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Marty Supreme (2025)
Sportkomödie: Ein junger Mann will als Tischtennisprofi alles erreichen – und gerät immer wieder in Schwierigkeiten.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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New York City Anfang der 1950er Jahre: Marty Mauser (Timothée Chalamet) reist gegen den Willen seiner Familie nach London, um dort an einem wichtigen Tischtennisturnier teilzunehmen. Obwohl er sich im Finale geschlagen geben muss, fühlt er sich fortan als Starspieler – und sorgt für reichlich Chaos. Zu spüren bekommen das etwa die Verkäuferin Rachel (Odessa A'zion) und die Schauspielerin Kay (Gwyneth Paltrow), die beide verheiratet sind und Affären mit Marty haben.
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Filmkritik
"Marty Supreme": Niemals den Ball flach halten!
Nach einigen gemeinsamen Werken mit seinem Bruder Benny Safdie, etwa "Good Time" (2017) und "Der schwarze Diamant" (2019), liefert Josh Safdie mit "Marty Supreme" seinen ersten großen Spielfilm als Solo-Regisseur. Das Drehbuch, das er zusammen mit seinem bewährten Schreibpartner Ronald Bronstein verfasst hat, lehnt sich lose an eine reale Person, den Tischtennisprofi Marty Reisman (1930-2012), an; der Plot ist allerdings frei erfunden – und herrlich abgedreht.
Ein wilder Mix
Der Protagonist Marty Mauser hält überhaupt nicht viel von strengen Regeln – und so erlaubt es sich auch der Film, Genregrenzen lustvoll zu überschreiten und sich zuweilen in abstrusen Handlungssträngen zu verlieren. Das Skript und die Inszenierung mischen die Grundzüge eines Sportlerporträts mit Comedy-, Crime- und Drama-Elementen. Immer wieder baut Safdie schwarzen Humor, völlig absurde Momente und eskalierende Krisen ein, die "Marty Supreme" zu einem intensiven Seherlebnis machen.
Wunderbare Schauspielleistungen
Timothée Chalamet ("Like A Complete Unknown") verkörpert den Titelhelden mit einer absolut mitreißenden Energie, die ihn zu Recht als diesjährigen Oscar-Favoriten ins Award-Rennen gehen lässt. Er zeigt uns einen rastlosen, egozentrischen, extrem unreifen jungen Mann – und schafft es dennoch, dass wir dieser Figur mit Vergnügen durch jedes noch so chaotische Abenteuer folgen.
Trotz des wuchtigen Spiels von Chalamet wird "Marty Supreme" dabei nicht zur eitlen One-Man-Show, sondern lässt Raum für weitere tolle Darbietungen, etwa von Gwyneth Paltrow ("Shakespeare in Love") als desillusionierte Ex-Leinwanddiva und von Odessa A'zion ("Until Dawn") als Martys Love Interest und Partner in Crime.
Fazit: Ein rauschhafter Film voller Intensität – mit kreativen Regieeinfällen und einem hingebungsvollen Cast, angeführt von Timothée Chalamet.
Nach einigen gemeinsamen Werken mit seinem Bruder Benny Safdie, etwa "Good Time" (2017) und "Der schwarze Diamant" (2019), liefert Josh Safdie mit "Marty Supreme" seinen ersten großen Spielfilm als Solo-Regisseur. Das Drehbuch, das er zusammen mit seinem bewährten Schreibpartner Ronald Bronstein verfasst hat, lehnt sich lose an eine reale Person, den Tischtennisprofi Marty Reisman (1930-2012), an; der Plot ist allerdings frei erfunden – und herrlich abgedreht.
Ein wilder Mix
Der Protagonist Marty Mauser hält überhaupt nicht viel von strengen Regeln – und so erlaubt es sich auch der Film, Genregrenzen lustvoll zu überschreiten und sich zuweilen in abstrusen Handlungssträngen zu verlieren. Das Skript und die Inszenierung mischen die Grundzüge eines Sportlerporträts mit Comedy-, Crime- und Drama-Elementen. Immer wieder baut Safdie schwarzen Humor, völlig absurde Momente und eskalierende Krisen ein, die "Marty Supreme" zu einem intensiven Seherlebnis machen.
Wunderbare Schauspielleistungen
Timothée Chalamet ("Like A Complete Unknown") verkörpert den Titelhelden mit einer absolut mitreißenden Energie, die ihn zu Recht als diesjährigen Oscar-Favoriten ins Award-Rennen gehen lässt. Er zeigt uns einen rastlosen, egozentrischen, extrem unreifen jungen Mann – und schafft es dennoch, dass wir dieser Figur mit Vergnügen durch jedes noch so chaotische Abenteuer folgen.
Trotz des wuchtigen Spiels von Chalamet wird "Marty Supreme" dabei nicht zur eitlen One-Man-Show, sondern lässt Raum für weitere tolle Darbietungen, etwa von Gwyneth Paltrow ("Shakespeare in Love") als desillusionierte Ex-Leinwanddiva und von Odessa A'zion ("Until Dawn") als Martys Love Interest und Partner in Crime.
Fazit: Ein rauschhafter Film voller Intensität – mit kreativen Regieeinfällen und einem hingebungsvollen Cast, angeführt von Timothée Chalamet.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Marty Supreme"
Land: KanadaJahr: 2025
Genre: Drama, Sport
Länge: 150 Minuten
Kinostart: 26.02.2026
Regie: Joshua Safdie
Darsteller: Timothée Chalamet als Marty Mauser, Larry 'Ratso' Sloman als Murray Norkin, Mariann Tepedino als Mariann, Odessa A'zion als Rachel Mizler, Ralph Colucci als Lloyd
Kamera: Darius Khondji
Verleih: Tobis Film
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