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Der letzte Walsänger (2025)
The Last Whale Singer
Animationsabenteuer über einen jungen Buckelwal, der mit einer ganz besonderen Gabe ausgestattet ist und sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Ozean begibt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Vincent (Stimme: Flemming Stein) stammt vom letzten Walsänger ab. Der jugendliche Buckelwal ist Waise und der Verlust seiner Eltern belastet ihn derart, dass er mit seinem eigenen Gesang den Ozean und die Tiere nicht beschützen kann – obwohl er die Fähigkeit dazu in sich trägt. Doch selbst als sich das Seeungeheuer Leviathan aus einem schmelzenden Eisberg befreit und die Heimat von Vincent und seiner Freunde zu vernichten droht, fehlt ihm das Selbstvertrauen, um zu singen. Also begibt er sich auf eine gefahrvolle Reise, die ihn in die Untiefen des Meeres führt. Währenddessen hofft er, endlich zu sich selbst und seiner inneren Stärke zu finden.
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Filmkritik
Der Weg zu sich selbst
Viele Animationsfilme erzählen von einer abenteuerlichen Odyssee des Protagonisten (oder der Heldin). Reisen, in denen es um Mut, Freundschaft, gefährliche Duelle und vor allem Selbstakzeptanz geht – von "Arielle“ über "Der König der Löwen“ bis hin zu "Findet Nemo“. Die deutsch-tschechisch-kanadische Koproduktion "Der letzte Walsänger“ bildet da keine Ausnahme. Auch die Aufgabe von Vincent besteht darin, zu seinen Schwächen zu stehen und darüber den eigenen Wert – und damit die eigene Bestimmung – zu erkennen.
Wer die oben erwähnten großen (Disney-) Vorbilder kennt und überhaupt bereits viele kindgerechte Animationsfilme gesehen hat, für den wird "Der letzte Walsänger“ in Sachen Handlungsverlauf und Plot nicht viel Neues bieten. Dass der vom Deutsch-Iraner Reza Memari inszenierte Film dennoch einen Blick lohnt, liegt vor allem am illustren Figurenkabinett und der detailverliebten, eindrucksvollen Optik.
Berauschende Unterwasserwelt
Memari, der sich für seinen zweiten abendfüllenden Animationsfilm von einer Doku über Buckelwale inspirieren ließ, und seine Effekte-Künstler haben bei der Ausgestaltung ihrer vielfarbigen, prächtigen Unterwasserwelt ganze Arbeit geleistet. Die Korallenriffe erstrahlen in leuchtendem Glanz, geheimnisvolle Meeresbewohner aller Couleur huschen durchs Bild und jedes noch so unbedeutend erscheinende Detail (Algen, Muscheln, kleine Fischschwärme u.a.) wirkt authentisch – und sieht schlicht wunderbar aus. Hinzu kommt das durch Quallen erzeugte neonfarbene Licht, das sich vor allem auf der großen Leinwand gut macht und die gesamte Szenerie erhellt.
Die Nebenfiguren, und ganz besonders die Sidekicks (der pflichtbewusste "Aufpasser“-Fisch Walter und das gehörlose Orca-Mädchen Darya), erweisen sich als echte Sympathieträger und bringen Humor in die Geschichte. Wobei auch an dieser Stelle die großen Vorbilder durchscheinen: Denn Walter ist mit seiner übertriebenen Genauigkeit, der Geschwätzigkeit und seiner ängstlichen, aber stets loyalen Art klar von Krabbe Sebastian aus "Arielle“ beeinflusst. Daneben unterfüttert Memari seinen mit einigen rasanten Actionszenen und Verfolgungsjagden ausgestatteten Film mit einer zeitgeistigen Öko-Botschaft, wenn er die Verschmutzung der Ozeane aufgreift und auf den – menschengemachten – Lärm unter Wasser verweist, der viele Tiere und Lebewesen unter der Meeresoberfläche belastet.
