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Tierisch abgefahren - Rettet die Pets! (2026)
Falcon Express
Französischer Animationsfilm über ein zusammengewürfelten Haufen Tiere, die einen fahrenden Zug anhalten müssen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Waschbär Falcon ist ein Gauner mit Herz. Rund um den Bahnhof von Bay City versorgt er seine tierischen Freunde regelmäßig mit geklauten Leckereien. Für den Weihnachtsabend plant er einen größeren Coup: Auf Anraten des Dachses Hans will er einen Hochgeschwindigkeitszug kapern, um das dort vorbereitete Festessen zu stehlen und anschließend mit seinen Freunden zu teilen. Doch Hans verfolgt einen ganz anderen Plan. Er will sich an dem Polizeihund Rex rächen, der ihn einst hinter Gitter brachte. Mit Falcons Hilfe bringt er den Zug unter seine Kontrolle, lässt die menschlichen Passagiere evakuieren – und setzt den Zug in Bewegung. An Bord bleiben nur die Haustiere im letzten Waggon und Falcon, der den Zug nicht mehr rechtzeitig verlassen kann. Der Waschbär verbündet sich mit den anderen Tieren und versucht gemeinsam mit ihnen, den außer Kontrolle geratenen Zug zu stoppen, bevor es zu einer Katastrophe kommt.
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Filmkritik
"Tierisch abgefahren - Rettet die Pets": Tiere im Hochgeschwindigkeitszug
"Tierisch abgefahren – Rettet die Pets" ist ein französischer Animationsfilm – doch wer es nicht weiß, könnte das leicht übersehen. Ortsnamen wie Bay City oder Toro City und der Originaltitel "Falcon Express“ deuten von Anfang an auf den Weltmarkt. Produziert wurde der Film von TAT Productions, die bislang vor allem mit "Die Dschungelhelden" bekannt geworden sind. Wie in diesen Produktionen setzt man auch hier auf anthropomorphe Tiere, die in ein actionreiches Abenteuer geraten, und auf slapstickhaften Humor. Ebenso wie bei den Dschungelhelden handelt es sich jedoch nicht um Adaptionen bestehender Stoffe, sondern um Originalstoffe: Das Drehbuch von David Alaux, Éric Tosti und Jean-François Tosti greift ein altbekanntes Motiv der Actionfilmgeschichte auf.
Wie in Klassikern wie "Speed", "Runaway Train" oder "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" gilt es, ein führerloses Gefährt zu stoppen – nur dass hier Tiere die Verantwortung tragen, und dass einer der tierischen Protagonisten selbst die Gefahr verursacht. Gleichzeitig erinnert das Ensemble der Tiere an Filme wie "Madagascar" oder "Pets – Das geheime Leben der Haustiere", auf die der deutsche Titel unverblümt anspielt: eine heterogene Truppe, die auf Mission geht.
Tempo wichtiger als Handlung
Die Animationen der Figuren sind gelungen und lebendig, doch bei der Umgebung zeigt sich eine gewisse Beliebigkeit: austauschbare Kulissen dominieren den Hintergrund, der kaum Atmosphäre schafft. Die Handlung verlässt sich stark auf Tempo und Action. Für ein Kinderpublikum mag das funktionieren, doch die wiederholt aufblitzenden, unrealistischen Fähigkeiten mancher Tiere – immer genau dann, wenn es dramaturgisch gebraucht wird – können auch junge Zuschauer irritieren, selbst wenn die rasante Inszenierung sie bei der Stange hält. Ältere Zuschauer hingegen finden nur wenige subtile Anspielungen auf Filmklassiker ("Ich liebe den Geruch von Ketchup am Morgen“), die zwar charmant, aber in ihrer Wirkung eher limitiert sind – und schon in ähnlicher oder besserer Form gesehen wurden. Und auch die offensichtliche Medien- und Social-Media-Kritik hilft da nicht weiter.
