
© Disney
Send Help (2026)
Eine graue Maus schlägt zurückKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die Angestellte Linda Liddle (Rachel McAdams) wird von ihrem neuen Vorgesetzten Bradley Preston (Dylan O’Brian) im Büro gemobbt. Nach einem Flugzeugabsturz stranden die beiden als einzige Überlebende auf einer einsamen Insel. Nun sind sie gezwungen, zusammenzuarbeiten, um Schutz, Nahrung und einen Rettungsweg zu finden. Dabei brechen die alten Konflikte wieder auf, da Bradley in seine vertraute Chefposition zurückfällt. Es entwickelt sich ein von Machtspielen und gegenseitigem Misstrauen geprägter Überlebenskampf.
Bildergalerie zum Film "Send Help"
Hier streamen
Filmkritik
Im Kino machte sich "Tanz der Teufel“- und "Spiderman“-Mastermind Sam Raimi in den letzten Jahren rar. Allgemein wurde hervorgehoben, dass sein jüngstes Werk "Send Help“ sein erster Horrorfilm seit 2009 darstellt. Doch dazwischen erreichten von ihm lediglich die "Oz“-Neuauflage "Die fantastische Welt von Oz“ und "Doctor Strange In The Multiverse of Madness“ als Marvel-Ausflug mit dem stärksten Horroranteil die Lichtspielhäuser. Dem hysterisch überdrehten Look seiner ersten Indie-Produktionen bleibt Raimi mit überhöhten Perspektiven und Detailaufnahmen treu.
Was als Satire auf die Büro-Hackordnung und den alltäglichen Angestellten-Wahnsinn beginnt, entwickelt sich beim Existenzkampf auf einer einsamen Insel zum Horrortrip – mehr allerdings für neuen Boss Bradley, der als Sohn des früheren Chefs die Abteilung übernahm und ungeachtet von Leistung seine alten Kumpane protegiert.(Stammschauspieler Bruce Campbell als Gründer taucht lediglich auf einem Gemälde auf.) Für die graue Maus Linda erweist es sich von Vorteil, dass sie zuvor für die Reality Show "The Next Survivor“ trainierte. Schnell kehren sich die Position um.
Diese Prämisse erinnert an "Triangle of Sadness“ inklusive ausgedehnter Kotzeinlagen. Allerdings befindet sich Raimis Werk schon einige Zeit in der Pipeline, so dass die Parallelen wohl zufällig sind. Anfangs mag Rachel McAdams Overacting enervierend wirken, doch letztlich passt sich ihr überdrehtes Spiel der ebenso schrillen Inszenierung an. Schon der Flugzeugabsturz als erster Überlebenskampf unter den Insassen läuft im wilden Cartoon-Stil ab. Eine Keilerjagd im Dschungeldickicht endet in spritzenden Blutfontänen, und eine (Alp-)Traum-Reminiszenz an die "Evil Dead“-Kreaturen nebst der entfesselten Kamera dient als Verbeugung vor den Anfängen.
Zwar lässt sich das Ende allmählich erahnen, doch auf dem Weg dorthin haben Raimi und seine Autoren noch einige Wendungen in petto. So verschieben sich etwa allmählich die anfangs klar geordneten Sympathien. Leichte Längen bei Kampf der Geschlechter bleiben daher verschmerzbar.
Fazit: Übergangene, gemobbte Angestellte versus arroganter Chef auf einsamer Insel – ein zivilisationskritischer Überlebenskampf mit reichlich schwarzem Humor und überdreht-drastischen Einfällen.
Was als Satire auf die Büro-Hackordnung und den alltäglichen Angestellten-Wahnsinn beginnt, entwickelt sich beim Existenzkampf auf einer einsamen Insel zum Horrortrip – mehr allerdings für neuen Boss Bradley, der als Sohn des früheren Chefs die Abteilung übernahm und ungeachtet von Leistung seine alten Kumpane protegiert.(Stammschauspieler Bruce Campbell als Gründer taucht lediglich auf einem Gemälde auf.) Für die graue Maus Linda erweist es sich von Vorteil, dass sie zuvor für die Reality Show "The Next Survivor“ trainierte. Schnell kehren sich die Position um.
Diese Prämisse erinnert an "Triangle of Sadness“ inklusive ausgedehnter Kotzeinlagen. Allerdings befindet sich Raimis Werk schon einige Zeit in der Pipeline, so dass die Parallelen wohl zufällig sind. Anfangs mag Rachel McAdams Overacting enervierend wirken, doch letztlich passt sich ihr überdrehtes Spiel der ebenso schrillen Inszenierung an. Schon der Flugzeugabsturz als erster Überlebenskampf unter den Insassen läuft im wilden Cartoon-Stil ab. Eine Keilerjagd im Dschungeldickicht endet in spritzenden Blutfontänen, und eine (Alp-)Traum-Reminiszenz an die "Evil Dead“-Kreaturen nebst der entfesselten Kamera dient als Verbeugung vor den Anfängen.
Zwar lässt sich das Ende allmählich erahnen, doch auf dem Weg dorthin haben Raimi und seine Autoren noch einige Wendungen in petto. So verschieben sich etwa allmählich die anfangs klar geordneten Sympathien. Leichte Längen bei Kampf der Geschlechter bleiben daher verschmerzbar.
Fazit: Übergangene, gemobbte Angestellte versus arroganter Chef auf einsamer Insel – ein zivilisationskritischer Überlebenskampf mit reichlich schwarzem Humor und überdreht-drastischen Einfällen.
Gregor Ries
TrailerAlle "Send Help"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Send Help"
Jahr: 2026Genre: Horror
Kinostart: 29.01.2026
Regie: Sam Raimi
Darsteller: Rachel McAdams als Linda Liddle, Dylan O'Brien als Bradley Preston, Bruce Campbell, Dennis Haysbert, Xavier Samuel
Kamera: Bill Pope
Verleih: Disney
Verknüpfungen zu "Send Help"Alle anzeigen

Trailer





