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Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang (2026)
Heimat-Satire über das Münchner Original Ludwig "Wiggerl“ Brunner, der einen Weg aus dem Jenseits zurück in sein geliebtes Bayern sucht.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der Münchner Taxifahrer Ludwig "Wiggerl“ Brunner (Maximilian Brückner) landet nach einem Autounfall im Jenseits. Um dem Himmel dauerhaft fernbleiben zu können, muss er jedoch sein "Karma-Konto“ aufbessern – eine Aufgabe, die herausfordernder ist, als gedacht. Und so wird er mit dieser Aufgabe "auf Probe“ zurück auf die Erde geschickt. Dort bleibt Wiggerl für die anderen Menschen unsichtbar. Nur seine Tochter Toni (Momo Beier) kann ihn sehen und hören. Die erklärt sich schließlich bereit, ihrem Vater zu helfen, doch ist deren Verhältnis zu ihm alles andere als unproblematisch. Erst nach und nach beginnt Wiggerl sich selbst und die Fehler der Vergangenheit zu reflektieren. Sein Ziel: verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
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Filmkritik
Zünftige Komödie für Bayern-Fans
Wie gelingt die Rückkehr in die geliebte bayerische Heimat? Diese Frage stellte sich bereits Alois Hingerl – so heißt die Hauptfigur in der 1911 von Ludwig Thoma veröffentlichten Kurzgeschichte "Der Münchner im Himmel“, auf der der Film basiert. Erstaunlich ist, dass es so viele Jahrzehnte keine Verfilmungen gab: Die Zeichentrick-Version aus den frühen 60er-Jahren war bisher die einzige filmische Adaption der Geschichte rund um den "Grantler“ Hingerl, der hier in Wiggerl umgetauft wird.
"Ein Münchner im Himmel“, das merkt man bereits in den ersten Minuten und lässt sich bereits am Filmtitel ablesen, ist astrein konzipiert für Liebhaber des derben Humors und der typisch bayerischen Lebensart. Wenn Wiggerl bei seiner geliebten Leberkäs‘-Semmeln das Münchner Frühlingswetter genießt oder sich im Himmel darüber beschwert, dass es weit und breit kein Bier gibt, dann ist das ein Fest für alle Fans heimelig-gemütlicher, bayerischer Heimatkomödien. Ganz im Stile etwa der Eberhofer-Krimis.
"Best of“ München
Zugegeben: "Wiggerl“ Brunner macht es einem mit seiner knurrigen-missmutigen Art und seinem Gemecker nicht immer leicht. Aber auf eine bestimmte Art schließt man das gutmütige Münchner Original dann doch ins Herz. Das liegt auch an Maximilian Brückner, der seine Rolle lustvoll – und mit vollem Körpereinsatz – meistert. An seiner Seite agieren gut aufgelegte, namhafte Nebendarsteller, von Heiner Lauterbach über Michaela May bis hin zu Musiker Olli Schulz (als Schutzengel). "Ein Münchner im Himmel“ sieht zudem exquisit aus.
Die atmosphärisch in Szene gesetzten Hot Spots und Sehenswürdigkeiten der bayerischen Metropole verströmen, zusammen mit den sonnendurchfluteten Bildern der Stadtsilhouette, Sommerfeeling und gute Laune. Etwas weniger (künstliche) CGI-Effekte hätten dem Film dennoch gutgetan. Das Hauptproblem aber ist ein anderes. Ärgerlich ist nämlich vor allem der erwartbare Story-Verlauf mit seiner überraschungsarmen Dramaturgie und den lediglich angedeuteten emotionalen Konflikten. So lässt einen etwa die Vater-Tochter-Geschichte seltsam unberührt. Hinzu kommt ein wirres Drehbuch, das leider seine eigenen Ideen und Botschaften immer wieder ignoriert. Gelungen: die Liebeserklärung an Wim Wenders Klassiker "Der Himmel über Berlin“ und die satirischen Seitenhiebe auf unseren von Bürokratie und digitalem Verwaltungswahnsinn geprägten Alltag.
