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Nouvelle Vague (2026)

Ein Film über Filmgeschichte: Jean-Luc Godard dreht sein erstes großes Werk in Paris.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
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Der Franzose Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck) war lange Zeit als Filmkritiker tätig, insbesondere für die Zeitschrift Cahiers du cinéma. Nach diversen Arbeiten im dokumentarischen Bereich und einigen Kurzfilmen will er nun, Ende der 1950er Jahre, seinen ersten Spielfilm realisieren: "Außer Atem" – mit Georges de Beauregard (Bruno Dreyfürst) als Geldgeber und Raoul Coutard (Matthieu Penchinat) hinter der Kamera. Jean-Paul Belmondo (Aubry Dullin) und Jean Seberg (Zoey Deutch) übernehmen die zwei Hauptrollen.

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"Nouvelle Vague": Ein echtes Genie?

Der 1960 in Houston, Texas geborene Regisseur Richard Linklater ("Before Sunrise", "Boyhood") widmet sich in seinem neuen Werk "Nouvelle Vague" der Entstehung eines Films, der die Kinematografie nachhaltig prägen sollte. Wir erleben mit, wie der noch nicht einmal 30-jährige Franzose Jean-Luc Godard Ende der 1950er Jahre die Krimi-Romanze "Außer Atem" über einen Mann auf der Flucht realisiert – und dabei etliche Experimente wagt.

Eine Würdigung

Linklaters Arbeit steckt voller Bewunderung für den leidenschaftlichen Filmemacher. Er zeigt, wie Godard auf Improvisation setzt, beim Dreh im Freien, auf den Pariser Straßen und in Cafés, bei natürlichem Licht und mit einer bewusst verwackelten, sehr agilen Handkamera, geführt von Raoul Coutard. Mit "Außer Atem" vollzog sich damals eine kühne Entfernung von den Illusionen und dem artifiziellen Stil der klassischen Hollywood-Studiowelt – durch Techniken wie den Jump Cut, bei dem es zu gewollten Brüchen in der Montage der Bilder kommt.

Zum einen huldigte Godard seinerzeit der Traumfabrik und deren Ikonen; zum anderen ironisierte er das Zitierte aber auch, indem er das Künstliche dieser Art des Kinos und der vermeintlichen Coolness deutlich vermittelte. Ähnlich geht jetzt Linklater vor. "Nouvelle Vague", benannt nach der einflussreichen filmischen Bewegung in Frankreich, empfindet den Godard-Style in den Schwarzweiß-Aufnahmen und in der detailgetreuen Ausstattung nach, wirft jedoch zugleich einen humoristischen Blick auf den Protagonisten, statt diesen einfach nur als Genie zu glorifizieren.

Gekonnt gecastet

Der Schauspiel-Newcomer Guillaume Marbeck verleiht der Figur Godard etwas herrlich Widersprüchliches. Ebenso sind Zoey Deutch ("Juror #2"), die mit Linklater schon die College-Komödie "Everybody Wants Some!!" (2016) gedreht hat, als Jean Seberg und Aubry Dullin als Jean-Paul Belmondo treffend besetzt.

Fazit: Ein cinephiles Werk über einen Kinoliebhaber – mit viel Wertschätzung, doch auch mit feiner Ironie.




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Besetzung & Crew von "Nouvelle Vague"

Land: Frankreich, USA
Jahr: 2026
Genre: Drama, Komödie, Biografie
Länge: 106 Minuten
Kinostart: 12.03.2026
Regie: Richard Linklater
Darsteller: Guillaume Marbeck als Jean-Luc Godard, Zoey Deutch als Jean Seberg, Aubry Dullin als Jean-Paul Belmondo, Adrien Rouyard als François Truffaut, Antoine Besson als Claude Chabrol
Kamera: David Chambille
Verleih: Plaion Pictures

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