Fazit: Tierisch abgefahren – Rettet die Pets ist ein temporeiches, farbenfrohes Animationsabenteuer, das vor allem junge Zuschauer mit seinem rasanten Plot, slapstickhaftem Humor und tierischen Figuren fesseln dürfte. Doch trotz starker Charakteranimation und unterhaltsamer Action bleibt der Film jedoch inhaltlich und räumlich oft oberflächlich. Austauschkulissen, dramaturgisch praktisch eingesetzte Tierfähigkeiten und kaum ausgearbeitete Hintergründe verhindern, dass sich die Geschichte zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis steigert. Für Fans von Tierabenteuern und schnellen Familienfilmen bietet der Film vielleicht kurzweilige Unterhaltung, für alle anderen bleibt er hingegen eher eine oberflächliche Reminiszenz an klassische Action- und Animationsmotive.
"Tierisch abgefahren – Rettet die Pets" ist ein französischer Animationsfilm – doch wer es nicht weiß, könnte das leicht übersehen. Ortsnamen wie Bay City oder Toro City und der Originaltitel "Falcon Express“ deuten von Anfang an auf den Weltmarkt. Produziert wurde der Film von TAT Productions, die bislang vor allem mit "Die Dschungelhelden" bekannt geworden sind. Wie in diesen Produktionen setzt man auch hier auf anthropomorphe Tiere, die in ein actionreiches Abenteuer geraten, und auf slapstickhaften Humor. Ebenso wie bei den Dschungelhelden handelt es sich jedoch nicht um Adaptionen bestehender Stoffe, sondern um Originalstoffe: Das Drehbuch von David Alaux, Éric Tosti und Jean-François Tosti greift ein altbekanntes Motiv der Actionfilmgeschichte auf.
Wie in Klassikern wie "Speed", "Runaway Train" oder "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" gilt es, ein führerloses Gefährt zu stoppen – nur dass hier Tiere die Verantwortung tragen, und dass einer der tierischen Protagonisten selbst die Gefahr verursacht. Gleichzeitig erinnert das Ensemble der Tiere an Filme wie "Madagascar" oder "Pets – Das geheime Leben der Haustiere", auf die der deutsche Titel unverblümt anspielt: eine heterogene Truppe, die auf Mission geht.
Tempo wichtiger als Handlung
Die Animationen der Figuren sind gelungen und lebendig, doch bei der Umgebung zeigt sich eine gewisse Beliebigkeit: austauschbare Kulissen dominieren den Hintergrund, der kaum Atmosphäre schafft. Die Handlung verlässt sich stark auf Tempo und Action. Für ein Kinderpublikum mag das funktionieren, doch die wiederholt aufblitzenden, unrealistischen Fähigkeiten mancher Tiere – immer genau dann, wenn es dramaturgisch gebraucht wird – können auch junge Zuschauer irritieren, selbst wenn die rasante Inszenierung sie bei der Stange hält. Ältere Zuschauer hingegen finden nur wenige subtile Anspielungen auf Filmklassiker ("Ich liebe den Geruch von Ketchup am Morgen“), die zwar charmant, aber in ihrer Wirkung eher limitiert sind – und schon in ähnlicher oder besserer Form gesehen wurden. Und auch die offensichtliche Medien- und Social-Media-Kritik hilft da nicht weiter.
Fazit: Tierisch abgefahren – Rettet die Pets ist ein temporeiches, farbenfrohes Animationsabenteuer, das vor allem junge Zuschauer mit seinem rasanten Plot, slapstickhaftem Humor und tierischen Figuren fesseln dürfte. Doch trotz starker Charakteranimation und unterhaltsamer Action bleibt der Film jedoch inhaltlich und räumlich oft oberflächlich. Austauschkulissen, dramaturgisch praktisch eingesetzte Tierfähigkeiten und kaum ausgearbeitete Hintergründe verhindern, dass sich die Geschichte zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis steigert. Für Fans von Tierabenteuern und schnellen Familienfilmen bietet der Film vielleicht kurzweilige Unterhaltung, für alle anderen bleibt er hingegen eher eine oberflächliche Reminiszenz an klassische Action- und Animationsmotive.
Markus Solty
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Besetzung & Crew von "Tierisch abgefahren - Rettet die Pets!"
Land: Frankreich, USAWeitere Titel: Pets on a Train
Jahr: 2026
Genre: Action, Komödie, Animation
Originaltitel: Falcon Express
Länge: 87 Minuten
Kinostart: 19.03.2026
Darsteller: Damien Ferrette, Hervé Jolly, Kaycie Chase, Frantz Confiac, Emmanuel Garijo
Verleih: MFA Film





