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Arco (2025)
Animationsfilm: Ein junger Zeitreisender freundet sich mit einem Mädchen an.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Der Junge Arco lebt im Jahre 2932 – und landet nach einer Zeitreise unfreiwillig im Jahre 2075, das stark vom Klimawandel bedroht ist. Er trifft auf die gleichaltrige Iris, deren Eltern meist abwesend sind. Das Mädchen will Arco bei der Rückkehr in dessen Zeit helfen. Bald werden die beiden von drei Gestalten verfolgt.
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Filmkritik
"Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten": Rot und gelb und blau
Die animierte französische Produktion "Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten" ist das Langfilmdebüt des 1987 geborenen Regisseurs Ugo Bienvenu. Zusammen mit seinem Co-Autor Félix de Givry erzählt Bienvenu hier ein modernes Science-Fiction-Märchen mit viel Herz und originellen Ideen, das zwischen Disney-/Pixar-Abenteuern und Studio-Ghibli-Werken seinen eigenen Weg findet. Der Film feierte seine Premiere 2025 in Cannes und war unter anderem für einen Oscar nominiert.
Eine Geschichte über Freundschaft
Der Hauptplot ist im Jahre 2075 angesiedelt. Der titelgebende zehnjährige Zeitreisende aus dem fernen 30. Jahrhundert landet in dieser "Vergangenheit", die für uns wiederum die nahe Zukunft ist. "Arco" thematisiert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Privat- und Berufsleben sowie die Auswirkungen des Klimawandels, bleibt dabei aber der kindlichen Perspektive treu. So entsteht ein nachdenkliches Werk, das auf fragwürdige und gefährliche Entwicklungen unserer Welt hinweist, jedoch nie die Hoffnung und den Blick für das Schöne und das Faszinierende verliert. Im Kern geht es um die freundschaftliche Verbindung zwischen dem Protagonisten und der gleichaltrigen Iris – und darum, hilfsbereit und achtsam zu sein.
Gutes Worldbuilding
Das Drehbuch und dessen visuelle Umsetzung wirken durchdacht. Sowohl die Zeit, aus der Arco angereist kommt, als auch die Lebensrealität von Iris sind sorgfältig gezeichnet. Wenn Iris' Eltern mit ihrer Tochter nur noch als Hologramme interagieren, wird die zunehmende Vereinsamung der Menschen treffend vermittelt. Und auch die Naturbotschaft mutet glaubhaft an. Die Bilder der Zeitreise mit Regenbogenumhängen und Kristallen sind äußerst kreativ gestaltet, sodass "Arco" stilistisch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen vermag.
Fazit: Ein feinfühliger und einfallsreicher Animationsfilm, der sich für Freundschaft und Umweltbewusstsein einsetzt.
Die animierte französische Produktion "Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten" ist das Langfilmdebüt des 1987 geborenen Regisseurs Ugo Bienvenu. Zusammen mit seinem Co-Autor Félix de Givry erzählt Bienvenu hier ein modernes Science-Fiction-Märchen mit viel Herz und originellen Ideen, das zwischen Disney-/Pixar-Abenteuern und Studio-Ghibli-Werken seinen eigenen Weg findet. Der Film feierte seine Premiere 2025 in Cannes und war unter anderem für einen Oscar nominiert.
Eine Geschichte über Freundschaft
Der Hauptplot ist im Jahre 2075 angesiedelt. Der titelgebende zehnjährige Zeitreisende aus dem fernen 30. Jahrhundert landet in dieser "Vergangenheit", die für uns wiederum die nahe Zukunft ist. "Arco" thematisiert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Privat- und Berufsleben sowie die Auswirkungen des Klimawandels, bleibt dabei aber der kindlichen Perspektive treu. So entsteht ein nachdenkliches Werk, das auf fragwürdige und gefährliche Entwicklungen unserer Welt hinweist, jedoch nie die Hoffnung und den Blick für das Schöne und das Faszinierende verliert. Im Kern geht es um die freundschaftliche Verbindung zwischen dem Protagonisten und der gleichaltrigen Iris – und darum, hilfsbereit und achtsam zu sein.
Gutes Worldbuilding
Das Drehbuch und dessen visuelle Umsetzung wirken durchdacht. Sowohl die Zeit, aus der Arco angereist kommt, als auch die Lebensrealität von Iris sind sorgfältig gezeichnet. Wenn Iris' Eltern mit ihrer Tochter nur noch als Hologramme interagieren, wird die zunehmende Vereinsamung der Menschen treffend vermittelt. Und auch die Naturbotschaft mutet glaubhaft an. Die Bilder der Zeitreise mit Regenbogenumhängen und Kristallen sind äußerst kreativ gestaltet, sodass "Arco" stilistisch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen vermag.
Fazit: Ein feinfühliger und einfallsreicher Animationsfilm, der sich für Freundschaft und Umweltbewusstsein einsetzt.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Arco"
Land: Frankreich, USA, GroßbritannienJahr: 2025
Genre: Abenteuer, Animation, Fantasy
Länge: 88 Minuten
Kinostart: 09.04.2026
Regie: Ugo Bienvenu
Darsteller: Margot Ringard Oldra, Oscar Tresanini, Nathanaël Perrot, Alma Jodorowsky, Swann Arlaud
Verleih: Wild Bunch
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