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Cold Storage (2025)
Komödiantischer Horrorthriller über einen parasitären Pilz, der Menschen und Tiere explodieren lässt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die Agenten Robert (Liam Neeson) und Trini (Lesley Manville) finden in einem ausgestorbenen australischen Dorf einen tödlichen parasitären Pilz. Einst für ein Experiment der Nasa ins All geschickt, kehrte der Mikroorganismus beim Absturz der Raumfähre Skylab verändert auf die Erde zurück. Menschen, die er befällt, kommandiert er erst herum, dann lässt er sie explodieren, so wie Roberts und Trinis unglückliche wissenschaftliche Begleiterin. Die beiden Überlebenden lassen eine Pilzprobe in die USA, ins Militärlager in einer alten Mine bringen.
Jahrzehnte später ist aus der Mine ein Self-Storage-Lager geworden, die Pilzprobe im Untergrund vergessen. Wegen des Klimawandels funktioniert die Kühlung nicht mehr zuverlässig. In einer Nachtschicht hören die beiden Mitarbeitenden Teacake (Joe Keery) und Naomi (Georgina Campbell) ein Piepgeräusch. Abenteuerlustig beschließen sie, eine Wand im Gebäude einzuschlagen und sich auf die Suche zu begeben. Der Rentner Robert erhält zuhause einen verschlüsselten Anruf. Er muss ganz schnell die einzige Maßnahme ergreifen, welche die Menschheit noch retten kann.
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Filmkritik
"Cold Storage“: Wer entkommt dem grünen Pilz?
Es passieren ganz schreckliche Dinge in diesem Horrorfilm, so dick aufgetragen und eklig, dass es schon wieder lustig ist. Der fidele Genremix des Regisseurs Jonny Campbell ("Dracula“) ist, aller Schaurigkeit zum Trotz, in erster Linie eine unterhaltsame Komödie. Das Drehbuch zu "Cold Storage“ schrieb kein Geringerer als David Koepp ("Jurassic Park“) nach seinem eigenen, gleichnamigen Roman. Dass ein parasitärer Pilz die Menschheit bedroht, klingt nach dem Albtraum der Corona-Pandemie auch nicht mehr ganz so abwegig, wie es die Verwandlung Infizierter in zombieähnliche Gestalten nahelegt.
Misslungenes Experiment im All
Und David Koepp spinnt ja tatsächlich einige reale Elemente fiktional ins Aberwitzige weiter. So nimmt er Bezug auf den Skylab-Absturz des Jahres 1979 über Australien. Auch einen parasitären Pilz namens Cordyceps Fungus, der Ameisen befällt und ihre Gehirne kontrolliert, gibt es wirklich. Bei Koepp steuert er auch höhere Lebewesen wie eine Katze, einen Hirsch und etliche Menschen, die wie in "Shaun of the Dead“ herumwanken, mit halb zerfressenen und von einen grünen Geflecht überzogenen Körpern. CGI-Animationen zeigen, wie der Pilz durch die Röhren und Bahnen im menschlichen Organismus rast, um ihn zu erobern.
Witziger verbaler Schlagabtausch
Die Handlung wird überwiegend in parallelen Strängen erzählt, was sie kurzweilig macht und die Spannung erhöht. In den labyrinthischen Schächten und Gängen des Lagers bekommen Teacake und Naomi nicht nur die grünen Pilzflechten zu Gesicht, sondern müssen auch vor Infizierten flüchten. Die Dialoge zwischen dem naiven jungen Mann und der aufstrebenden, naturwissenschaftlich orientierten Frau sind witzig und eine Spur romantisch. Derweil muss Robert versuchen, beim Militär eine Kontaktperson von der Gefahr zu überzeugen und zur Mithilfe zu bewegen. Trini hingegen ist sofort mit von der Partie.
Narrenhaft unbekümmert
Eine erstaunliche Anzahl von überwiegend ahnungslosen Leuten stürmt in dieser Nacht ins Lager und ein Hirsch ist auch dabei. Mit Charakteren, die fast schon narrenhaft unbekümmert wirken, beschwört der Film eine Retro-Stimmung herauf, die an die Leichtigkeit so mancher Abenteuer- oder auch Horrorkomödien aus vergangenen Zeiten anknüpft. Nicht nur die Jungen, auch Liam Neeson und Lesley Manville überzeugen als Figuren, die trotz des Ernstes der Lage um flotte Sprüche nicht verlegen ist. Vanessa Redgrave hat einen amüsanten Gastauftritt als alte Witwe, die im Lager ihren eigenen tödlichen Plan verfolgt.