Fazit: Inhaltlich und dramaturgisch generischer Animationsfilm für die ganze Familie, dessen phantastische visuelle Umsetzung für vieles entschädigt. Der Film besitzt eine wichtige ökologische Botschaft und erzählt von einer rasanten Heldenreise im Ozean, welche die Fragilität ebenso wie die Schönheit der Meeresflora und -fauna ins Zentrum rückt.
Viele Animationsfilme erzählen von einer abenteuerlichen Odyssee des Protagonisten (oder der Heldin). Reisen, in denen es um Mut, Freundschaft, gefährliche Duelle und vor allem Selbstakzeptanz geht – von "Arielle“ über "Der König der Löwen“ bis hin zu "Findet Nemo“. Die deutsch-tschechisch-kanadische Koproduktion "Der letzte Walsänger“ bildet da keine Ausnahme. Auch die Aufgabe von Vincent besteht darin, zu seinen Schwächen zu stehen und darüber den eigenen Wert – und damit die eigene Bestimmung – zu erkennen.
Wer die oben erwähnten großen (Disney-) Vorbilder kennt und überhaupt bereits viele kindgerechte Animationsfilme gesehen hat, für den wird "Der letzte Walsänger“ in Sachen Handlungsverlauf und Plot nicht viel Neues bieten. Dass der vom Deutsch-Iraner Reza Memari inszenierte Film dennoch einen Blick lohnt, liegt vor allem am illustren Figurenkabinett und der detailverliebten, eindrucksvollen Optik.
Berauschende Unterwasserwelt
Memari, der sich für seinen zweiten abendfüllenden Animationsfilm von einer Doku über Buckelwale inspirieren ließ, und seine Effekte-Künstler haben bei der Ausgestaltung ihrer vielfarbigen, prächtigen Unterwasserwelt ganze Arbeit geleistet. Die Korallenriffe erstrahlen in leuchtendem Glanz, geheimnisvolle Meeresbewohner aller Couleur huschen durchs Bild und jedes noch so unbedeutend erscheinende Detail (Algen, Muscheln, kleine Fischschwärme u.a.) wirkt authentisch – und sieht schlicht wunderbar aus. Hinzu kommt das durch Quallen erzeugte neonfarbene Licht, das sich vor allem auf der großen Leinwand gut macht und die gesamte Szenerie erhellt.
Die Nebenfiguren, und ganz besonders die Sidekicks (der pflichtbewusste "Aufpasser“-Fisch Walter und das gehörlose Orca-Mädchen Darya), erweisen sich als echte Sympathieträger und bringen Humor in die Geschichte. Wobei auch an dieser Stelle die großen Vorbilder durchscheinen: Denn Walter ist mit seiner übertriebenen Genauigkeit, der Geschwätzigkeit und seiner ängstlichen, aber stets loyalen Art klar von Krabbe Sebastian aus "Arielle“ beeinflusst. Daneben unterfüttert Memari seinen mit einigen rasanten Actionszenen und Verfolgungsjagden ausgestatteten Film mit einer zeitgeistigen Öko-Botschaft, wenn er die Verschmutzung der Ozeane aufgreift und auf den – menschengemachten – Lärm unter Wasser verweist, der viele Tiere und Lebewesen unter der Meeresoberfläche belastet.
Fazit: Inhaltlich und dramaturgisch generischer Animationsfilm für die ganze Familie, dessen phantastische visuelle Umsetzung für vieles entschädigt. Der Film besitzt eine wichtige ökologische Botschaft und erzählt von einer rasanten Heldenreise im Ozean, welche die Fragilität ebenso wie die Schönheit der Meeresflora und -fauna ins Zentrum rückt.
Björn Schneider
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Besetzung & Crew von "Der letzte Walsänger"
Jahr: 2025Genre: Animation, Fantasy
Originaltitel: The Last Whale Singer
Länge: 99 Minuten
Kinostart: 12.02.2026
Darsteller: Vincent Tong als Vincent, Bruce Dinsmore als Walter, Chimwemwe Miller als Humphrey, Jen Viens als Bolt / Yellow Fish, Priyanka Xi als Ora
Kamera: Jaromir Maly
Verleih: Central Film






