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Glennkill: Ein Schafskrimi (2026)

The Sheep Detectives

Krimikomödie nach dem gleichnamigen Roman von Leonie Swann.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 6 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Schäfer George (Hugh Jackman) lebt einen beschaulichen Alltag in der Nähe eines englischen Dorfs. Er hütet auf eigenem Grund eine Herde Schafe, denen er allen Namen gegeben hat. Abends liest er den geliebten Tieren vor seinem Wohnwagen Krimis vor. Kaum sind die Schafe unter sich, debattieren sie eifrig, wer der Mörder war. Lily, das klügste Schaf, tippt meistens richtig. Dann liegt eines Tages George tot auf der Wiese. Der Dorfpolizist Tim (Nicholas Braun) zeigt sich nicht sonderlich interessiert, aber der zufällig im Ort weilende Reporter Elliot (Nicholas Galitzine) wittert einen Krimistoff für einen großen Zeitungsartikel. Es stellt sich heraus, dass George vergiftet wurde.

Als noch Georges unbekannte Tochter Rebecca (Molly Gordon) aufkreuzt und die Anwältin Lydia Harbottle (Emma Thompson) ein Testament vorliest, in dem es nicht nur um Schafe, sondern auch um ein Vermögen von 30 Millionen geht, treiben Lily und die anderen Schafe die Ermittlungen voran. Sie geben dem begriffsstutzigen Tim gerne die entscheidenden Hinweise, schließlich geht es um Gerechtigkeit für George und um die eigene Zukunft.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse3 / 5

"Glennkill: Ein Schafskrimi“: Die Detektive rufen Mäh

Menschen mögen Krimis im Agatha-Christie-Stil, in denen es mit detektivischem Gespür aus einem kleinen Kreis von Verdächtigen den Mörder oder die Mörderin herauszufinden gilt. Aber dass auch Schafe Krimis lösen können, ist eine unerhörte Neuigkeit in diesem Filmgenre. Die amüsante Krimikomödie "Glennkill: Ein Schafskrimi“ des Regisseurs Kyle Balda ("Minions“) basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Leonie Swann aus dem Jahr 2005. Im skurrilen Realfilmszenario mischen fotorealistisch animierte Schafe mit, welche die Sprache der Menschen verstehen und auch untereinander munter diskutieren. Die Zweibeiner hören allerdings nur Mäh. Die Handlung ist natürlich in England, dem Mutterland des exzentrisch-trockenen Humors, angesiedelt.

Hugh Jackman als Krimifan und Leiche

Man mag es schon etwas merkwürdig finden, dass sich der nette Schäfer George in Gesellschaft seiner Tiere wohler fühlt als unter den Dorfbewohner*innen. Gut, er schreibt einer Frau Briefe und sehnt ihren Besuch herbei, aber weder vom Pastor, noch vom Metzger oder dem Polizisten hält er viel, die Gastwirtin Beth hasst ihn und mit dem benachbarten Schäfer Caleb hat er Streit. Hugh Jackman spielt George jedoch so sympathisch, dass es noch als liebenswerte Marotte durchgeht, wenn er seinen andächtig lauschenden Schafen abends Krimis vorliest. Das wahre skurrile Potenzial des Films offenbart sich hingegen schlagartig, sobald George zu Bett geht und auf der Wiese das große Sprechen anhebt.

Ein wenig schade ist es sicherlich, dass Hugh Jackman bald einen Leichnam darstellt und dann nur noch selten in Rückblenden oder Schaf-Visionen aufkreuzt. Aber es gibt noch mehr originelle bis wunderliche Charaktere, etwa die von Emma Thompson herrlich energisch gespielte Anwältin von auswärts, die Georges Testament vorliest und den örtlichen Polizisten Tim für einen Trottel hält. Dieser wiederum mag vieles nicht bemerken, aber dass ihn zwei Schafe vor dem Polizeirevier als stumme Mahnwache anstarren, findet er regelrecht beunruhigend.

Erfrischend witzig und skurril

Anders als die Menschen, die mit ihren Problemen beschäftigt sind, kümmern sich die Schafe sowohl um den Mordfall, als auch um ihr Miteinander in der Herde. Lily und die anderen Tiere deuten sich die Welt auf eigene Weise, sie haben Traditionen und Vorurteile – wovon die seltenen Winterlämmer ein trauriges Lied singen können. Aber Georges Tod zwingt die Schafe, dazuzulernen. Sterben Schafe auch? Können sie eine Straße überqueren? Verschwinden Dinge nicht, nur weil man sie vergessen will? Erfrischend witzig und scharfsinnig machen sich die Tiere nicht zuletzt ihre eigene Naivität bewusst.

Fazit: Die amüsante Komödie überrascht mit Schafen, die detektivisch ermitteln, um den Mord an ihrem Schäfer aufzuklären. Diese erfrischende Erweiterung des Krimi-Strickmusters nach Agatha Christie stammt aus der gleichnamigen Romanvorlage von Leonie Swann. Unter der Regie von Kyle Balda liegen die animierten Tiere im Wettkampf mit dem Ensemble menschlicher Charaktere um die spaßigen und skurrilen Auftritte vorn.








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Besetzung & Crew von "Glennkill: Ein Schafskrimi"

Land: Irland, Großbritannien, Deutschland, USA
Jahr: 2026
Genre: Action, Komödie, Mystery
Originaltitel: The Sheep Detectives
Kinostart: 14.05.2026
Regie: Kyle Balda
Darsteller: Emma Thompson, Hugh Jackman, Regina Hall, Julia Louis-Dreyfus, Bryan Cranston
Kamera: George Steel
Verleih: Sony Pictures

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