Fazit: Diese Horrorkomödie aus der Feder von David Koepp erweist sich als überraschend kurzweiliger Genremix mit Sci-Fi- und Thriller-Elementen. Unter der Regie von Jonny Campbell spielt Liam Neeson einen ehemaligen Militäragenten, der noch einmal antreten muss, um die Menschheit vor einem tödlichen parasitären Pilz zu retten. Auf diesen treffen in einem Lagergebäude zwei ahnungslose junge Angestellte, die sich witzige Dialoge liefern. Schaurige Ekelbilder explodierender Körper werden gekonnt mit fröhlicher Fabulierlust kontrastiert.
Es passieren ganz schreckliche Dinge in diesem Horrorfilm, so dick aufgetragen und eklig, dass es schon wieder lustig ist. Der fidele Genremix des Regisseurs Jonny Campbell ("Dracula“) ist, aller Schaurigkeit zum Trotz, in erster Linie eine unterhaltsame Komödie. Das Drehbuch zu "Cold Storage“ schrieb kein Geringerer als David Koepp ("Jurassic Park“) nach seinem eigenen, gleichnamigen Roman. Dass ein parasitärer Pilz die Menschheit bedroht, klingt nach dem Albtraum der Corona-Pandemie auch nicht mehr ganz so abwegig, wie es die Verwandlung Infizierter in zombieähnliche Gestalten nahelegt.
Misslungenes Experiment im All
Und David Koepp spinnt ja tatsächlich einige reale Elemente fiktional ins Aberwitzige weiter. So nimmt er Bezug auf den Skylab-Absturz des Jahres 1979 über Australien. Auch einen parasitären Pilz namens Cordyceps Fungus, der Ameisen befällt und ihre Gehirne kontrolliert, gibt es wirklich. Bei Koepp steuert er auch höhere Lebewesen wie eine Katze, einen Hirsch und etliche Menschen, die wie in "Shaun of the Dead“ herumwanken, mit halb zerfressenen und von einen grünen Geflecht überzogenen Körpern. CGI-Animationen zeigen, wie der Pilz durch die Röhren und Bahnen im menschlichen Organismus rast, um ihn zu erobern.
Witziger verbaler Schlagabtausch
Die Handlung wird überwiegend in parallelen Strängen erzählt, was sie kurzweilig macht und die Spannung erhöht. In den labyrinthischen Schächten und Gängen des Lagers bekommen Teacake und Naomi nicht nur die grünen Pilzflechten zu Gesicht, sondern müssen auch vor Infizierten flüchten. Die Dialoge zwischen dem naiven jungen Mann und der aufstrebenden, naturwissenschaftlich orientierten Frau sind witzig und eine Spur romantisch. Derweil muss Robert versuchen, beim Militär eine Kontaktperson von der Gefahr zu überzeugen und zur Mithilfe zu bewegen. Trini hingegen ist sofort mit von der Partie.
Narrenhaft unbekümmert
Eine erstaunliche Anzahl von überwiegend ahnungslosen Leuten stürmt in dieser Nacht ins Lager und ein Hirsch ist auch dabei. Mit Charakteren, die fast schon narrenhaft unbekümmert wirken, beschwört der Film eine Retro-Stimmung herauf, die an die Leichtigkeit so mancher Abenteuer- oder auch Horrorkomödien aus vergangenen Zeiten anknüpft. Nicht nur die Jungen, auch Liam Neeson und Lesley Manville überzeugen als Figuren, die trotz des Ernstes der Lage um flotte Sprüche nicht verlegen ist. Vanessa Redgrave hat einen amüsanten Gastauftritt als alte Witwe, die im Lager ihren eigenen tödlichen Plan verfolgt.
Fazit: Diese Horrorkomödie aus der Feder von David Koepp erweist sich als überraschend kurzweiliger Genremix mit Sci-Fi- und Thriller-Elementen. Unter der Regie von Jonny Campbell spielt Liam Neeson einen ehemaligen Militäragenten, der noch einmal antreten muss, um die Menschheit vor einem tödlichen parasitären Pilz zu retten. Auf diesen treffen in einem Lagergebäude zwei ahnungslose junge Angestellte, die sich witzige Dialoge liefern. Schaurige Ekelbilder explodierender Körper werden gekonnt mit fröhlicher Fabulierlust kontrastiert.
Bianka Piringer
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Besetzung & Crew von "Cold Storage"
Land: USAJahr: 2025
Genre: Komödie, Horror, Science Fiction
Kinostart: 19.02.2026
Regie: Jonny Campbell
Darsteller: Joe Keery als Travis (Teacake) Meacham, Georgina Campbell als Naomi Williams, Liam Neeson als Robert Quinn, Lesley Manville als Trini Romano, Sosie Bacon als Dr. Hero Martins
Kamera: Tony Slater Ling
Verleih: Studiocanal
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