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Emil und die Detektive (2025)

Der Abenteuerfilm für Kinder basiert auf dem gleichnamigen Buchklassiker von Erich Kästner.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4.0 / 5

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Der zwölfjährige Emil (Nicholas Jonah Peter) ist heilfroh, im Zug nach Berlin zu sitzen. Zuhause in der Provinz hatten ihn andere Kinder zu einer Mutprobe angestiftet, die einen Traktor in Brand setzte. Eigentlich wollte auch Emils Mutter (Luise Heyer) mit ihm nach Berlin fahren, um Oma Renate (Ursula Werner) zu besuchen und ihr Geld für ein Smartphone zu bringen. Doch ein Wasserschaden beschäftigt die Mutter und so fährt Emil mit dem vielen Geld allein los. Im Zug bestiehlt ihn der Betrüger Max Grundeis (Merlin Sandmeyer).

In Berlin hat Emil wegen dem Traktor-Streich Angst, zur Polizei zu gehen, und folgt dem Dieb lieber selbst. Das Mädchen Pony (Lara Toni Lüdders), das Emil abholen sollte und Gustav (Kilian Kasa), ein hilfsbereiter Junge aus der S-Bahn, schließen sich ihm an. Unterwegs lernen sie die reiche Dienstag (Bela Louis Plass), die ein Auto samt Fahrer zur Verfügung hat, und Anh (Ai Vy Bui) kennen, die auch helfen wollen, den Dieb zu stellen. Gustavs ruppiger Kumpel Jason (Camille Moltzen) macht ebenfalls mit.

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"Emil und die Detektive“: Pfiffige Kinder jagen den Dieb

Erich Kästners Kinderroman "Emil und die Detektive“, der ein weltweiter Bestseller wurde, stammt aus dem Jahr 1929. Das Abenteuer, in dem Kinder die Handelnden sind und sich in Berlin ohne die Hilfe Erwachsener an die Fersen eines Diebs heften, ist seit 1931 immer wieder verfilmt worden. Dass die Geschichte bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat, beweist nun der neue "Emil und die Detektive“ des Regisseurs David Dietl ("Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“). Das Drehbuch von Antonia Scheurlen versetzt die Handlung glaubhaft ins moderne Berlin, dessen soziale Vielfalt sich in den unterschiedlichen Kindercharakteren widerspiegelt. Als sich Pony, Gustav, Dienstag, Anh und Jason dem bestohlenen Emil für die Verbrecherjagd anschließen, lernen sie den Jungen gerade erst kennen. Auch untereinander sind sich die meisten von ihnen fremd, aber das detektivische Abenteuer schmiedet sie zusammen.

Ein Junge im Gewissenskonflikt

Die Neuverfilmung überrascht mit originellen Eigenschaften. Der Titelcharakter ist einmal nicht der coole Held, der sich in jeder Situation sofort zurechtfindet. Vielmehr kann man sich in die Nöte des überzeugend und unaufdringlich gespielten Emil gut einfühlen. Dass er sich seiner Sache nicht so sicher ist und Gewissensbisse hat, wirkt altersgerecht. Er will seine Mutter nicht belügen, die aber auch nichts von seinem riskanten Abenteuer erfahren soll. Emils Vorgeschichte in der Provinz schildert ihn als aufgeweckten Jungen, der seinen toten Vater vermisst, von Gleichaltrigen ausgegrenzt wird und sich nach Freundschaften sehnt.

Auf dem E-Scooter durch die Stadt

Sein Berlin-Abenteuer aber beschert Emil spontane Kontakte, wie sie nun einmal in einer Großstadt möglich sind. Hier laufen ihm Kinder aus verschiedenen Milieus über den Weg, die das moralische Empfinden eint: Der kriminelle Erwachsene Max Grundeis soll nicht mit Emils Geld entkommen! Zwei der jungen Detektiv*innen, Gustav und Anh, repräsentieren die multikulturelle Gegenwart des Stadtlebens. Jedes Kind bringt eigene Talente in die Gruppe ein. Zeitgemäß weiß diese moderne Technik wie Smartphones und Tracker zu nutzen. Eine besonders schöne Szene ergibt sich, wenn Emil zum ersten Mal einen E-Scooter lenkt. Witzige Dialoge und Einfälle überraschen immer wieder, erst später folgt die Action einem eher routinierten Muster. Dass der Bösewicht nicht, wie so oft im Kinderfilmgenre, zu trotteligem Verhalten neigt, wirkt sich positiv auf die Spannung aus.

Fazit: Erich Kästners Buchklassiker von 1929 kann seine Reize als spannendes Kinderabenteuer auch in dieser Neuverfilmung überzeugend ausspielen. Regisseur David Dietl und Drehbuchautorin Antonia Scheurlen haben den Stoff gekonnt für die heutige junge Generation aufgefrischt. Sie stellen dem beklauten Berlin-Besucher Emil eine sehr diverse, sich spontan formierende Truppe solidarischer Kinder zur Seite, die mit ihm den erwachsenen Dieb fangen wollen. Stimmig gezeichnete Charaktere, pfiffige Ideen und Dialogwitz sorgen für solides Kinovergnügen.








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Besetzung & Crew von "Emil und die Detektive"

Land: Deutschland
Jahr: 2025
Genre: Abenteuer, Krimi
Länge: 100 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 24.09.2026
Regie: David Dietl
Darsteller: Jonah Peter, Kilian Kasa, Lara Toni Lüdders, Bela Louis Plass, Ai Vy Bui
Kamera: Philip Peschlow
Verleih: Warner Bros.

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