben im All, vom Einzeller bis zum intelligenten Wesen. Und die Menschheit vertraut sich, wenn es schlicht um alles geht, einem einzigen Experten wie einem Superhelden an.

Grace muss denn auch gefährliche Action abliefern. Die entsteht manchmal ohnehin, wenn er slapstickhaft herumhampelt. Seine Freundschaft mit Rocky rückt bald in den Mittelpunkt und beschert unterhaltsame Momente. Ab und zu folgen eingestreute Rückblenden den Erinnerungen des Biologen auf die Erde zurück. Dort übt die Missionsleiterin Eva Stratt eine zwiespältige Faszination auf Grace aus. Sandra Hüller spielt sie bis auf einen Karaoke-Auftritt gleichermaßen nüchtern und unergründlich.

Wundersame Formen und Gestalten

Im All kann sich der Film visuell kreativ austoben, mit überraschenden Gestalten und Formen. Nicht nur der steinerne Rocky, sondern auch sein Raumschiff lassen staunen. Dieses sieht aus wie ein langes Gebilde aus Metallstangen. Schimmernde Astrophagen, an Polarlichter erinnernde Farben hübschen das Weltall auf. Auch musikalisch geht es üppig zu, oft mit antreibenden Rhythmen. Da mutet es direkt altmodisch an, wie Grace und Rocky zusammen die wahren moralischen Werte entdecken – füreinander einzustehen, selbstlos zu helfen.

Fazit: Die Verfilmung des Sci-Fi-Romans von Andy Weir ist ganz auf den von Ryan Gosling gespielten Charakter eines Wissenschaftlers zugeschnitten, der auf einsamer Weltraummission die Erde retten soll. Unter der Regie von Phil Lord und Christopher Miller setzt die ideenreiche Geschichte atmosphärisch auf die lockere Unbeschwertheit ihres Helden. Nicht nur Komik und Spaß, sondern auch ein freundlicher Alien sorgen für stärkere Akzente als die Gefahren und die lauernde Tragik, die es zu meistern gilt.




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Besetzung & Crew von "Der Astronaut"

Land: USA
Jahr: 2026
Genre: Science Fiction
Originaltitel: Project Hail Mary
Kinostart: 19.03.2026
Regie: Phil Lord, Chris Miller
Darsteller: Ryan Gosling als Ryland Grace, Liz Kingsman als Shapiro, Lionel Boyce, Milana Vayntrub, Sandra Hüller als Eva Stratt
Kamera: Greig Fraser
Verleih: Sony Pictures

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