
© Sony Pictures
Spider-Man: Brand New Day (2025)
Comicverfilmung: Spider-Man kämpft gegen eine Macht, die durch telepathische und telekinetische Kräfte die Kontrolle über alle Menschen übernehmen kann.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Peter Parker (Tom Holland) hat dafür gesorgt, dass seine Freundin MJ (Zendaya) und sein bester Freund Ned (Jacob Batalon) ihn zu ihrem eigenen Schutz vergessen haben. Er führt ein völlig zurückgezogenes Leben und widmet sich ganz seiner Aufgabe, als Spider-Man die Kriminalität in New York City zu bekämpfen. Doch dann taucht eine besonders starke Macht auf, die auch Spider-Man an seine Grenzen zu führen droht: Durch Telepathie und Telekinese kann sie von Körper zu Körper springen und so die Kontrolle über alle Menschen in der Stadt gewinnen. Peter ahnt zunächst nicht, was die Motivation und das Ziel dieser Macht sind.
Bildergalerie zum Film "Spider-Man: Brand New Day"
Hier streamen
Filmkritik
"Spider-Man: Brand New Day": Held, Außenseiter, Freund
Mit "Spider-Man: Homecoming" (2017), "Spider-Man: Far from Home" (2019) und "Spider-Man: No Way Home" (2021) hat der Regisseur Jon Watts mit dem jungen Briten Tom Holland in der Hauptrolle als Peter Parker beziehungsweise Spider-Man drei überaus charmante Solo-Abenteuer der "freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft" geliefert. Seit "The First Avenger: Civil War" (2016) ist die Figur im komplexen Marvel Cinematic Universe verankert; die drei genannten Werke hatten jedoch immer ihren ganz eigenen Reiz, da sie in ihrem humoristischen Ton an das Teen-Kino der 1980er Jahre, geprägt von John Hughes ("Ferris macht blau"), erinnerten.
Ein einsamer Beschützer der Stadt
Auch "Spider-Man: Brand New Day", diesmal inszeniert von Destin Daniel Cretton ("Schloss aus Glas", "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings"), hat viele witzige Momente, ist aber ebenso von einer gewissen Melancholie durchzogen. Der Protagonist hat seine Tante May verloren; er musste seine Freundschaft zu Kumpel Ned und die Beziehung zu seiner großen Liebe MJ selbstlos aufgeben. Wir sehen, wie er sich gänzlich darauf konzentriert, der Stadt als Retter zu dienen.
Hohe Energie und ein guter Cast
Cretton fängt Peters Alltag in flottem Tempo ein. Holland agiert, wie schon zuvor, sehr einnehmend. Auch die Actionsequenzen und die Tricktechnik überzeugen weitgehend. Mit der von Sadie Sink ("Stranger Things") verkörperten Figur kommt zudem ein spannendes Element hinzu, das Peter dazu zwingt, sich mit seiner eigenen (Doppel-)Identität und mit seinen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Wie bereits seit der "Spider-Man"-Trilogie (2002-2007) von Sam Raimi ist das (oftmals beschwerliche) Tragen von Verantwortung ein zentrales Thema, das mit der nötigen emotionalen Wucht behandelt wird. Mit Jon Bernthal ("The Wolf of Wall Street") und Liza Colón-Zayas ("The Bear") gibt es neben den Stars Tom Holland und Zendaya (die beide gerade auch in "Die Odyssee" im Blockbuster-Terrain unterwegs sind) in den Supporting-Parts zusätzliche sympathische Gesichter.
Fazit: Gekonnt in Szene gesetzt und charismatisch gespielt: Auch dieses "Spider-Man"-Abenteuer bereitet großes Vergnügen.
Mit "Spider-Man: Homecoming" (2017), "Spider-Man: Far from Home" (2019) und "Spider-Man: No Way Home" (2021) hat der Regisseur Jon Watts mit dem jungen Briten Tom Holland in der Hauptrolle als Peter Parker beziehungsweise Spider-Man drei überaus charmante Solo-Abenteuer der "freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft" geliefert. Seit "The First Avenger: Civil War" (2016) ist die Figur im komplexen Marvel Cinematic Universe verankert; die drei genannten Werke hatten jedoch immer ihren ganz eigenen Reiz, da sie in ihrem humoristischen Ton an das Teen-Kino der 1980er Jahre, geprägt von John Hughes ("Ferris macht blau"), erinnerten.
Ein einsamer Beschützer der Stadt
Auch "Spider-Man: Brand New Day", diesmal inszeniert von Destin Daniel Cretton ("Schloss aus Glas", "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings"), hat viele witzige Momente, ist aber ebenso von einer gewissen Melancholie durchzogen. Der Protagonist hat seine Tante May verloren; er musste seine Freundschaft zu Kumpel Ned und die Beziehung zu seiner großen Liebe MJ selbstlos aufgeben. Wir sehen, wie er sich gänzlich darauf konzentriert, der Stadt als Retter zu dienen.
Hohe Energie und ein guter Cast
Cretton fängt Peters Alltag in flottem Tempo ein. Holland agiert, wie schon zuvor, sehr einnehmend. Auch die Actionsequenzen und die Tricktechnik überzeugen weitgehend. Mit der von Sadie Sink ("Stranger Things") verkörperten Figur kommt zudem ein spannendes Element hinzu, das Peter dazu zwingt, sich mit seiner eigenen (Doppel-)Identität und mit seinen Entscheidungen auseinanderzusetzen. Wie bereits seit der "Spider-Man"-Trilogie (2002-2007) von Sam Raimi ist das (oftmals beschwerliche) Tragen von Verantwortung ein zentrales Thema, das mit der nötigen emotionalen Wucht behandelt wird. Mit Jon Bernthal ("The Wolf of Wall Street") und Liza Colón-Zayas ("The Bear") gibt es neben den Stars Tom Holland und Zendaya (die beide gerade auch in "Die Odyssee" im Blockbuster-Terrain unterwegs sind) in den Supporting-Parts zusätzliche sympathische Gesichter.
Fazit: Gekonnt in Szene gesetzt und charismatisch gespielt: Auch dieses "Spider-Man"-Abenteuer bereitet großes Vergnügen.
Andreas Köhnemann
TrailerAlle "Spider-Man: Brand New Day"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Spider-Man: Brand New Day"
Land: USAJahr: 2025
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
FSK: 12
Kinostart: 29.07.2026
Regie: Destin Cretton
Darsteller: Sadie Sink, Mark Ruffalo, Zendaya, Tom Holland, Jon Bernthal
Kamera: Brett Pawlak
Verleih: Sony Pictures