Fazit: Derbe, überzeugend gespielte Dramödie mit regionalem Einschlag, die sich vor allem als humorvolle Liebeserklärung an die bayerische Mentalität und Lebensart versteht.
Wie gelingt die Rückkehr in die geliebte bayerische Heimat? Diese Frage stellte sich bereits Alois Hingerl – so heißt die Hauptfigur in der 1911 von Ludwig Thoma veröffentlichten Kurzgeschichte "Der Münchner im Himmel“, auf der der Film basiert. Erstaunlich ist, dass es so viele Jahrzehnte keine Verfilmungen gab: Die Zeichentrick-Version aus den frühen 60er-Jahren war bisher die einzige filmische Adaption der Geschichte rund um den "Grantler“ Hingerl, der hier in Wiggerl umgetauft wird.
"Ein Münchner im Himmel“, das merkt man bereits in den ersten Minuten und lässt sich bereits am Filmtitel ablesen, ist astrein konzipiert für Liebhaber des derben Humors und der typisch bayerischen Lebensart. Wenn Wiggerl bei seiner geliebten Leberkäs‘-Semmeln das Münchner Frühlingswetter genießt oder sich im Himmel darüber beschwert, dass es weit und breit kein Bier gibt, dann ist das ein Fest für alle Fans heimelig-gemütlicher, bayerischer Heimatkomödien. Ganz im Stile etwa der Eberhofer-Krimis.
"Best of“ München
Zugegeben: "Wiggerl“ Brunner macht es einem mit seiner knurrigen-missmutigen Art und seinem Gemecker nicht immer leicht. Aber auf eine bestimmte Art schließt man das gutmütige Münchner Original dann doch ins Herz. Das liegt auch an Maximilian Brückner, der seine Rolle lustvoll – und mit vollem Körpereinsatz – meistert. An seiner Seite agieren gut aufgelegte, namhafte Nebendarsteller, von Heiner Lauterbach über Michaela May bis hin zu Musiker Olli Schulz (als Schutzengel). "Ein Münchner im Himmel“ sieht zudem exquisit aus.
Die atmosphärisch in Szene gesetzten Hot Spots und Sehenswürdigkeiten der bayerischen Metropole verströmen, zusammen mit den sonnendurchfluteten Bildern der Stadtsilhouette, Sommerfeeling und gute Laune. Etwas weniger (künstliche) CGI-Effekte hätten dem Film dennoch gutgetan. Das Hauptproblem aber ist ein anderes. Ärgerlich ist nämlich vor allem der erwartbare Story-Verlauf mit seiner überraschungsarmen Dramaturgie und den lediglich angedeuteten emotionalen Konflikten. So lässt einen etwa die Vater-Tochter-Geschichte seltsam unberührt. Hinzu kommt ein wirres Drehbuch, das leider seine eigenen Ideen und Botschaften immer wieder ignoriert. Gelungen: die Liebeserklärung an Wim Wenders Klassiker "Der Himmel über Berlin“ und die satirischen Seitenhiebe auf unseren von Bürokratie und digitalem Verwaltungswahnsinn geprägten Alltag.
Fazit: Derbe, überzeugend gespielte Dramödie mit regionalem Einschlag, die sich vor allem als humorvolle Liebeserklärung an die bayerische Mentalität und Lebensart versteht.
Björn Schneider
TrailerAlle "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang"
Land: DeutschlandJahr: 2026
Genre: Komödie
Kinostart: 14.05.2026
Regie: David Dietl
Darsteller: Maximilian Brückner als Ludwig 'Wiggerl' Brunner, Momo Beier als Toni, Wiggerls Tochter, Giovanni Francesco als Ben, Pamina Fürst, Hannah Herzsprung als Kathi Brunner
Kamera: Holly Fink
Verleih: Leonine Distribution







